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Pantheon Graber Sonderausstellung 2019/2020

Opel GT erneut elektrisch

Bruno von Rotz - 29.02.2020

Opel GT Electric an der Retro Classics Stuttgart

Es war im Jahr 1971, als Georg von Opel mit einem elektrifizierten Opel GT 190 km/h erreichte. Dazu musste er nicht weniger als 760 kg Batterien mitnehmen und zwei Gleichstrommotoren, die zusammen 120 PS (oder 88 kW) leisteten.

Opel GT Elektro 1971 in Fahrt

1530 kg wog der Rekord-Opel, der unter anderem 188,86 km/h für den fliegenden Kilometer erreichte und über 10 Kilometer immerhin 126,89 km/h schnell war, wie die Automobil Revue damals berichtete. Richtig weit kam Georg von Opel aber trotz der riesigen Batterien nicht.

Opel GT Elektro 1971 mit Batterien

Rund 50 Jahre später schauen wir uns auf der Retro Classics in Stuttgart erneut einen Elektro-GT an, umgebaut von Gerald’s Garage im Auftrag der Firma Antriebstechnik U. Mittnacht.

Die Anpassungen an den originalen GT sind deutlich geringer und trotzdem dürfte das Ergebnis durch eine deutlich bessere Leistungsfähigkeit überzeugen.

Genannt werden eine Antriebsleistung von 100 kW (etwa 136 PS), eine Batteriekapazität von 36 kWh, eine Reichweite von rund 240 km. Der fertige Opel GT electric (Bild oben) soll 1090 kg schwer sein, notabene also nur 110 kg mehr als der serienmässige Benziner.

Nur das opel-typische Säuseln des Vierzylinders dürfte einem Fehlen, aber auch dafür ist offensichtlich vorgesorgt, denn der Einbau soll in unveränderte Bauräume erfolgen. Einem Rückbau stünde dann also nichts (wenig) entgegen.

Anschauen kann man sich den werdenden Opel GT Electric in der Halle 5 der noch bis zum Sonntag (1. März 2020) laufenden Retro Classics in Stuttgart.

 

Irgendein Thema muss man seiner Sammlung ja geben …

Bruno von Rotz - 28.02.2020

ROFGO Collection an der Retro Classics Stuttgart 2020

Da steht sie also nun, die “ROFGO Heritage Collection”, im Atrium der Messe Stuttgart, gleich beim Eingang Ost. Wer dort die Retro Classics Stuttgart betritt, bleibt sicherlich eine Zeit vor diesen, meist hellblau und orange lackierten Autos hängen.

Es ist die Sammlung von Roald Goethe, ein Unternehmer, geboren in Deutschland, heute aber in England zuhause. Begonnen mit der Gulf-Auto-Sammlung hat er vor rund zehn Jahren und dass er Rennwagen sammeln würde, war dem Enthusiasten schon von Anfang an klar, schliesslich fuhr er selber gerne Rennen, auch gerade im historischen Rennsport.

Doch wie sagte er, als er seine Sammlung erklären musste: “Irgendein Thema muss eine Sammlung ja haben und da passte die legendäre Erdölmarke Gulf natürlich als Fokuspunkt hervorragend. Allerdings, das nahm dann unerwartete Auswüchse an. I created a monster (ich schuf ein Monstrum), allerdings ein sympathisches Monstrum.”

ROFGO Collection an der Retro Classics Stuttgart 2020

40 Fahrzeuge sind es inzwischen und sie umfassen einen breiten Querschnitt jener Fabrikate und Fahrzeugtypen, die über mehrere Jahrzehnte im Rennsport für Furore sorgten. Und erstmals werden 27 von ihnen an einer gemeinsamen Sonderschau gezeigt.

ROFGO Collection an der Retro Classics Stuttgart 2020

Dabei sollte man jene sechs Fahrzeuge nicht übersehen, die im Eingangsbereich noch ausserhalb der eigentlichen Oldtimermesse zu sehen sind, darunter der LKW von Mercedes-Benz, der die siegreichen Le-Mans-Porsche zur Rennstrecke brachte.

Vom Porsche 917K bis zu modernen Aston Martin ist alles dabei und auch jene Autos, die das Gulf-Logo nur klein oder weniger sichtbar trugen, sind zu sehen, etwa der Yardley McLaren M23 oder der Howmet TX Turbinenrennwagen von 1968.

