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Elektrifizierte Oldtimer/Youngtimer finden wenig Anhänger (Frage der Woche)

Bruno von Rotz - 30.09.2019

Poll 139 - einen elektrifizierten Oldtimer/Youngtimer fahren?

Immer mehr Hersteller moderner Autos helfen auch dabei mit, historische Fahrzeuge zu elektrifizieren. Elektrische Versionen von Aston Martin, Jaguar, Volkswagen und anderen Autos der Sechziger- bis Siebzigerjahre sind in den letzten zwei Jahren auf den Markt gekommen und erlauben es ihren Besitzern, fast geräuschlos und ohne Abgase im modernen Verkehr mitzuhalten.

Wir wollten in der Frage der Woche wissen, ob die Zwischengas-Leser sich vorstellen können, einen elektrifizierten Oldtimer/Youngtimer zu fahren. 359 Leser nahmen teil und bezogen klar Position:

71,9 Prozent würden keinesfalls einen elektrifizierten Oldtimer/Youngtimer fahren wollen, sie ziehen originalgetreue Klassiker vor

14,2 Prozent können sich vorstellen, einen leise summenden Elektro-Klassiker zu fahren, falls keine andere Möglichkeit besteht, mit alten Autos unterwegs zu sein

12,3 Prozent nur können sich schon heute vorstellen, im Oldtimer/Youngtimer elektrisch
unterwegs zu sein, zumal heute ein Rückbau möglich sein soll und damit bei der Elektrifizierung kein Kulturgut zerstört wird

1,7 Prozent konnten sich mit keiner der vorgegebenen Antworten anfreunden.

Ein klares Dekret, bei den Oldtimer-/Youngtimer-Liebhabern zählt Originalität mehr als moderne Technik.

Grafisch aufbereitet sieht das Ergebnis wie folgt aus:

Poll 139 - einen elektrifizierten Oldtimer/Youngtimer fahren? Antworten

Bereits ist die nächste Frage der Woche aufgeschaltet, dieses Mal geht es um die Farbwahl beim Oldtimer-/Youngtimerkauf .

Und natürlich kann man weiterhin auch alle bisherigen Ergebnisse der inzwischen weit über 100 Fragen der Woche anschauen.

 

Kind of Blue?

Bruno von Rotz - 29.09.2019

Alfa Romeo Giulia 1300 ti von 1967

Normalerweise versuchen wir uns auf Zwischengas ja bewusst ans Deutsche zu halten und englische Ausdrücke zu vermeiden, vor allen in Überschriften.

Hier muss aber einmal eine Ausnahme gemacht werden. Kürzlich fotografierten wir nämlich eine Alfa Romeo Giulia 1300 ti aus dem Jahr 1967 in einer schwer zu definierbaren Farbe. Man könnte sagen, es handelt sich um eine Art Grün. Je nach Lichteinfall und Tageszeit könnte man aber auch auf eine Art Blau tippen, in Englisch wurde man dazu dann vielleicht “Kind of Blue” sagen.

Nun wird 2019 auch der 60. Geburtstag von “Kind of Blue”, einer der berühmtesten Schallplatten von Miles Davies, gefeiert. Der Jazz-Trompeter Davies spielte dieses Album im Frühling 1959 zusammen mit anderen berühmten Musikern im Studio ein und es war nicht nur kommerziell ein grosser Erfolg, sondern beeinflusste auch die Jazz-Musik nachhaltig. Nicht von ungefähr zählt es zu den besten Jazz-Alben aller Zeiten und die aufwändige Aufnahmetechnik (in Stereo) leistete dazu einen erheblichen Beitrag.

Schallplatten-Cover Kind of Blue 1959

Das erste Stück auf der zweiten Plattenseite heisst zudem “Blue in Green” (übersetzt: Blau in Grün) und damit sind wir wieder zurück bei der Alfa Romeo Giulia und deren Farbe. Ist doch ein schönes Zusammentreffen von zwei Geschichten, nicht wahr?

