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Catawiki Cooperation

Nur wenige Hypercars werden sich als wertgeschätzte Klassiker behaupten (Frage der Woche)

Bruno von Rotz - 31.08.2020

Frage der Woche 163 - Hypercars und ihre Zukunft

Sie sind schnell, wenig praxistauglich, ausserordentlich rar und oft unangemessen teuer, die Hypercars vom Schlage eines Bugatti Veyron, McLaren P1 oder Pagani Hyara. An Versteigerungen wechseln sie als immer noch fast neuwertige Autos für Summen den Besitzer, die oftmals sogar noch über den einstigen Neupreisen liegen. Aber wird das anhalten, wollten wir von unseren Lesern wissen. “Werden sich Hypercars auch in Zukunft einer hohen Wertschätzung erfreuen?”, lautete die Frage der Woche .

Die Zwischengas-Leser sind sind einigermassen einig, dass nicht alle dieser Hypercars auch mittel- und langfristig eine gute Investition sein werden. 66,1% meinten, dass nur einige weniger dieser Autos ihren Wert werden halten können, wenn alles stimmt. Andere aber werden an Wert verlieren.

20,4% sind da weniger skeptisch, sie glauben grundsätzlich, dass dieser Hypercars so exklusiv sind, dass sie auch in Zukunft wertvoll bleiben werden.

9,1 % hingegen denken, dass die aktuellen Entwicklungen in der Welt (Fahrverbote, Klima, usw.) sicherstellen werden, dass diese Autos immer günstiger werden.

Und 4,3 % der knapp 190 Teilnehmer konnten mit keiner der vorgegebenen Antworten etwas anfangen.

Hier die Auswertung noch in grafischer Form:

Frage der Woche 163 - Hypercars und ihre Zukunft - Ergebnis

Natürlich haben wir bereits die nächste “Frage der Woche” aufgeworfen. Dieses Mal möchten wir wissen, wie sich der Bestand der Achtzigerjahre sich in Zukunft entwickeln wird in den Augen der Zwischengas-Leser.

Und selbstverständlich kann man alle bisherigen Auswertungen zu den bisher über 160 Fragen der Woche im entsprechenden Themenkanal nachlesen.

 

Oldtimer und Masken

Bruno von Rotz - 30.08.2020

De Tomaso Deauville

Wer weiss, vielleicht werden wir uns in fünf oder zehn Jahren kaum mehr an die Zeit erinnern können, als das Maskentragen ein Politikum war. Möglicherweise werden wir uns bis dann komplett an die Masken gewöhnt haben und sie wie selbstverständlich aufsetzen, wenn es die Situation verlangt. Vielleicht wird aber auch die Pandemie, wie wir sie heute kennen, in ein paar Jahren schon lange wieder aus dem Alltag verschwunden sein und Masken daher unnötig werden.

Oldtimer und Masken

So oder so, heute wirken diese Bilder immer noch ungewohnt. Aber lieber Oldtimer mit Masken, als gar keine Oldtimer (und zuhause bleiben müssen).

 

Wertentwicklung von Klassikern entlang der einzelnen Zustandsnoten über fast 10 Jahre

Bruno von Rotz - 30.08.2020

Bewertung Porsche 912 entlang der einzelnen Zustandsnoten

Wir wurden schon mehrfach danach gefragt, ob es nicht möglich wäre, die Wertentwicklung über die Zeit entlang der einzelnen Zustandsnoten zu zeigen. Bisher war dies nur entlang eines Durchschnittswertes möglich.

Ab sofort aber können (Premium PRO)-Nutzer auch die Classic-Data-Wertentwicklungen entlang der Zustandsnoten 1 bis 5 in grafischer Form ablesen. So kann man also rückwirkend herausfinden, dass ein Porsche 912 Coupé vor vier Jahren noch EUR 46’500 wert war im Zustand 2, jetzt aber etwas teurer gehandelt wird. Kleiner Tipp: Mit dem Mauszeiger über die Kurve streichen, dann sieht man Detailwerte.