Ein Besuch lohnt sich unbedingt, so wie in Stuttgart, wird man die Sammlung wohl ausserhalb Goethes Domizil nie mehr sehen.

Zwischengas-Stand an der Retro Classics 2020

Die Retro Classics Stuttgart ist noch bis zum Sonntag, den 1. März 2020, offen und wer beim Eingang Ost vorbeikommt, kann auch gerne noch an unserem Stand, den wir gemeinsam mit der Oldtimer Galerie Toffen besetzen, vorbeischauen, der gleich rechts von der ROFGO Collection noch im Atrium angeordnet und mit EO50 beschriftet ist.

 

Autos wie Zigaretten? Schon vor 50 Jahren …

Bruno von Rotz - 27.02.2020

Zigarettenwerbung von damals (im Kontext des Automobils)

Eigentlich kaum zu glauben, aber bereits vor 50 Jahren tauchte gemäss einer Meldung der Automobil Revue folgende Frage auf: “Kann ein Fernsehsender gezwungen werden, im Rahmen seiner üblichen, oft von Autofirmen bezahlten Reklamesendungen der Öffentlichkeit in Ton und Bild mitzuteilen, dass Autos die Luft verpesteten und die Gesundheit gefährdeten?”

Die Diskussion wurde in den USA lanciert, als die Gruppe “Friends of the Earth” folgendes geltend machte:
“Der Fernsehsender WNBC-TV «bombardiert das Fernsehpublikum des New Yorker Gebiets mit Reklamen für grossmotorige Autos und Hochoktanbenzin. Diese Produkte werden so dargestellt bzw. beschrieben, als ob … sie sowohl für Autofahrer notwendig als auch im Einklang mit den Erfordernissen der modernen Gesellschaft (socially responsible) wären ... Indessen verpesten (befoul) Autos die Luft in den Städten.
Die Bleiverbindungen in den Autogasen tragen zur Luftverpestung bei; sie sind ganz besonders gesundheitsgefährlich. Gleichzeitig wird die Entwicklung von Motoren, deren Auspuffgase weniger giftig sind, vernachlässigt. Die Luftverpestung wird vor allem durch die überstarken Motoren verschlimmert, die dabei in den allermeisten Fällen überhaupt überflüssig sind.»

Da lediglich die Vorteile von grossmotorigen Autos und von Hochoktanbenzin geschildert würden (so die «Friends of the Earth»), mache sich der Sender einer «unausgeglichenen Reklame» («propagandistic inbalance») auf einem Gebiet schuldig, das jetzt zum Gegenstand öffentlicher Kontroversen geworden sei.

Gefordert wurde eine kostenlos zur Verfügung gestellte Darlegung des gegenteiligen Standpunkts. Der Sender WNBC-TV weigerte sich allerdings, diesem Ansinnen nachzukommen.

Das wollten die «Friends of the Earth» aber nicht hinnehmen und sie kündigten an, bei der FCC («Federal Communications Commission») zu klagen. Und da gab es bereits damals schon einen Präzendenzfall aus der Tabakindustrie, der mit ähnlicher Ausgangslage gutgeheissen wurde. Und der die Fernsehsender damals dazu zwang, nach jeder Tabakwerbung auf die Gefahren des Zigarettenrauchens hinzuweisen. Wir kennen ja solche Warnungen inzwischen von jeder Zigarettenpackung und Werbung für Zigaretten im Fernsehen und auch in den Druckmedien ist schon lange verboten.

In der Autowerbung kam es allerdings nicht so weit, was vermutlich auch damit zu tun hatte, dass in den USA früh der Bleigehalt von Benzin gesenkt und die Abgasqualität der Autos verbessert wurde …

Es wäre auch gar schräg gewesen, in einer Autowerbung folgende Aussagen zu vernehmen: “Sehen Sie sich diesen Wagen an. Elegant. Phantastisches Spurtvermögen. Superstarker Motor. Kein anderes Auto pumpt in so kurzer Zeit so viel bleihaltiges Giftgas in die Lungen Ihrer Kinder.»