P.S. Wer übrigens ein Flair für Jazz hat und “Kind of Blue” nicht kennt, sollte unbedingt mal reinhören. Gibt’s auch auf Spotify, YouTube und Co.

Tags: 
Jazz

 

Unverständliche Ausstattungselemente im Oldtimer

Bruno von Rotz - 28.09.2019

Toyota Celica Supra 2.8i von 1983

Manches an einem Oldtimer, was heute durchaus Sinn macht, wird dem zukünftigen Besitzer seltsam vorkommen. Da gibt es viele Einrichtungen, deren Sinn sich in zehn oder zwanzig Jahren wohl nicht mehr so einfach ergründen lassen will.

Aufgefallen ist es uns an einem Toyota Celica Supra 2.8i Coupé aus dem Jahr 1983 (Bild des Armaturenbretts oben). Vermutlich aus Symmetriegründen hatten die japanischen Designer links und rechts am Instrumententräger ein ähnlich aussehendes Ausstattungselement angebracht.

Heckscheibenwischer-Steuerung des Toyota Celica Supra 2.8i von 1983

Rechts wird durch einen Multifunktionsschalter der Heckscheibenwischer betätigt.

Münzfach im Toyota Celica Supra 2.8i von 1983

Links aber wurde ein ebenfalls rundliches Münzfach eingerichtet. Wieso benötigt ein Autofahrer ein Münzfach, wird sich der Oldtimerfahrer in einem oder mehreren Jahrzehnten fragen. Parkuhren werden dannzumal nämlich genauso bargeldlos und kontaktlos zu befriedigen sein wie Parkhäuser oder Autobahngebühreneinnehmer. Schon heute würde das Fassungsvermögen dieses Münzfachs im Toyota nicht weit reichen, bezahlt man doch schon für kurze Aufenthalte in der Innenstadt schnell einmal einige Euro oder Franken …

Nur wer sich noch an die Bargeld-Zeit erinnern könnten wird, wird überhaupt den Sinn des seltsamen rundlichen Behälters ergründen können in Zukunft.

Fallen Ihnen weitere solche Ausrüstungsdetails auf und ein? Kommentieren Sie, wir sind gespannt, auf was unsere Leser schon gestossen sind ...

 

Der Sebring von Bremen

Bruno von Rotz - 27.09.2019

Bremen Sebring von 1983 (© Barret-Jackson)

Natürlich stammt der rote Sportwagen nicht aus Bremen, sondern wurde als Bremen Sebring 1983 so verkauft und zwar an Lee Liberace. Beim Sebring handelte es sich um eine der vielen Nova-Abwandlungen.

Motor des Bremen Sebring von 1983 (© Barret-Jackson)

Im Gegensatz zum Original-Nova war der Sebring aber mit einem V6-General-Motors-Motor mit immerhin 3,8 Liter Hubraum und 3-Gang-Automatik ausgerüstet. Wie beim Nova gelangt man in das Fahrzeug, in dem man die halbe Kabine anhebt.

Interieur des Bremen Sebring von 1983 (© Barret-Jackson)

So richtig behagt hat das Fahrzeug dem Sänger, Pianist und Schauspieler Liberace allerdings wohl nicht, denn als der Wagen 1988 nach seinem Tod verkauft wurde, zeigte der Tacho gerade einmal 1690 gefahren Meilen.

Heck des Bremen Sebring von 1983 (© Barret-Jackson)

Gekauft hat den roten Sportwagen der hierzulande kaum bekannte Sänger Jimmy Velvet, der in den Sechzigerjahren mit Songs wie "We Belong Together" oder "It's Almost Tomorrow” Erfolg hatte. Auch Jimmy fuhr nicht viel, denn jetzt stehen 1809 Meilen auf der Uhr.

Bremen Sebring von 1983 (© Barret-Jackson)

Und nun kann man den Wagen zwischen dem 3. und 5. Oktober 2019 an der Barret Jackson Versteigerung in Las Vegas kaufen. Ein Schätzpreis wird nicht genannt, aber Lot 354 wird ohne Mindestpreis angeboten.