Die einzelnen Wertentwicklungen sind für die einzelnen Zustandsnoten grafisch untereinander dargestellt, allerdings nur für Premium-PRO-Nutzer.

Versuchen Sie es! Hier geht’s zur aktuellen Marktbewertung des Porsche 912 (als Beispiel).

 

Wie wär's mit einem Aldi GTI oder einem Lidl 1200 GL?

Bruno von Rotz - 29.08.2020

Allstate von 1952

Autos vom Grossverteiler? Den neuen Wagen im Warenhaus kaufen. Das wird zwar immer wieder gross angekündigt, aber so richtig funktionieren tut es kaum je.

Dabei ist es eigentlich ein alter Hut. Henry J. Kaiser hatte die Idee schon in den frühen Fünfzigerjahren, als er seine amerikanische zweitürige Kompaktlimousine Kaiser Henry J als “Allstate” von der Ladenkette Sears verkaufen lassen wollte. Die Absatzzahlen lagen allerdings weit unter den Erwartungen, was auch daran lag, dass die Kaiser-Händler gar nicht darauf erpicht waren, die billiger verkauften Konkurrenzprodukte zu reparieren …

Interieur des Allstate von 1952

Die ganze Geschichte der Kaiser Henry J haben wir eben in einem umfangreichen Fahrzeugbericht dokumentiert. Sogar das Handbuch liegt bei …

 

Endlich die Alterswohnung gefunden!

Bruno von Rotz - 28.08.2020

Daniel an der Arbeit ...

Liebe Leser, ich möchte mich bei allen ganz herzlich für die Glückwünsche zu meinem gestrigen runden Geburtstag bedanken und wie man auf dem Bild sehen kann, habe ich an meinem Geburtstag endlich auch meinen Alterswohnsitz gefunden. Eine Loft-Wohnung in diesem Umfeld wäre sicher das absolut Geilste was man sich nur wünschen kann. Das ist die Welt, die ich liebe und sie wird es auch bleiben bis hin zu meinem letzten Atemzug.

 

60 Jahre hell und froh …

Bruno von Rotz - 27.08.2020

60 Jahre (Mercedes)

…Dani, mach nur weiter so!

Einverstanden, so richtig originell ist dieser Spruch nicht, zudem erinnert er an den Schweizer Nationalkomiker Emil. Aber er trifft den Nagel auf den Kopf, denn unser Daniel Reinhard wird heute 60 Jahre alt. Wir gratulieren alle herzlichst!

Daniel Reinhard im Jahr 2020

Dani und ich drückten schon die Schulbank zusammen, büffelten Latein-Vokabeln und zeichneten vor allem viele Autos im Unterricht. Wir zählten die am Schulzimmer vorbeiziehenden Automarken und wir besuchten gemeinsam die ersten Oldtimer- und Klassikertreffen, so etwa den Autoslalom des Ferrari und Bugatti Owners Clubs, als ein Ferrari Daytona noch zu den Gebrauchtwagen gehörte und ein 330 GTC noch nicht einmal ein Youngtimer war.

Daniel fuhr schon quer durch Kurven, als er noch nicht einmal den Führerausweis auf sicher hatte. Und dass man bei Tempo 120 km/h bei einem BMW 2000 den Rückwärtsgang (Automatik) einlegen kann, das musste natürlich auf der Autobahn getestet werden. Tatsächlich zeigte der junge Reinhard viel Talent hinter dem Lenkrad und vielleicht hätte aus ihm ein richtig erfolgreicher Rennfahrer werden können, doch er strebte schliesslich die ihm in die Wiege gelegte Karriere eines Fotografen an und schaffte auch hier einen eindrücklichen Werdegang. Die Kamera war immer dabei, auch auf gemeinsamen Motorradtrips im fernen Osten.