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20 Jahre bei Wind und Wetter - Ferrari Testarossa auf Schrottplatz

Daniel Reinhard - 26.02.2020

Ferrari Testarossa auf dem Schrottplatz in Italien (© Daniel Reinhard)

So endet ein Ferrari 512 Testarossa, wenn er seit 20 Jahren Wind und Wetter ausgesetzt wurde. In der Nähe des italienischen autodromo Vallelunga "Piero Taruffi", nur knapp 30 Kilometer nördlich von Rom, gibt es einen Autoabbruch mit einem nicht ganz normalen Aushängeschild. Ein Ferrari 512 Testarossa überragt den restlichen Schrott und ist sehr gut von der Schnellstrasse SR2 bei Campagnano di Roma aus sichtbar.

Fiat Panda auf dem Schrottplatz in Italien (© Daniel Reinhard)

Natürlich kann man an so was nicht einfach vorbeifahren, man muss unbedingt näher ran, um zu sehen was es denn da noch so alles zu bestaunen gibt. Die Zufahrt gestaltet sich allerdings jedoch etwas schwierig und auch das Navigationssystem ist dabei keine Hilfe. Man muss sich geduldig herantasten bis man über mehrere Ausfahrten der Schnellstrasse endlich den richtigen Schlupf gefunden hat.

Stolz und lachend sagt dann der Besitzer, dass er den Ferrari schon seit 20 Jahren da hängen hätte und er ihn auch da lassen würde bis zur absoluten Unkenntlichkeit.

Ferrari Testarossa auf dem Schrottplatz in Italien (© Daniel Reinhard)

Der gute Mann hatte auch kein Problem damit, dass ich noch eine Runde durch den Autofriedhof machen wollte, um dabei noch ein paar ganz andere seltene Fahrzeuge aus Italien zu entdecken.

Alfa Romeo Alfetta GTV auf dem Schrottplatz in Italien (© Daniel Reinhard)

Irgendwie ist ein derartiger Autofriedhof immer wieder etwas total faszinierendes und ganz schnell hat man auch Stunden zwischen dem ganzen Schrott verbracht.

Fiat 500 auf dem Schrottplatz in Italien (© Daniel Reinhard)

Der Ferrari erinnerte mich sofort an die berühmte Sage mit dem Gessler-Hut. Nach dieser Schweizer Legende liess der böse Vogt Hermann Gessler in Altdorf (Hauptort des Kanton Uri) einen Hut auf eine Stange setzen, welcher von jedem Vorbeikommenden zu grüssen war. Wilhelm Tell widersetzte sich diesem Befehl und wurde dann zum Apfelschuss gezwungen. Dabei musste er mit seiner Armbrust einen Apfel vom Kopfe seines Sohnes schiessen …
Mit dieser Szene wurde nicht nur die Sagenfigur "Wilhelm Tell" sondern die ganze Schweiz weltberühmt.

Während man heute über einen Hut nur noch laut lachen würde, verspürt man vor einem Ferrari und dessen Mythos eine doch etwas grössere Ehrfurcht im Vergleich zu einem Fiat oder Opel an derselben Stelle.

 

Viele weitere Bilder (in hoher Auflösung) vom Testarossa und dem italienischen Schrottplatz gibt es in einer eigens eingerichteten Bildergalerie zu bewundern.

 

Nur ein Chassis, aber zwei Karosserien, die ausgetauscht werden konnten

Daniel Koch - 25.02.2020

Als um die vorletzte Jahrhundertwende das Auto die Menschen mobil machte, konnten sich nur Wohlhabende einen solchen Luxus leisten. Und wer über genügend finanzielle Mittel verfügte, sich einen Privatwagen zu kaufen, stand vor der Wahl: Offen oder geschlossen?

Anstatt zwei Automobile zu kaufen, konnte man auch nur ein Chassis anschaffen, und sich zwei "Wechselkarosserien" dafür schneidern lassen.

Im Winter liess man sich mit der "Coupé de Ville" Karosserie chauffieren:

Ein Minerva KK mit 3.3 Liter Vierzylindermotor mit 18 PS

Im Sommer genoss man die warme Jahreszeit in der offenen "Torpedo"-Variante.

Der Fahrer hatte es nicht so gut, er musste im Winter frieren, denn nur die Passagierkabine der Herrschaften konnte den Jahreszeiten angepasst werden.

Die abgebildeten Karosserien stammen von Jules Goffaux aus Marchienne-au-Pont in der wallonischen Region Belgiens.

