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Gody Näf – dem Rennsport ein Leben lang verbunden (Nachruf)

Daniel Reinhard - 08.09.2019

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Gody Näf im Amilcar CS am GP Mutschellen 2012 (© Balz Schreier)

Gody Näf hat fast die gesamte Automobilgeschichte live miterlebt. Man kann sich heute kaum noch vorstellen, dass eine Person bereits zehn Jahre alt war, als Achille Varzi mit dem Alfa Romeo P2 drei Grand Prix gewonnen hat. Dass er kurz vor dem Krieg mit jugendlichen 20 Jahren das Treiben der Silberpfeile erleben durfte. Dass er nach dem Krieg mit 32 Jahren auch selbst ins Lenkrad griff und dabei von Juan Manuel Fangio bis und mit Lewis Hamilton alles gesehen und miterlebt hat.

Sein Geburtstag war am 29. Juni 1919 und er starb in seinem 100. Altersjahr am 24. August 2019.

Godys berufliche Aktivitäten in seiner Lebensmittel Importfirma, führten ihn durch die ganze Schweiz. Diese Strecken fuhr er natürlich im Automobil und nutzte die Fahrten als Training für den von ihm geliebten Rennsport. Dabei legte er rund 2,5 Millionen Kilometer unfallfrei zurück. Zu seinen Fahrzeugen zählten in all den Jahren ein Chevrolet, vier Topolinos, sechs Jaguar, einen BMW, drei Porsches, einen Abarth, einen Punto und am Ende war es noch ein Alfa Romeo.

Seit 1948 war er im Schweizer Rennsport aktiv und startete 1951 zu seinem ersten Rennen, dem Albis-Bergrennen. Als Fahrzeug wählte er einen damals noch wenig bekannten englischen Sportwagen, den Jowett Javelin Jupiter.

Später siegte er beim Girenbad Bergrennen und feierte auch grosse Erfolge am Kerenzerberg, u.a. auf einem Fahrzeug der Marke Fiat-Abarth.

Unter anderem gewann er auch den Gold-Pokal der ACS-Sektion Bern.

Gody Näf im Alfa Romeo RZ am Kerenzerbergrennen 2015

Bis ins hohe Alter nahm er noch immer an historischen Motorsportveranstaltungen, meist in einem Amilcar, später im Alfa Romeo RZ, teil.

Gody Näf füllt Wasser am Amilcar CS nach am GP Mutschellen 2012

Das Fahren bereitete ihm immer Freude, einzig das Ein- und Aussteigen wurde zu einem immer grösseren Problem. So blieb er oft fast den ganzen Tag im Auto sitzen. Ich erinnere mich noch genau wie er am GP Mutschellen mitsamt dem Amilcar zum Alter der heiligen Messe geschoben wurde. Sein Passion und sein Einsatz teilten wir schon damals in einem eigenen Artikel mit.

Gody, Du durftest in Deinem langen Leben wirklich alles sehen, was motorsportlich spannend und interessant war. Jetzt triffst du hoffentlich all Deine Vorbilder von Tazio Nuvolari über Ayrton Senna bis hin zum Niki Lauda wieder. Geniess jetzt deinen Frieden.

Gody Näf Traueranzeige 2019

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