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Neueste Kommentare

von ch******
22.10.2017 (01:39)
Wenn der Hipster einen Oldtimer kauft …
« Der 64er Cortina war schön nicht mehr der echte. Ich habe meinen Führerschein im 63er 1200 meines Veaters bestanden. Im ersten Jahrgang gab es einen stilistisch hören jedoch schwer übersichtlichen Streifentacho. Für's nächste Jahr bekam der Cortina Runde Instrumente. Ende 64 für die Modelpflege 65 bekam der Cortina überarbeitete Instrumente samt Aeroflow. Mein Vater hat den ersten viertürigen Cortina im nörtlichen Oxfordshire gekauft. Dieses Auto in gelb und weiss sollte ein Vorführwagen für den Händler werden aber wir bräuchten unseren Anglia 100E dringend ersetzen.
Der 1200er Cortina war bestimmt gut genug für 130000 Km in 4 Jahren aber nach meinem Führerschein im 1967 wurde er durch einen 66er Mk1 Cortina Super 1500 ersetzt. Seine Geräusche waren uns bekannt und wir dachten beide, dass seine Lenkung und Tacho nicht in Ordnung wären. Es hat eigentlich alles gestimmt aber wir führen dieses Auto mit seinen 25% zusätzlichen PS und besseren Bremsen etwas schneller. Später, als ich schon auf der Uni war, gab es ein weiterer Cortina in der Familie, einen 1600 GT Mk2. Die vordere Federung war erstaunlich weich, wie ein Schiff am Meer. Er war auch ein Vorführwagen gewesen und kam mit dem besten Felgen eines Cortina Lotus. Schon im ersten Winter kamen wir damit nicht zurecht aber der nette Händler konnte Räder in der normalen Grösse montieren, damit der Wagen für Winter in Südengland tauglich war.
Eine weitere Bemerkung: eine Kurve, wo ich als 18-jähriger die Cortinas bei 80 km/h halten konnte konnte ich ohne Bedenken in einem1999er Renault Scenic 100 fahren. In meinen jetzigen Autos, Ford C-Max und BMW Z1, ist die Kurvengeschwindigkeit nur von Sichtverhältnissen begrenzt. Diese alten Autos waren bei weitem nicht so leicht zu fahren wie wir jetzt behaupten. »
von ga******
21.10.2017 (23:04)
Lancia Aurelia B52 Vignale Coupé - Michelotti-Eleganz für Gi...
« Der B52-1026 wurde für einen englischen Grafen gebaut. Es hatte eine witmung auf der Beifahrerseite. Der Lancia lief mit Zuger Kontrollschildern. Ich habe den Lancia von 1973-1985 besessen. »
von mj******
21.10.2017 (10:35)
Was man als Autofahrer früher erdulden musste
« Das es früher viele unperfekte Autos gab ist sicherlich richtig. Aber von verbesserter Ergonomie zu sprechen ist wohl lächerlich. Moderne Autos sind völlig verbaut. Wenn es früher die Regel war dass Autos einem Glaskasten entsprachen, aus dem man sehr gut nach allen Seiten heraus schauen konnte, sind moderne Autos dagegen gemein gefährlich. Die A Säule verdeckt einem völlig die Sicht, an Kreuzungen, zum von rechts kommenden Verkehr. Die Heckscheiben sind meist winzig und zudem auch noch von Kopfstützen verdeckt. Konsequenz; null Sicht. Dafür bekommen moderne Autos aber ins Gewicht gehende Gadgets wie Abstandswarner... So etwas konnte sich früher höchstens ein Lamborghini Countach leisten und wurde dafür von der Fachpresse auch stark kritisiert. Heute kein Wort seitens der Journalie. Um eine kaputte Birne zu wechseln muss man in die Vertragswerktatt wo dafür das halbe Auto zerlegt werden muss. Mit entsprechenden Kosten natürlich. Überhaupt strebt die Autoindustrie die völlige Entmündigung des Kunden an um in die völlige Abhängigkeit zu bringen um ihn dann, nach belieben, wie eine Weihnachtsganz