 

 

Sieht so Mobilität in der Zukunft aus?

Bruno von Rotz - 24.02.2020

TVR Grantura und Orbea Gain

Radfahren scheint schwer im Kommen zu sein. Es wird von den Städten und der Politik gefördert und gilt als Lösung für die immer stärker verstopften Strassen und unsere Umweltprobleme.

Gemäss einer Studie von “Kantar” ist Radfahren offensichtlich die Zukunft und immer mehr der Verkehrsteilnehmer wollen auf das Auto verzichten und dafür mehr Rad fahren. Per 2030 nimmt gemäss Kantar der Bevölkerungsanteil, der auf das Fahrrad setzen will, um 18 Prozent zu, während die Gruppe der Autofahrer um 10 Prozent abnehmen wird.

Der Oldtimer, so konnte man woanders in einem Interview mit einer Ökonomin lesen, der wird allerdings überleben, auch wenn die Bevölkerung schon lange auf Elektroautos, selbstfahrende Fahrzeuge und ÖV/Rad umgestiegen ist. Gut so.

Somit passt das obige Bild ja perfekt!

Zudem sind die Parallelen zwischen dem TVR Grantura und dem Orbea Rennrad deutlich grösser, als man auf den ersten Blick denken würde. Beide setzen auf Kunststoff, der TVR bei der Karosserie aus Polyester, das Rennrad auf Carbon für den Rahmen. Beiden nutzen hydraulisch angesteuerte Scheibenbremsen, beim TVR galt dies noch als richtig innovativ, beim Fahrrad ist es der aktuelle Trend für die eher teureren Produkte. Und ja, sie sind beide blau, ist ja auch eine schöne Farbe! Zudem wurden sie natürlich auch beide möglichst leicht gebaut, sowohl beim Sportwagen als auch beim Rennrad sind überflüssige Pfunde schliesslich verpönt. Beide sind nicht primär für’s Brötchenholen und den Pendlerverkehr konstruiert, sondern eher für das sportliche Vorankommen.

Es ist sicherlich kein Zufall, dass viele Oldtimerbesitzer auch ein Rennrad in der Garage haben. Und damit sind sie ja offensichtlich für die Zukunft gut gerüstet, wenn die Studien Recht behalten …

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Warum scheinen wir Limousinen schneller zu vergessen als Sportwagen und Cabriolets?

Bruno von Rotz - 23.02.2020

Vergessene Limousine

Obwohl in den vergangenen 70 Jahren seit dem Zweiten Weltkrieg im Vergleich zu Sportwagen oder Cabriolets ein Vielfaches an Limousinen entstanden sind, scheinen letztere trotzdem deutlich seltener ein Thema zu sein, als rare Sportcoupés oder elegante Cabriolets. Limousinen und einfachere Alltagsautos, die zigtausendfach gebaut wurden, gehen vergessen, während Luxuxschlitten, die es gerade einmal auf einige hundert Exemplare gebracht haben, noch heute jedem bekannt sind. Ein Beispiel? Wer könnte heute noch sagen, wie ein Ford Consul von 1964 ausgesehen hat? Aber einen BMW 507, den kann (fast) jeder erkennen. Oder wissen Sie auf Anhieb, wie die oben abgebildete Limousine heisst?

Wir haben unser neuestes Autokennerquiz einigen weniger bekannten Limousinen gewidmet. Wenn Sie Ihr Autowissen testen wollen, dann ist dieses Quiz genau das Richtige für Sie!

Quiz 75 - Vergessene Limousinen (2. Teil)

Versuchen Sie es einfach , denn verlieren kann man dabei nicht. Aber viele vergessene Autos wiederentdecken …

... und wenn Sie dann gerade so herrlich ins Knobeln gekommen sind, dann können Sie ja auch noch weitere Limousinen zu erkennen versuchen, denn 2013 publizierten wir bereits ein erstes Autokennerquiz mit seltenen Limousinen.

 

Als das Reserverad noch auf der Strasse mitfuhr

Daniel Koch - 22.02.2020

Das Bild zeigt einen Peugeot Type PB1 "Bébé" mit Baujahr 1912, der am vorderen rechten Rad ein Reserverad mitführt.

