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Pantheon Graber Sonderausstellung 2019/2020

Wenn der Name zum Leben passt ... - Alfred Jodl (Nachruf)

Daniel Reinhard - 07.04.2020

Alfred Jodl (© Daniel Reinhard)

"Jodl" lautete sein Nachname und das Jodeln, besser gesagt das Lachen, das gehörte zu seinem Leben, ganz egal ob im Rally, Abarth oder im AC. Nun aber ist sein Lachen für immer verstummt. Das Corona-Virus hat ihn sich in seinem 59. Altersjahr geholt. Er ist das erste Opfer, das ich persönlich gut kannte, ja sogar eine sehr schöne Freundschaft mit ihm genoss. Jodl wurde vom momentan durch die ganze Welt kursierenden Corona-Virus grausam eingeholt wurde.

Der kleine quirlige Oberösterreicher pflegte eine sehr innige Liebe zu den alten Autos, insbesondere der Marke Abarth und man traf ihn auch immer und überall, wo sich die alten Räder drehten. Unser letztes Treffen war vor wenigen Monaten bei der Auto e Moto d`Epoca in Padova, wo wir zu einer Zeit als das Corona noch ein Bier war, gemeinsam einen echten italienischen Cappuccino genossen haben. Die Gespräche mit ihm waren extrem lehrreich, aber gleichzeitig auch immer mit viel Humor gespickt.

Alfred Jodl im Rally NCP von 1932 (© Daniel Reinhard)

Lieber Alfred, leider hattest du mit dem Abarth nicht die Power dem Sch… Virus davonzufahren. Für einmal war etwas schneller als du. Alle, die dich kannten werden dich genauso vermissen wie ich.
Das zwischengas-Team spricht der Familie Jodl sein Beileid aus.

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Endlich nach draussen …

Bruno von Rotz - 06.04.2020

Leere Landstrassen

In vielen Gegenden verwöhnt aktuell der Frühling mit besten Wetterbedingungen, macht Behörden Angst und Bange. In jenen Gebieten, wo keine Ausgangsperre herrscht, drängt es Sonnenhungrige nach draussen. Und natürlich sind die Bedingungen ideal für eine Ausfahrt im Oldtimer, dachte ich mir. Doch irgendwie fühlte es sich nicht richtig an, gerade jetzt das alte Auto aus der Garage zu holen, obwohl man damit vermutlich sogar dem einen oder anderen Passanten eine Freude machen könnte. Irgendwie wollte ich nicht jenen die verkehrsarmen Strasse wegnehmen, die während der ganzen Woche arbeiten mussten, sei es an der Supermarkt-Kasse, im Logistikzentrum oder im Gesundheitswesen. Und nun mit ihren Kindern bummelten oder einsame Jogging-Strecken abliefen.

Also schwang ich mich aufs Rennrad und nahm eine rund 20 km lange Strecke in der Umgebung unter die Räder. Den einen oder anderen Oldtimer und Youngtimer (MG A, Triumph TR4, VW Käfer Cabriolet, Audi (80) Cabriolet) erblickte ich trotzdem und freute mich darüber. Für mich selber aber war die sportliche Betätigung nach einer Woche im “Home Office” und nur wenig Aussenluft deutlich ergiebiger, für einmal.

Zudem kann ich die verpasste Fahrt ja noch nachholen, denn die guten Wetterbedingungen sollen ja noch anhalten. Und manchmal ist ja die Vorfreude die grösste Freude …

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Gut zu wissen - die persönliche Seite (Historie)

Bruno von Rotz - 06.04.2020

Persönliche Seite im zwischengas-Profil

Wäre es nicht praktisch, wenn Sie eine bestimmte Seite auf Zwischengas, die Sie vielleicht unterwegs auf Ihrem Mobiltelefon angeschaut haben, zuhause auf dem Desktop problemlos wiederfinden und fertiglesen (und geniessen) könnten, ohne sich diese selber merken zu müssen?