Wir haben vor einiger Zeit einen Bericht zum Sterling GT veröffentlicht, der ebenfalls auf dem Nova GT basierte. Dort steht auch mehr zur Geschichte des ungewöhnlichen Kunststoffcoupés.

 

Statt aufblasen (und immer grösser) geht auch schrumpfen

Bruno von Rotz - 26.09.2019

Minisprint GT von 1966

Heutzutage werden Autos ständig grösser und dicker, so scheint es. Beispiele sind der Fiat 500 X, ein Mini-SUV, der vom kompakteren Fiat 500 abgeleitet wurde, oder der VW Golf Plus, ein Mini-Van auf Golf-V-Basis.

Aber es geht und ging auch anders. Silent Travel zeigte an der Londoner “Racing Car Show” 1966 (siehe Bericht in der AR 3/1966) den Minisprint GT, eine leichtere und niedrigere Version des Austin/Morris Cooper S. Dank Kunststofftüren und -hauben sowie einem Kofferdeckel aus demselben Material konnte das Gewicht des geschrumpften Minis (links auf dem Foto oben) zusammen mit der Absenkung des Aufbaus (10 cm niedriger) um insgesamt 64 kg vermindert werden. Damit standen dann die serienmässigen 76 DIN-PS noch rund 640 kg gegenüber, keine schlechte Voraussetzung für überzeugende Fahrleistungen.

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Wieviel Auto braucht es, damit man es erkennt?

Bruno von Rotz - 25.09.2019

Konturen eines Alfa Romeo Giulia 1300 ti von 1967

Sie erleben dies vielleicht auch von Zeit zu Zeit. Sie biegen um eine Ecke und sehen, nur knapp sichtbar, Elemente eines Autos hinter einer Mauer. Ein Scheinwerfer, Teile des Kühlergrills, ein Stück Motorhaube. Kann man den Wagen bereits identifizieren?
Im gezeigten Beispiel könnte dies mit scharfen Augen und einiger Erfahrung vielleicht tatsächlich gelingen. Der einzelne Scheinwerfer könnte vielleicht auch noch einem frühen Fiat 124 gehören, aber die noch knapp sichtbaren Konturen des “Scudetto” erlauben klare Rückschlüsse auf den Hersteller.

Konturen eines Alfa Romeo Giulia 1300 ti von 1967

Der Dachbereich wäre noch deutlich signifikanter gewesen. Die Konturen der Heckscheibe, der Verlauf des Passagierraums, all dies gab es so wohl nur bei einem Automobil der Nachkriegszeit.

Konturen eines Alfa Romeo Giulia 1300 ti von 1967

Kommt man dem Auto näher und sieht die ganze Frontpartie, dann ist endgültig klar, dass wir hier eine Alfa Romeo Giulia 1300 ti vor uns haben.

Versuchen Sie dasselbe einmal bei einem der vielen SUVs aus dem fernen Osten …

 

Geh doch rüber!

Bruno von Rotz - 24.09.2019

Ausschnitt aus dem Filmplakat "C'était un rendez-vous"

Ulf Poschardt, den sicherlich viele “Petrolheads “ kennen, hat in der "Welt am Sonntag" vom 15. September 2019 eine wortstarke Kolumne zum Thema “Befreiung der Strasse” geschrieben (illustriert mit Bildern aus dem Kurzfilm "c'était un rendez-vous" von Claude Lelouch, wir publizierten dazu auch schon eine Filmbesprechung ). In seinem Text geht Poschardt auf die aktuelle Verhärtung der Fronten zwischen Autofreunden und Autogegnern ein, auf die Umweltprobleme und auf die Fahrfreude, die einige Menschen ja immer noch empfinden, wenn sie sich hinter’s Steuer setzen.

Er nimmt dann Bezug auf vergangene Diskussionen, als man links-orientierten Kritikern nahe legte, doch “rüber zu gehen”. Damit war die DDR gemeint damals und die dazugehörigen sozialistischen Gegebenheiten. Dies ist natürlich alles Geschichte, aber das “Geh’ doch rüber” könnte man gemäss Poschardt eben nun in “wage doch den Schritt in die autofreie Zukunft” ummünzen. Er empfiehlt den Leuten, die eigentlich gar nicht unbedingt autofahren wollen, auf dieses Vehikel zu verzichten und stattdessen auf Zug, Bus oder Fahrrad umzusteigen und damit mitzuhelfen, die Strassen zu entstopfen.