ausszunehmen. Wenn Inspektionsintervalle, auch nach Ablaufen der Garantie, nicht respektiert werden bleibt das Fahrzeug einfach stehen. Kleine Anmerkung. Wenn man für sehr viel Geld ein Fahrzeug erwirbt, kauft man nicht nur das Nutzungsrecht! Zudem gilt das Gesetz der freihen Marktwirtschaft, die es mir erlauben muss, nach Garantie, jeden Mechaniker meines Beliebens aufzusuchen. Aber für die heutigen Mächtigen und Entscheidungsträger gelten Gesetze wohl nicht. Also lassen wir mal die Kirche im Dorf und werden wieder objektiv. Denn das ist die, auf ethischen Werten beruhende. Rolle des Journalisten. »
von 93******
20.10.2017 (16:15)
Wenn der Hipster einen Oldtimer kauft …
« Gibt es ja heute schon, zum Teil auch alte Form mit moderner Technik - Land Rover lässt grüssen - und die Hippster fliegen drauf... Auch alte Mercedes und BMWs ziehen an und stehen noch teilweise in den Städten... die 911er - Magnus W als Idol - sind schon zu teuer... Abschliessend, sehe auch immer mal wieder eine alten RR Classic durch die Strassen ziehen - voll familientauglich... Das ist das schöne, denn jedem das Seine... »
von Consul1964
20.10.2017 (16:13)
Wenn der Hipster einen Oldtimer kauft …
« Hallo Bruno finde ich einen spannenden Ansatz. Habe mir dieses Jahr einen Ford Consul Cortina MK1 mit Jahrgang 1964 zugelegt.
Keine Twincam-Version.
In dem Original Farbton Ford BR Goodwood Green.
Macht weiter so. Lieber Gruss Bruno »
von ox******
20.10.2017 (14:34)
Wenn der Hipster einen Oldtimer kauft …
« Ich denke die sind eher beim Granada, Taunus, Rekord und 123er zuhause. Gern als Coupé um der bürgerlichen Spiessigkeit einen coolen Anstrich zu verleihen. Wie dem auch sei, für meinen Teil sind sie herzlich willkommen. »
von ha******
20.10.2017 (11:22)
Der Boden ist vielleicht noch lange nicht erreicht
« Bitte denken wir dran, wenn ein euphorischer Markt jeden Mist zu Höchstpreisen anbietet, wenn ein identisches Auto auf Versteigerungen viermal pro Jahr erscheint, nennen wir das Überhitzung des Marktes. Solides Angebot sollte wohl im vernünftigen Maß Wertsteigerungen weiter sehen. Aber es werden die Blender keine Abnehmer mehr finden. Kein Grund traurig zu sein. »
von mu******
20.10.2017 (08:40)
Die Sache mit den Flügeltüren
« ...bezüglich "ziviler" Nutzung dürfte an dieser Stelle die Erwähnung der "Falcon Wing Doors" des Tesla Model X aus jüngster Zeit nicht fehlen. Ob sich diese Konstruktion in der Praxis bewährt, wird man sehen. »
von ox******
19.10.2017 (10:22)
Der Boden ist vielleicht noch lange nicht erreicht
« Ich habe mir abgewöhnt insbesondere den Lobpreisungen von US-Händlern Glauben zu schenken. Spachtel und US-Lacke werden schnell zum Problem - das muss in diesem Fall nicht sein, aber der scheinbar günstige Preis lässt sich m.E. nur bestätigen, wenn das Auto gründlich gecheckt wurde. Dennoch - diese Kategorie ist nicht mehr so beliebt, die Generation für die das ein Jugendtraum war ist nicht mehr am Leben. Gefragt sind jetzt die Jahrgänge 1970+. »
von Fredi Vollenweider
19.10.2017 (08:33)
Der Boden ist vielleicht noch lange nicht erreicht
« Ist wirklich günstig - aber: Importiert man dieses Fahrzeug in die Schweiz und lässt es so aufbereiten und restaurieren, damit man Chancen auf den Veteranenstatus hat, liegt man schlusendlich weit über dem Preis, für den es hierzulande schöne Fahrzeuge gibt. Wenn jemand gerne selber schraubt und auch viel selber machen kann, OK. »