Daniel Reinhard im Jahr 1988

Im Jahr 2009 beschlossen dann Dani und ich, aus unserer Passion für das historische Automobil etwas Publizistisches zu machen und schon bald war die Idee für zwischengas.com geboren. Schon ein Jahr später gingen wir im November 2010 online und seither haben wir viel von unserer Lebensenergie dafür eingesetzt, unsere Online-Plattform zur umfangreichsten und von Zigtausenden gerne genutzten Internetseite zu entwickeln. Dass wir dabei etwas älter geworden sind und ein paar Haare verloren haben, das zeigen die Bilder. 

Daniel Reinhard bei der Arbeit

60 Jahre ist heute ja kein Alter mehr, die 60iger sind die neuen 40iger kann man in einschlägigen Lifestyle-Zeitschriften lesen. Und solange wir uns noch in unsere leichtgewichtigen Sportwagen setzen können (und auch wieder herauskommen), solange werden wir unsere Arbeit an zwischengas.com fortsetzen. Ich bin auf jeden Fall froh, Daniel Reinhard als Partner zu haben. Wir haben schliesslich noch viel vor …

 

Rennfahrzeug für den Weg zur Arbeit

Bruno von Rotz - 26.08.2020

Lotus 11 von 1957

Es ist kein Zufall, dass wir hier das Bild eines Fahrrads zeigen. Ein modernes Rennrad taugt genauso zur Teilnahme an der Tour de France wie zur Fahrt an die Arbeit. Natürlich macht man da ein paar Komfortabstriche, dafür ist maximale Effizienz in der Umsetzung von Kraft in Weg gewährleistet.

Orbea Aero Carbon (© Orbea)

So war dies früher auch mit dem Automobil. Wer sich in den Fünfzigerjahren einen Lotus 11 (Bild oben) kaufte, der besass damit einen konkurrenzfähigen Rennwagen, der aber durchaus auch strassentauglich war und oftmals für den Arbeitsweg eingesetzt wurde. Und der Besitzer konnte die Möglichkeiten des kleinen Renners selbst auf normalen Landstrassen nutzen.

Davon sind wir heute weit weg. Moderne Supersportwagen und Hypersportwagen bieten Fahrleistungen, die im Alltag keinen Platz mehr haben. Trotzdem eignen sie sich oftmals auch nicht für einen Rennstreckeneinsatz. Tatsächlich sind sie so teuer und komplex geworden, dass die meisten Exemplare kaum je über 10’000 km auf dem Tacho kommen.

Dies war beim Lotus 11 noch anders, in der Vorkriegszeit sowieso. Kaum jemand transportierte damals sein Auto auf dem Anhänger und während der Woche musste man denselben Wagen nutzen wie am (Renn-) Wochenende.

Bei modernen Rennrädern ist es auch heute noch möglich, die Vorteile des Sportgeräts auch im Alltag zu nutzen, heutige Automobilhochleistungstechnik aber ist nur noch im geschützten Rahmen erfahrbar …

Zu diesem Thema haben wir vor einiger Zeit auch einen ausführlichen Artikel veröffentlicht, der u.a. zu den Anfängen des Supersportwagen zurückblätterte …

 

2000 km durch Deutschland

Daniel Reinhard - 25.08.2020

Horch 830 Coupé von 1933 (© Daniel Reinhard)

1933 fand nördlich der Schweiz erstmals ein Langstrecken-Marathon, ähnlich zur berühmten Mille-Miglia als "2000 km durch Deutschland" statt. Auf hermetisch abgesperrten Strassen starteten damals 454 Teilnehmer zum bedeutendsten deutschen Langstreckenrennen. Bei Wind und Wetter und mit hohem Tempo wurde in unterschiedlichen Klassen ohne Halt einmal quer durch Deutschland gefahren.

Die Strecke führte von Baden-Baden aus nonstop über München, Sachsen, Berlin, das Ruhrgebiet, Köln und die Pfalz zurück nach Baden-Baden. Davon fuhren die Teilnehmer rund 1200 Kilometer über kurvenreiche und steile Strassen verschiedener Mittelgebirge. Im Schnitt brachten es die Wagen je nach Fahrzeugklasse auf 56 bis 88 km/h über die ganze Strecke.