Genau dies ermöglicht die neu eingeführte “Persönliche Seite (Historie)” in Ihrem Profil. Angezeigt werden die zehn zuletzt angeschauten Artikel, Fahrzeuginserate und Zeitschriften-Seiten, aber auch die zuletzt aufgerufenen Fahrzeugbewertungen, die letzten im privaten Archiv gespeicherten Inhalte sowie die zuletzt getätigten Suchabfragen, gespielte Quiz und aufgerufene Umfragen.
So geht nichts mehr verloren und Sie gewinnen an Effizienz.

Persönliche Seite aufrufen im Profil

Aufgerufen wird die “persönliche Seite” in Ihrem Zwischengas-Profil , das Sie durch Klick auf Ihren Nutzernamen (oben rechts, beim Desktop) oder durch Klick auf das Menü und Anwählen von “Mein Profil” (Mobiltelefon) erreichen.

Jeder Eintrag auf der persönlichen Seite ist anklickbar. Wichtig dabei ist aber, dass Sie immer eingeloggt/angemeldet sind, denn nur so kann sich Zwischengas merken, was Sie angeschaut oder gesucht haben.

Probieren Sie es doch gleich aus! Hier geht’s zu Ihrer “Persönlichen Seite”.

 

Gut zu wissen - Veröffentlichte Kalendereinträge selber ändern

Balz Schreier - 06.04.2020

Der Zwischengas Veranstaltungskalender für Oldtimer und Youngtimer Termine ist im Schnitt zur beliebtesten Seite von ganz zwischengas.com geworden. Um so wichtiger ist es nun, dass die publizierten Termine stets korrekt sind.

Oldtimer Termine selber erfassen und ändern

Damit dies in Zukunft noch einfacher ist, können ab sofort alle Nutzer, die einen Termin erfasst und publiziert haben, diese Einträge ändern.

Wo finde ich meine erfassten Termine?

  • Ganz einfach: Sie melden sich mit Ihrem Benutzernamen zuerst auf zwischengas.com an. 
  • Dann klicken Sie auf "Mein Profil"
  • Oben rechts finden Sie dann den neuen Punkt "Meine Kalendereinträge"

Oldtimer Termin im Kalender eintragen

Und schon werden dann all Ihre Termine aufgelistet. Pro Termin finden Sie einen Link, um den Termin anzusehen, zu ändern oder als abgesagt zu melden.

Meine Termine

Termine verschieben?

Leider können Sie selber einen Ihrer Termine nicht verschieben, hierzu gibt es aber einen praktischen Knopf, den Sie anwählen können.

Falls Sie uns eine Terminverschiebung melden, nennen Sie uns bitte nebst Absaggrund auch immer gleich das Ersatzdatum, falls es eines gibt.

 

 

Der Aufstieg und Untergang des britischen Auto-Imperiums

Bruno von Rotz - 05.04.2020

Verschwundene britische Automarke

Nach dem Zweiten Weltkrieg dominierte die britische Autoindustrie Europa. Kein anderes Land brachte mehr Marken und Modelle an die Autosalons. Gegen 50 kleinere und grössere Marken buhlten um Käufer, darunter AC, Alvis, Armstrong-Siddeley, Aston Martin, Austin, Austin-Healey, Bentley, Bristol, Commer, Daimler, Elva, Fairthorpe, Frazer-Nash, Gilbern, Ginetta, Healey, Hillman, Humber, Jaguar, Jensen, Jowett Javelin, Lagonda, Lanchester, Land Rover, Lotus, Marcos, MG, Morgan, Morris, Reliant, Riley, Rolls-Royce, Rover, Singer, Standard, Sunbeam, Talbot, Trident, Triumph, TVR, Unipower, Vanden Plas oder Wolseley.

Der gesunde Konkurrenzkampf in den Fünfziger- und Sechzigerjahre sorgte für Innovationen wie den ersten Allradantrieb beim Personenwagen (Ferguson, Jensen), den Vorboten des ABS (Jensen), den Mini oder die frühe Adaption von Kunststoffmaterialien für Karosserien und Autoteile.

Die vielen britischen Marken agierten teilweise selbständig, teilweise in grösseren Konglomeraten. Immer wieder wurde restrukturiert, übernommen und verkauft, aber auch liquidiert. Nicht immer führten die neuen Firmenkonstruktionen zu besseren Ergebnissen, Management-Fehlentscheide, Probleme mit den Gewerkschaften und Wirtschaftskrisen beutelten die einzelnen Unternehmen. So übernahm Rolls-Royce bereits 1931 Bentley nach finanziellen Problemen.