Hier ein Auszug: “Die ideale Mobilitätswende sortiert Mobilität entlang von Lebensqualitäten. Wer nicht fahren will, sollte baldmöglichst darauf verzichten können. Auf dem Land ist das noch schwierig, aber auch hier kann mit künstlicher Intelligenz und innovativen Mobilitätsanbietern jenen Milieus geholfen werden, die keinen Bock auf Kfz-Steuer, Tankstellen und schlechtes Gewissen haben. Autoliebhaber bekommen leerere Strassen, und aus Autobahnen werden sieder Freizeitparks für jene Menschen, die Schönheit und Geschwindigkeit nicht spüren. Deswegen sollte auch Güter tuner von der Strasse, rauf auf die Schiene. Das ‘Geh doch rüber’ der Gegenwart ist, statt der ewigen Denunziation des Autos selbst den Schritt in eine autofreie Zukunft zu wagen. Die Politik muss auf kommunaler, regionaler, aber auch nationaler Ebene die Alternativen zum Auto privilegieren. Gleichzeitig sollten die Sammler, Jäger und Führer prächtiger rollender Kulturgüter voller Wertschätzung behandelt werden, weil sie das Leben der Anwohner in der Stadt bereichern. Mit Symphonien aus flachen Zwölfzylindern oder grölenden Sechzylinder-Boxern muss es ebenso liebenswert sein wie der Anblick von alten Käfern, polierten Pagoden und antiken Land Rovern auf den spärlichen Parkplätzen. Wer das Auto benutzt, ist in der Bringschuld, die Stadt schöner und aufregender zu machen.”

Noch selten hat jemand so für automobile Ästhetik argumentiert und sich gegen die Aktivisten, die an der IAA auf nagelneue Autodächer stiegen, um ihren Punkt zu machen, in Position gebracht. Danke, Herr Poschardt.

 

Als ökonomisch fahren noch digital war …

Bruno von Rotz - 23.09.2019

Verbrauchsanzeige im Toyota Celica 2.0 GT-i Liftback von 1989 (© Daniel Reinhard)

Heute erinnern einen komplizierte Balkencharts und bis hinter dem Komma exakte Verbrauchsanzeigen daran, wie ökonomisch man fährt. In den Sechziger- oder Siebzigerjahren mussten es die Autolenker im Gefühl haben, wie sparsam sie ihren Motor laufen liessen. In den Achtzigerjahren dann kamen mehr oder weniger ausgefeilte Verbrauchsanzeigen in Mode. Bei BMW etwa war es eine analoge Anzeige, die die Anzahl Liter Benzin pro 100 km verkündete.

Soweit wollte Toyota beim Modell Celica Mitte der Achtzigerjahre nicht gehen. Hier mussten zwei Leuchtdioden reichen. Brannte die grüne Diode, dann war man sparsam unterwegs, leuchte die gelbe auf, dann gab man offensichtlich zuviel Gas oder drehte zu hoch. Richtig sinnvoll war das wohl kaum, zumal der Toyota Celica ja ein Sportcoupé war und sich sicherlich die wenigsten Piloten um diese beiden Leuchtdioden scherten.

Der Fahrbericht zum Toyota Celica 2.0 GT-i 16 Liftback der späten Achtzigerjahre ist natürlich auch bereit zum Lesen.

 

Quiz für Autokenner - Schalthebel (2)

Bruno von Rotz - 22.09.2019

Autokennerquiz - Schalthebel (bild)

Er gehört zu den wichtigsten Bedienungselementen eines Automobils, der Schalthebel. Ob Drei-, Vier-, Fünf- oder gar Sechsganggetriebe, das Wechseln der Gänge gehört zu den essentiellen fahraktiven Vorgängen und bereitet (den meisten Autofahrern) auch viel Freude.

