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Als man noch wirklich aus dem Auto hinaussehen konnte

Bruno von Rotz - 11.09.2019

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Opel Ascona A 19SR von 1974

Die Autos der Siebzigerjahre gelten zurecht als besonders übersichtlich. Nicht nur spielte der Windkanal damals noch weniger eine Rolle, auch waren tiefe Gürtellinien und grosse Fensterflächen “en vogue”.

Der Opel Ascona A ist ein typisches Kind seiner Zeit und tatsächlich überzeugt er durch eine sehr gute Rundumsicht. Dies bestätigte auch die Automobil Revue in einem sehr ausführlichen Test im Jahr 1972 , in dem auch die Rundumsicht komplett vermessen wurde.

Ausschnitt AR 10/1972 - Test Opel Ascona

So erfuhren wir damals, dass nur gerade 50 Grad der vollumfänglichen 360 Grad Rundumsicht von Fensterpfosten verdeckt werden und bereits nach 6,1 Metern war hinten der Boden zu sehen.

Moderne Autos schneiden gerade in diesen Punkten markant schlechter ab, beim Range Rover Evoque etwa sieht man nach neueren Tests erst nach rund 30 Metern den Boden, wenn man durch die Heckscheibe schaut.

Dem Opel Ascona 19SR haben wir vor wenigen Tagen einen umfangreichen Fahrbericht veröffentlicht.

Alle Kommentare

 
 
be******:
11.09.2019 (12:55)
das ist wirklich einer der schlimmsten Schwachpunkte heutiger Autos. Ich habe 1969 auf einem 02-er BMW den Führerschein gemacht, da hat sogar Einparken noch Spaß gemacht
ww******:
13.09.2019 (17:36)
Ich denke an unseren Volvo 240 Kombi zurück. Die letzten Jahrgänge "Classic" hatten eine mega grosse Heckscheibe. Lockeres Einparkieren ohne Pieps-Pieps und Kamera. Und zur Not gab es ja noch Stossstangen, die ihren Namen verdienten.
ge******:
17.09.2019 (06:42)
Vor allem der tote Winkel durch die breiten A-Säulen selbst schon in der Mittelklasse
Da verschwinden nicht nur Motorradfahrer sondern selbst ganze Autos
Lebensgefärlich
Sandra1989:
17.09.2019 (09:03)
Mein erstes Fahrzeug war ein Opel Ascona A. Die Rundumsicht war hervorragend und wurde nur vom BMW E30 getoppt. Sehr gute Darstellung von Zwischengas, wie immer.
instagram: Scheunenfund_barnfind
ta******:
17.09.2019 (10:03)
Hallo,
endlich mal ein Bericht über dieses vernachlässigte (sicherheitsrelevante!) Thema. Beruflich muss ich momentan BMW 2er active tourer fahren. Das A-Säulen-Arrangement ist meines Erachtens absolut gemeingefährlich. Im Kreisverkehr oder in Linkskurven ist man damit im Prinzip im totalen Blindflug unterwegs. Es verschwinden dort ganze Fahrzeuge im Totenwinkel. Kann man nur kompensieren indem man während der Fahrt sich Richtung Beifahrersitz verbiegt/umherrutscht. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass diese Fahrzeugklasse in erster Linie für etwas unbeweglichere und reaktionsschwächere Senioren-Käuferklientel konzipert ist.....Wie kann so eine Konstruktion eine Zulassung erhalten und vom Vorstand abgesegnet werden?
Wie entspannend ist es dagegen, wenn man in einem seiner Klassiker fährt und plötzlich mitbekommt, was da draußen um einem herum so alles passiert und man die Aussicht genießen kann.
Allseits gute Fahrt!
am******:
17.09.2019 (10:52)
Ich freue mich auch jedesmal über die gute Rundumsicht in meinem Klassiker, einem RO80. Es ist einfach alles zu sehen! Wenn ich danach in mein Alltagsauto steige fängt der Ärger an, aufwändigste Sensorik ersetzt das umsichtige selbstverantwortliche Fahren, ständig die Sorge etwas durch die viel zu breiten Säulen verdeckt zu haben und die Hoffnung, dass im Fall einer Unachtsamkeit einem ein Leuchten oder Piepsen warnen möge.
ro******:
17.09.2019 (11:01)
Ich gebe den Vorrednern absolut Recht.
Ein anderes sicherheitsrelevantes Thema ist die immer unübersichtlicher werdende Bedienung moderner Autos. Zum Beispiel die ekligen Touchscreens. Was der Autofahrer stattdessen braucht, sind Kipp-, Wipp- oder Drehschalter, deren Stellung man ohne hinzusehen (!) ertasten und ändern kann.
ro******:
17.09.2019 (11:07)
Schlimm sind auch die Argumente mancher Zeitgenossen, die auf unsere und ähnliche Kritik antworten, das sei irrelevant, schließlich könne man die Folgen eines mißlungenen Designs (Rundumsicht) oder einer wahnhaften Verkehrsregelung (ständig wechselnde Tempolimits) mit neuen digitalen Helferlein (Abstandswarner und Außenkameras sowie automatische Verkehrszeichenerkennung) ausgleichen. Das ist der falsche Weg (und rausgeschmissenes Geld) !!
al******:
17.09.2019 (14:40)
In den Autokonzernen sitzen immer mehr Menschen, die nur darüber nachdenken, welchen Unsinn man den Käufern alles andrehen kann.
z.B. LED-Birne im neuen Audi wechseln = 260
Für das Wechseln der hinteren Kennzeichenlauchte im Smart muss ein Rad
abgebaut werden.
Automatischer Lichtsendor funktioniert bei Nebel NICHT !
Es gibt ein Handy-Verbot aber das "Entertainment" darf immer komplizierter
werden. Wer erteilt dafür eigentlich die Zulassung.
Antwort von Reiffan
18.09.2019 (08:19)
100% einig mit Ihnen.
Ein weiterer Sicherheitsmangel bei manchen modernen Wagen sind Blinker, welche am Heck grad mal noch daumengross sind oder in den Frontscheinwerfer integriert und bei Licht nahezu unsichtbar sind.
WO SIND DA DIE VISION ZERO-JÜNGER ???
Antwort von al******
18.09.2019 (09:36)
Zulassung ?
Leider fühlt sich keiner dafür verantwortlich !
Weder das Kraftfahrtbundesamt noch das Bundes-
verkehrsministerium.
Die Autohersteller "dürfen" anscheinend machen,
was sie wollen . . .
we******:
17.09.2019 (18:08)
Opel Ascona A = Perfekt! Genau so sah meiner im Jahre 1980 auch aus,
es fehlen nur noch die mattschwarzen Hauben, d.h. also SR-Ausstattung! Zig mal mit leerem Tank liegengeblieben, da die Tankuhr meist zu viel anzeigte, auch diverse Kühlschläuche verabschiedeten sich unangemeldet. Toller, ansonsten zuverklässiger Wagen für mich als Student, vor allem sparsam (8-9 L) und mit 68 PS recht flott, dabei gut übersichtlich!!
Antwort von Reiffan
18.09.2019 (08:13)
Das mit den Kühlerschläuchen liegt nicht am Auto, es ist ein Serviceproblem. Wer die Schläuche nicht kontrollierte und gegebenenfalls ersetzte, büsste früher oder später.
Mein Ascona A 1,6L hatte das Problem nicht, ich machte die Services, als Automechlehrling von 1979-1983, selbst
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