Die Rootes Gruppe wurde 1935 gegründet und war verantwortlich für Marken wie Hillman oder Sunbeam. 1968 wurde diese Gruppe durch Chrysler übernommen, einige Jahre später wurden die meisten Teile an Peugeot verkauft.

Die Nuffield Organisation entstand 1938 und vereinte Morris, MG und Riley. 1952 fusionierte Nuffield mit der Austin Motor Company, die neue Firma hiess British Motor Corporation. 1966 schloss sich die British Motor Corporation mit Jaguar und Pressed Steel zusammen und bildete die British Motor Holdings.

Die Standard Motor Company übernahm 1944 Triumph. 1960 kaufte Leyland Standard-Triumph. 1968 entstand die British Leyland Motor Corporation durch Fusion der Leyland Motor Corporation und British Motor Holdings. 1975 wurde die British Leyland Motor Corporation wegen grosser Probleme verstaatlicht, um dann 1982 wieder reprivatisiert zu werden. Ein Grossteil der BLMC kam in der neuen Unternehmung Austin Rover Group unter.

Heute gehören die meisten britischen Marken chinesischen und indischen Unternehmen, eine Ausnahme bilden Rolls-Royce, Bentley, Mini, Triumph und Riley, welche an deutsche Autohersteller gingen.

Heute erinnern sich oftmals nur noch Historiker und Enthusiasten an einst erfolgreiche und fortschrittliche britische Automarken. Grund genug, tief im Archiv zu graben und eine Auswahl von (fast) vergessenen Automobilen herauszuziehen und in einem der beliebten Zwischengas-Autokennerquiz zum Identifizieren anzubieten. Versuchen Sie es, Sie werden garantiert interessante Automodelle wiederentdecken.

Autokennerquiz 79 - britische Autoraritäten

P.S. Haben Sie den Wagen oben auf dem Bild erkannt? Dann haben Sie sicherlich gute Voraussetzungen, um beim Autokennerquiz gut abzuschliessen ...

 

Nicht immer kommt alles, wie erwartet oder befürchtet!

Bruno von Rotz - 04.04.2020

Mercedes-Benz Cabriolet 1981 (© AMS / Marc Stehrenberger)

Im Jahr 1977 zeigte die Zeitschrift “auto motor und sport” eine Vorschau auf das künftige Mercedes-Benz-Autoprogramm. Für 1980 wurde ein neuer SLC angekündigt, spätestens ein Jahr darauf wurde ein neuer SL, eventuell als Targa, oder mit Bügel erwartet. Die Zeichnungen kamen wie gewohnt und gekonnt von Mark Stehrenberger.

Allerdings kam es dann doch nicht zur prophezeiten Modelleinführung, die SL-Modelle der Baureihe R107 wurden nämlich noch bis 1989 weitergebaut und dann durch den R129 ersetzt, während als Nachfolger des SLC 1981 das Coupé der S-Klasse (W126) kam.

Und glücklicherweise verzichtete Mercedes auf ein Bügelcabriolet und stellte auch mit dem R129 wieder einen klassischen offenen Sportwagen vor.

So richtig überzeugt hätte jedenfalls das erwartete 1981er-Cabriolet nicht …

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Autos mit drei Vordersitzen und Mittellenkung sind ein alter Hut - Fusi-Ferro Aurora 8

Bruno von Rotz - 03.04.2020

Fusi-Ferro Aurora 8 von 1948

Der vielleicht berühmteste Sportwagen mit Zentrallenkung ist der McLaren F1 von 1992. Doch er war nicht der erste Sportwagen, der dem Fahrer den zentralen Platz in einem dreisitzig angeordneten Cockpit sicherte. Vor ihm hatte bereits Pininfarina diese Idee, umgesetzt im Ferrari 365 P Tre Posti von 1966.

Doch auch der Ferrari-Prototyp war nicht der erste, denn bereits 1948 stand am Turiner Automobilsalon der Fusi-Ferro Aurora 8. Dieser Wagen war damals schlicht eine Sensation. Die Firma Fusi-Ferro, gegründet 1932 in Mailand, war eigentlich ein Motorradhersteller. Doch nach dem Kriege überlegte man sich den Einstieg in die Automobilproduktion.

