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Mehr Verkehrssicherheit mit leuchtenden Neothan-Reifen?

Daniel Koch - 16.02.2020

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Im Jahr 1958 entstand in den USA ein ganz besonderes Auto, der "Golden Sahara 2", welcher ein Jahr später der staunenden Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Das Fahrzeug konnte zwar nicht ganz autonom fahren , besass aber immerhin eine Radar-unterstütze Bremse zur Unfallverhinderung. Gesteuert wurde mit einer Art Lenkrad, oder wahlweise mit einem Joystick, wie in einem Flugzeugcockpit, mit dem man lenken, bremsen, und beschleunigen konnte.

Im Cockpit durfte natürlich auch der Röhrenfernseher und das Telefon nicht fehlen.

Der Reifenhersteller Goodyear entwickelte einen leuchtenden, halbtransparenten Reifen, damit das Auto in der Nacht und bei schlechtem Wetter besser sichtbar war. Bei entsprechender Verkabelung sollten die Reifen auch aufleuchten, wenn der Fahrer bremste.

Zur Herstellung der Reifen wurde gefärbter, flüssiger Gummi in eine heisse, rotierende Form gegossen, und fertig war der "Neothan-Reifen".

Ende der Sechzigerjahre ist der "Golden Sahara 2" verschwunden, und erst vor einigen Jahren wieder aufgetaucht. Der Sammler Larry Klairmont konnte den Wagen ersteigern, und liess das Konzeptfahrzeug restaurieren.

Goodyear sah hier Potential für einen Marketing-Stunt, und produzierte wieder Neothan-Reifen, welche dem Exponat die entsprechende Authenzität verleiht. Im Jahr 2019 wurde der "Golden Sahara 2" wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, er ist in der Klairmont Collection in Chicago zu bewundern.

 

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