Dieses "Stepney Spare Wheel" wurde Anfangs des 20. Jahrhunderts von den Brüdern Walter und Thomas Morris Davies aus Llanelli, Wales, erfunden, und von ihrer Firma Stepney Iron Mongers in alle Welt exportiert.

Werbung aus "Der Motorfahrer" Nr. 38 vom 19. September 1913

Das "Stepney Spare Wheel" bestand nur aus der Felge mit dem Reifen, und konnte im Falle einer Panne aussen am defekten Rad angebracht werden, ohne es von der Achse zu demontieren.

Werbung in "Der Motorfahrer" Nr. 40 vom 4. Oktober 1907: "Pneumatikdefekte auf der Landstrasse bieten keinen Schrecken mehr für den, der ein Stepney Auto-Reserve-Rad mit sich führt."

Der Hersteller zitierte einen Kunden: "Das Gefühl, bei Pneumatitdefekten auf der Tour keine Reifen mehr montieren zu müssen, verdoppelt den Genuss beim Autofahren."

Später begannen die Autombilhersteller, ein oder mehrere Reserveräder auf den Kotflügeln oder am Heck mitzuführen.

In den Fünfzigerjahren bis in die Neuzeit fuhren sie im Kofferraum, darunter oder im Motorraum mit, und viele moderne Autos werden nur noch mit einem Reifen-Reparaturset ausgeliefert.

In einigen Ländern wird der Ausdruck "Stepney" heute für Servicepersonal verwendet, das sich vor der Arbeit drückt...

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Steinway trifft auf Porsche 

Reto Feurer - 21.02.2020

The Lutz Brothers - im Porsche Classic Center Zürich

Anlässlich des 4. Classic Talks, verwandelte sich der grosszügige Showroom der Porsche Classic Zürich in eine Konzerthalle.

Gebanntes Publikum im Porsche Classic Center Zürich

Im Mittelpunkt standen die beiden Klassiker “Steinway” und “Porsche”, die weit mehr als der hochglänzende, schwarz verarbeitete Lack verband.

Stefano Ginesi und Massimo Di Gusto

Gekonnt und familiär führten Massimiliano Di Gusto, Geschäftsführer Porsche Zürich, und Stefano Ginesi, Porsche Classic Verantwortlicher, zusammen mit musikalischer Begleitung der “The Lutz Brothers” die rund 100 begeisterten Porsche- und Musik-Liebhaber durchs Abendprogramm.

“The Lutz Brothers” gelang es als Duett mit dem Steinway-Flügel und Saxophon verschiedene musikalische Brücken über Swing-Klänge zu den Porsche Modellen 356, 911, 917, 993 und Carrera GT und deren Tonkulisse zu inszenieren.

The Lutz Brothers im Duett mit Porsche

Auf das persönliche Resümee des Abends angesprochen, meinte ein sichtlich erfreuter Stefano Ginesi: “Es war ein wunderschöner Abend unter Freunden. Die Kombination von ‘Porsche’ und ‘Steinway’ hat den Nerv des Publikums getroffen.”

Und was kommt als nächstes? Ginesi meinte verschmitzt lächelnd: “Abwarten, wir haben noch einiges in petto.”

 

Wenn Träume wahr werden - BMW-Isetta-Werbefilm von Rolf Kauka

Daniel Koch - 20.02.2020

Vermutlich ist dies der einzige Film von Rolf Kauka, der heute noch für die Comics mit Fix & Foxi, und Lupo, bekannt ist.

Bei BMW hat man sich 1955 eine rührende Geschichte einfallen lassen, um den BMW Isetta zu bewerben.

Der Werbefilm gibt einen Einblick in die sozalen Verhältnisse: Kaum eine Familie konnte sich ein Automobil leisten, nur zwei Prozent aller Arbeiter und Angestellten besassen eines.

Da kam das "schnittigen Motocoupé mit dem erprobten 250 Kubikzentimeter BMW-Motor, den die Welt bewundert" gut an.

Die Isetta von BMW war bezahlbar, und endlich konnte die Frau von Welt in die Stadt fahren, um einzukaufen, und die ganze Familie reiste mit dem kleinen BMW in den Süden!

Es ist bemerkenswert, wie viel Detailverliebtheit in diesem knapp über drei Minuten langen Werbefilm steckt, aber schauen Sie selbst:

 

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Pantheon Graber Sonderausstellung 2019/2020