Blick ins Interieur des Fusi-Ferro Aurora 8 von 1948

Der Prototyp, den man 1948 präsentierte, sprengte fast alles, was man bis dahin gesehen hatte. Nicht weniger als sechs Sitze in zwei Reihen bot die 4,7 m lange und 1,82 m breite Limousine, die für die Zeit bescheidene 1,4 m hoch war. Die fünf Mitfahrer machten es sich unter einer Glaskuppel bequem, derweil der Pilot vorne in der Mitte Platz nahm und über eine lange Frontpartie blickte, während er den Wagen auf rund 140 km/h beschleunigte. Für den Vortrieb sorgte ein Achtzylinder-Reihenmotor mit 1086 cm3 Hubraum, der für 60 PS bei 5000 Umdrehungen gut sein sollte.

Nur 900 kg schwer war der ganze Wagen mit Rohrrahmen und Leichtmetallkarosserie.

Die Automobil Revue schrieb damals:
“Eine weitere Neuerscheinung der Firma Fusi-Ferro aus Como heisst «Aurora». Der gezeigte Prototyp, der einzige bis jetzt existierende Wagen, besitzt eine höchst ungewöhnliche Karosserieform mit Plexiglasdach sowie zur Polsterung passende Sonnenstoren, die vom Führersitz aus geöffnet und geschlossen werden können. Die beiden Sitzbänke fassen je drei Personen, und der Lenker sitzt in der Mitte der vorderen Reihe. Der Motor hat acht Zylinder, ein Hubvolumen von 1100 cm3 und soll nach Herstellerangaben 60 PS abgeben.”

Zur Serienproduktion kam es leider nicht und heute erinnern sich nur noch Historiker an diese ungewöhnliche Konstruktion.

In unserem Bild-/Dokumenten-Online-Archiv aber gibt es zehn vermutlich noch nie veröffentlichte Aufnahmen der Fastback-Limousine und die einfach gehaltenen Verkaufsunterlagen noch dazu. Ein Blick lohnt sich!

 

Mit dem alten Porsche aufs Glatteis

Stefano Ginesi - 02.04.2020

Porsche Classic Zürich Wintertraining 2020

Das Porsche Zentrum Zürich wagte sich auf Glatteis … und landete damit einen vollen Erfolg.

Das Team im Hotel Nira Alpina in Silvaplana hatte für das gemeinsame Check-in schon alles vorbereitet, als die Porsche-Fahrer ankamen. So blieb noch genügend Zeit für etwas Wellness oder einen Test der hauseigenen Cicar Lounge. Das Küchenteam verwöhnte die “Querfahrer” mit einem hervorragenden Nachtessen und der Abend wurde sehr kurzweilig. Wer das Licht an der Bar abstellte, wissen wir nicht … zumindest hatten es alle lustig und am nächsten Morgen waren wieder alle vollzählig beim Frühstück anwesend.

Porsche Classic Zürich Wintertraining 2020

Bei schönstem Wetter trafen sich am 4.März 2020 rund zehn Porsche Classic Fahrzeuge, um zu sehen, wer den schönsten Drift auf der perfekt präparierten Piste hinlegen konnte.

Porsche Classic Zürich Wintertraining 2020

Nach einem kurzen Briefing wurden auch die letzten Samedaner geweckt. Die alten 356er und 911er röhrten um die Wette und die Fahrer kamen gar nicht mehr aus dem Grinsen heraus. Quer, querer am quersten.

Porsche Classic Zürich Wintertraining 2020

Selbst die Instruktoren hatten ihre helle Freude und fuhren mehrmals mit. Alte Erinnerungen wurden wach …Unverfälscht, pur, direkt und mechanisch mehr Spass geht nicht.

Porsche Classic Zürich Wintertraining 2020

Den Teilnehmern wurde auch die Möglichkeit gegeben, mit den neuesten Porsche-Fahrzeugen zu fahren. So war sogar der brandneue Taycan vor Ort aber auch der Rest der aktuellen Produktepalette, also Panamera, Macan, Cayenne und natürlich die neusten 911er Modelle.