1933 nahmen unter anderem auch zwölf Opel am Rennen teil. Als erster kam nach 26 Stunden und 23 Minuten und einem Schnitt von 78,8 km/h der mit einem 1,8-Liter-Sechszylindermotor ausgerüstete Opel Sport-Zweisitzer Erich Sander ans Ziel.

Typenschriftzug auf dem Horch 830 Coupé von 1933 (© Daniel Reinhard)

Auch die Auto Union entwickelte zusammen mit der Karosseriefirma Hornig in Merane zehn Spezialwagen. In nur zweieinhalb Monaten wurden vier Horch-, drei Wanderer- sowie drei Audi-Fahrzeuge mit Stromlinienkarosserie gebaut. Der Horch mit dem gezeigten Spezialaufbau basierte auf dem Modell 830. In seiner Hubraumklasse bis 4 Liter musste im Rennen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 82 km/h erreicht werden.

Heckansicht des Horch 830 Coupé von 1933 (© Daniel Reinhard)

Bei der zweiten und letzten Austragung 1934 starteten dann schon 650 Autos und 1088 Motorräder.

Obwohl die Planung für eine dritte Auflage 1935 bereits in vollem Gange war, wurde diese von den nationalsozialistischen Machthabern in Berlin gestoppt. Gründe dafür waren einerseits die italienischen Erfolge des Fiat Balilla und das schlechte Abschneiden der deutschen Marken im Vorjahr, was sich natürlich nicht gewinnbringend vermarkten liess. Andererseits gewannen die Geländesportarten mit Automobilen immer mehr an Bedeutung.

1989 wurde die "2000 km durch Deutschland" als normale Oldtimerrallye über mehrere Tage wieder neu belebt.

 

Von damals bis heute

Daniel Reinhard - 24.08.2020

Passage "zum heiteren Blick" des Sachsenrings - damals und heute (© Daniel Reinhard)

Zeiten ändern sich, landschaftliche Gegebenheiten aber bleiben meist erhalten. Bäume wachsen und Häuser zerfallen, aber die Topografie verändert sich nur selten.

Auf meiner motorsportlichen Zeitreise, zwischen den beiden Lausitz-Rennen der DTM auf dem Eurospeedway, streifte ich drei Tage kreuz und quer durch die ex-DDR. Auf der Suche nach vergangenen Tagen fand ich, mit der Hilfe eines Freundes und Berufskollegen, der seine Jugendzeit hinter der Mauer verbracht hatte, sehr viel spannende und vergessene motorsportliche Überreste aus einer Zeit, in der dann doch auch nicht alles besser war.

Im sensationellen Motorrad-Museum auf der Ausgustusburg sah ich dann diese tolle Zeichnung vom "Heiteren Blick", einer Passage des Sachsenrings aus vergangenen Tagen, die mich natürlich sofort dazu inspirierte, nach dieser Stelle zu suchen und zu zeigen, wie das denn heute ausschaut. Das Ergebnis sieht man im Bild (oben).

Und das war natürlich nicht die einzige Geschichte, die ich in den letzten Tagen zusammentrug. Weitere werden folgen. Man lasse sich überraschen ….

 

So oder so spielt das Leben

Daniel Reinhard - 23.08.2020

Trabant-Hälfte im Horch-Museum (© Daniel Reinhard)

Während die eine Hälfte des Trabants im Horch Museum in Zwickau auf einem Podest steht, klebt die andere unfallfrei am Zaun.

Trabant-Hälfte am Zaun (© Daniel Reinhard)

Wie begann doch gleich das berühmte Gedicht vom Lattenzaun von Christian Morgenstern? “Es war einmal ein Lattenzaun, mit Zwischenraum, hindurchzuschaun … “

Wie überall im Leben ist auch hier zu erkennen, dass es der einen Trabi-Hälfte besser zu ergehen scheint als der anderen. Nun aber beenden wir das Philosophieren und erfreuen uns an den beiden Bildern.

 

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