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20 Jahre bei Wind und Wetter - Ferrari Testarossa auf Schrottplatz

Daniel Reinhard - 26.02.2020

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Ferrari Testarossa auf dem Schrottplatz in Italien (© Daniel Reinhard)

So endet ein Ferrari 512 Testarossa, wenn er seit 20 Jahren Wind und Wetter ausgesetzt wurde. In der Nähe des italienischen autodromo Vallelunga "Piero Taruffi", nur knapp 30 Kilometer nördlich von Rom, gibt es einen Autoabbruch mit einem nicht ganz normalen Aushängeschild. Ein Ferrari 512 Testarossa überragt den restlichen Schrott und ist sehr gut von der Schnellstrasse SR2 bei Campagnano di Roma aus sichtbar.

Fiat Panda auf dem Schrottplatz in Italien (© Daniel Reinhard)

Natürlich kann man an so was nicht einfach vorbeifahren, man muss unbedingt näher ran, um zu sehen was es denn da noch so alles zu bestaunen gibt. Die Zufahrt gestaltet sich allerdings jedoch etwas schwierig und auch das Navigationssystem ist dabei keine Hilfe. Man muss sich geduldig herantasten bis man über mehrere Ausfahrten der Schnellstrasse endlich den richtigen Schlupf gefunden hat.

Stolz und lachend sagt dann der Besitzer, dass er den Ferrari schon seit 20 Jahren da hängen hätte und er ihn auch da lassen würde bis zur absoluten Unkenntlichkeit.

Ferrari Testarossa auf dem Schrottplatz in Italien (© Daniel Reinhard)

Der gute Mann hatte auch kein Problem damit, dass ich noch eine Runde durch den Autofriedhof machen wollte, um dabei noch ein paar ganz andere seltene Fahrzeuge aus Italien zu entdecken.

Alfa Romeo Alfetta GTV auf dem Schrottplatz in Italien (© Daniel Reinhard)

Irgendwie ist ein derartiger Autofriedhof immer wieder etwas total faszinierendes und ganz schnell hat man auch Stunden zwischen dem ganzen Schrott verbracht.

Fiat 500 auf dem Schrottplatz in Italien (© Daniel Reinhard)

Der Ferrari erinnerte mich sofort an die berühmte Sage mit dem Gessler-Hut. Nach dieser Schweizer Legende liess der böse Vogt Hermann Gessler in Altdorf (Hauptort des Kanton Uri) einen Hut auf eine Stange setzen, welcher von jedem Vorbeikommenden zu grüssen war. Wilhelm Tell widersetzte sich diesem Befehl und wurde dann zum Apfelschuss gezwungen. Dabei musste er mit seiner Armbrust einen Apfel vom Kopfe seines Sohnes schiessen …
Mit dieser Szene wurde nicht nur die Sagenfigur "Wilhelm Tell" sondern die ganze Schweiz weltberühmt.

Während man heute über einen Hut nur noch laut lachen würde, verspürt man vor einem Ferrari und dessen Mythos eine doch etwas grössere Ehrfurcht im Vergleich zu einem Fiat oder Opel an derselben Stelle.

 

Viele weitere Bilder (in hoher Auflösung) vom Testarossa und dem italienischen Schrottplatz gibt es in einer eigens eingerichteten Bildergalerie zu bewundern.

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