Porsche Classic Zürich Wintertraining 2020

Das Pilot-Projekt “Winterfahrtraining Porsche Classic Zürich” jedenfalls hat die Prüfung mit Bravur bestanden. Die Classic Cars Fans dürfen sich freuen, dass wir dieses Training auch nächstes Jahr wieder organisieren wollen. Dann auch mit einem Hol-und-Bring Service,damit die Klassiker kein Salz sehen.

 

Wuchtsand für den runden Lauf der Räder - Bleigewichte Ade!

Daniel Koch - 01.04.2020

Haben Sie sich auch schon darüber geärgert, dass bei der Reifenmotage viele Bleiplättchen an den schönen Felgen Ihres Oldtimers aufgeklebt wurden, um das Rad auszuwuchten? Hübsch anzusehen sind die Bleigewichte jedenfalls nicht.

Diese scheinen aber gar nicht nötig zu sein, denn die Radunwucht kann auch mit sogenanntem "Wuchtsand" eliminiert werden. Dabei muss beim Aufziehen des Reifens eine je nach Radgrösse berechnete Menge Wuchtsand in den Reifen geschüttet werden. Der Sand verteilt sich aufgrund der Fliehkraft im Reifen, und sammelt sich nach kurzer Fahrt genau gegenüber der Unwucht, und gleicht diese damit aus.

Man kann nur darüber spekulieren, warum Reifenspezialisten diese Technologie nicht offensiv anbieten, sondern lieber Bleigewichte aufkleben.

Die Wüste ist ein Symbolbild, der Wuchtsand wird eigens für seinen Zweck hergestellt.

Einige Leser haben in unserem Blog-Artikel über "Wuchtsand" einen 1. April-Scherz vermutet. Wir haben den Beitrag absichtlich am 1. April publiziert, weil wir hofften, dass niemand diese Art des Auswuchtens kennen würde, und wir Sie auf eine falsche Fährte locken könnten. Damit wollten wir von unseren "Anvils"-Artikel ablenken, denn dieser war tatsächlich erfunden. Der Wuchtsand hatte früher den Nachteil, dass er der Schwerkraft folgte, und bei jedem Anhalten des Fahrzeuges im Reifen nach unten fiel. Bei der Weiterfahrt dauerte es jeweils einige Meter, bis sich der Sand wieder am gewünschten Ort im Reifen befand. Der Wuchtsand wurde zu Wuchtperlen weiterentwickelt, die es tatsächlich noch gibt. Die Firma Counterparts ist einer der Anbieter dieser kleinen, mit Wuchtperlen gefüllten Kunststoffbeutel. Der Beutel wird einfach bei der Montage in den Reifen gelegt. Die ersten Umdrehungen des Rades zerreissen den Beutel, die elektrostatischen Perlen verteilen sich im inneren des Reifens und setzen sich gegenüber der Radunwucht fest. Wir haben diese Methode zwar nicht getestet, werden aber berichten, wenn wir mehr darüber wissen. Falls unsere Leser Erfahrungen mit Wuchtsand oder Wuchtperlen haben, würden wir uns über Kommentare freuen.

 

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Die phantastischen Vier

Bruno von Rotz - 31.03.2020

Ford Motor 105E

Die Kids von heute würden unter dem Titel “Die phantastischen Vier” wohl die deutsche Übersetzung des Marvel-Hollywood-Blockbusters “Fantastic Four” vermuten, aber wir als Oldtimer-Enthusiasten können schon an der Durchsichtszeichnung erkennen, dass es hier um den Ford-Vierzylindermotor 105E geht.

Die amerikanische Zeitschrift “Sports Car Graphic” veröffentlichte im Februar 1964 einen Artikel mit der Überschrift “Those Fantastic Ford Fours” und beschrieb darin die Motoren von Ford England (Dagenham), die nicht nur in den Personenwagen eine gute Falle machten, sondern den Rennsport in vielen Rennsportklassen, u.a. in der Formel Junior, dominierten, wenn auch in stark leistungsgesteigerter Form.

Und heute ist Ford England auch schon (fast) Geschichte …

 

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