Autohersteller haben schon früh erkannt, dass dem Schalthebel auch design-technisch eine wichtige Rolle zukommt. Entsprechend individuell sind vor allem die Schalthebelknöpfe und Kugeln gehalten. Aber auch die Form und natürlich die Einbauweise unterscheidet sich von Auto zu Auto.

Lässt sich aber das Auto identifizieren, wenn man nur den Schalthebel und nicht das gesamte Interieur (oder Exterieur) vor Augen hat? Wir haben in unserem Fotoarchiv zum zweiten Mal einige Bilder ausgegraben und uns dabei auf den Schalthebel konzentriert. Und so ist nach einigen Monaten Pause wieder ein neues Autokennerquiz entstanden.

Jetzt liegt es an Ihnen, die Fahrzeuge zu erkennen! Wollen Sie es versuchen? Hier geht es zu den zehn Fragen und zum Ratespass!

Weitere Autokennerquiz von früher gibt es hier ...

 

Von der Deutschen Auto Zeitung zum Magazin “Auto Zeitung” - 50 Jahre

Bruno von Rotz - 22.09.2019

Auto Zeitung 21/2019 - über 300 Seiten stark

Fast gleichzeitig wie Sport Auto feiert auch die Auto Zeitung ihren 50. Geburtstag. Die Jubiläumsnummer ist jetzt erschienen, über 300 Seiten stark und voll von aktuellen und historischen Inhalten. Selbst Posters, einst beliebter Zimmerschmuck vieler Teenager, fehlen nicht, u.a. eines mit dem BMW M1!

Auto Zeitung 21/2019 - über 300 Seiten stark

Die erste “Deutsche Auto Zeitung” kam eigentlich bereits am 10. April 1969, notabene zum Preis von 70 Pfennig, heraus, den Geburtstag feiert man nun aber im September.

Stars von 1969 - in der Auto Zeitung 21/2019

Natürlich hat man auch bei der Auto Zeitung einiges an Rückblicken ins Heft 21/2019 eingebaut. So erinnert man sich an die Stars des Geburtsjahres 1969.

Heftrückblick über 50 Jahre Auto Zeitung

Man blickt auf die mehr als 1300 erschienen Ausgaben zurück, zeigt viele der damaligen Titelblätter und greift besondere Artikel heraus.

Sportrückblick über 50 Jahre Auto Zeitung

Auch ein Sport-Rückblick darf natürlich nicht fehlen, denn der Rennsport war immer ein wichtiges Standbein der Auto Zeitung.

Der Clou der Jubiläumsausgabe ist aber der (fast) komplette Abdruck der ersten Ausgabe der “Deutschen Auto Zeitung” im Originalformat. Im ersten Jahr war sie nämlich noch wirklich eine Zeitung im Format A3+ und mit einer Aufmachung, die an die Bild-Zeitung erinnert.

Sensationen und Titel in dicken Buchstaben sollten Leser anlocken. In der ersten Nummer war von “Mercedes schockte die ganze Autowelt” die Rede auf der Titelseite und es ging um die Wankelpläne des Stuttgarter-Herstellers.
So ganz unverändert wollten die Auto-Zeitungs-Macher die nachgedruckte Urausgabe allerdings nicht lassen, weshalb ein moderner Beitrag “Opel macht Schluss mit Kompromissen” eingebaut wurde, der im Prinzip auf ein Inserat für den Opel Grandland X Hybrid 4 auf Seite 7 verweist.

Wir wollen es verzeihen, denn der Rest des 16-seitigen Nachdrucks ist ein grosser Lesespass. Der Opel GT wurde damals getestet, das Audi Coupé angekündigt, der Rennsport kam (u.a. mit Jochen Rindt) zu Wort und es wurde auch manches Zeitgeistige abgedruckt, das sich heute keine Zeitschrift mehr leisten würde. Danke für den spannenden Blick zurück, liebe Auto-Zeitung-Macher!

Auto Zeitung 1/1969 vom 10. April 1969 als Faksimile-Abdruck bei Auto Zeitung 21/2019 dabei

 

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