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Toffen Oktober 2020 Auktion
Bild (1/16): Lamborghini Miura SV (1971) - nachwievor beeindruckendes Styling (Techno Classica 2013) (© Bruno von Rotz, 2013)
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Ferrari 512 BB (1976-1981)
Coupé, 340 PS, 4942 cm3
Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Mercedes-Benz 300 SL (W 198) (1954-1957)
Coupé, 215 PS, 2996 cm3
Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Lamborghini Miura P 400 (1966-1970)
Coupé, 350 PS, 3929 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Mercedes-Benz 300 SL (R 107) (1985-1989)
Cabriolet, 188 PS, 2932 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Mercedes-Benz 300 SL (R 129) (1989-1993)
Cabriolet, 190 PS, 2960 cm3
 
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  • Die schiefe Fahrbahn vom Sportwagen zum Hypercar

    Erstellt am 24. Juni 2020
    Text:
    Roger Gloor
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (22)
    Bruno von Rotz 
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    Einst träumten Autofans von Top- oder Supersportwagen. Seit der Jahrtausendwende aber gelten Hypercars als das Non-plus-ultra der automobilen Fortbewegung. Ob sie aber wirkliche Fahrfreude bieten, ist anzuzweifeln.

    Pagani Huayra (2016) - gehört dem wohl jüngesten Pagani-Besitzer, er ist gerade 15 Jahre alt - am Genfer Autosalon 2016
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Schneller, leistungsfähiger

    Natürlich ist von einem Sportwagen ein grösseres Mass an Leistungsvermögen zu erwarten als von einer Limousine, die eine ganze Familie transportieren muss. Denn ein Sportzweisitzer braucht weniger Innenraum und kann somit leichtgewichtiger gebaut werden. Damit lassen sich sein Antriebssystem ebenso wie sein Fahrwerk auf grössere Fahrdynamik ausrichten. Und vor allem kann auch seine Karosserie – und damit seine Optik – in entscheidender Weise auf das ausgerichtet werden, was einen Sportwagen ausmacht: Sichtbare Aerodynamik, d.h. niedrig und langgestreckt, so als würde er von selbst davonfahren.

    Die allerersten Automobile, wie sie in den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts in Frankreich und Deutschland entstanden, waren noch umgebaute Pferdewagen. Man bezeichnete sie zunächst als pferdelose Kutschen. Aber schon bei den pferdegezogenen Wagen gab es Varianten, die vom schnellen Einspänner bis zum vierspännigen «Omnibus» reichten. Möglichst rasch und wendig voranzukommen, entsprach schon damals dem Wunschbild der Jugend und Junggebliebener.

    Das Automobil verhalf der individuellen Fortbewegung zu völlig neuen Perspektiven. Der Verbrennungsmotor lieferte ungeahntes Leistungsvermögen, das sich binnen weniger Jahre gewaltig steigerte.

    Jamais Contente (1899) - frühes Rekordfahrzeug mit aerodynamischem Aufbau
    © Copyright / Fotograf: Archiv Martin Schröder

    Die Tatsache, dass im Jahr 1899 die 100-km/h-Grenze ausgerechnet mit einem Elektroauto erstmals überschritten wurde, wirkt in der erst heute angebrochenen grossen Elektroauto-Dämmerung sozusagen als ein Fehltritt in der Automobilgeschichte.

    Zu den Leistungsdaten kam die Formgebung

    Schon dieses vom Belgier Camille Jenatzy gesteuerte Vehikel veranschaulichte, wie ein geschwindigkeitsoptimiertes Automobil aussehen musste, nämlich zigarrenförmig.

    Von einer im Windkanal wissenschaftlich fundierten Formfindung mit Luftführung über Flossen und Flügel war man noch weit entfernt. Aber der automobile Weg war vorgezeichnet und teilte sich immer deutlicher einerseits in die Richtung von transporttüchtigen Familienwagen, die meist von Chauffeuren (=  «Heizern»; der Ausdruck war den Lokomotiv- und Dampfwagenführern zu verdanken), anderseits in jene schnittiger Zweisitzer für den schneidigen Selbstfahrer... Damit waren noch nicht selbstfahrende Autos gemeint, sondern Wagen, die der Besitzer persönlich lenkte. Denn Autos waren zu den Anfangszeiten der Motorisierung nur für die Oberschicht erschwinglich, und diese setzte sich aus Unternehmern und dem Adel zusammen. Wer sich selber hinters Lenkrad setzte, umgab sich mit einer Aura von eigenständiger Unabhängigkeit, die man heute mit Sportlichkeit umschreiben würde.

    Es lässt sich nicht klar eruieren, wo der Ausdruck Sportwagen seinen Ursprung fand. Aber das ebenso leistungsfähige wie leichte und daher offene Automobil wurde zum Symbol für ungebremste freie Fortbewegung und damit des Fortschritts.

    Hispano-Suiza Alfonso XIII (1913) - als Lot 158 angeboten an der Versteigerung von RM/Sotheby's in Paris am 5. Februar 2020
    © Copyright / Fotograf: Adam Warner - Courtesy RM/Sotheby's

    Als eine typische Konstruktion dieser Art galt etwa der 1912 von dem aus Genf stammenden Ingenieur Marc Birkigt in Barcelona entwickelte Hispano-Suiza des Typs Alfonso XIII., ein Zweisitzer, der dem spanischen König, einem Autoliebhaber und Fahrtalent, gewidmet war. Dieser vergleichsweise leichtgewichtige Wagen paarte hohe Motorleistung mit präziser Lenkung, sicheren Fahreigenschaften – man sprach alsbald von «Strassenlage» - und standfesten Bremsen.

    Duesenberg J (1929) - 6900 cm3 und 262 PS für 190 km/h, bei der Fondation Renaud - Swiss Classic World Luzern 2019
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Die Zwanziger- und Dreissigerjahre brachten zunehmend stärkere und schnellere Sportwagen, und ihr Einsatz in Wettfahrten und Rundrennen wurde zur Prestigefrage ihrer Hersteller. Berühmte Autonamen wurden eng mit ihren Herkunftsländern verknüpft: Mercedes-Benz, Horch und Maybach für Deutschland, Bugatti, Delage und Voisin für Frankreich, Alfa Romeo, Lancia und Isotta Fraschini für Italien, Rolls-Royce, Bentley und Lagonda für England sowie Duesenberg, Marmon und Packard für die USA... um bloss je drei zu nennen.

    Mercedes Benz SSK (1930) - Cabriolet A, gebaut zwischen 1928 und 1932
    © Copyright / Fotograf: Archiv Daimler AG

    Zu den Non-plus-ultra hinsichtlich strassentauglicher Sportlichkeit zählten etwa der Mercedes-Benz SSK mit Kompressormotor (ab 1928), der Bentley 8 Litre (1930/31) und der Bugatti Type 57 mit aerodynamischen Karosserien (ab 1936).

    Angebote von Zwischengas-Spezialisten
     
    ZG Premium Promo Eigenwerbung

    Besitzerstolz plus Freude am Fahren

    Gleichzeitig brillierten in den Dreissigerjahren aber auch leichtgewichtige und somit besonders fahrdynamische Zweisitzer.

    Alfa Romeo 6C 1750 Gran Sport Zagato (1930) - die Blätter fallen, aber der 6C blüht auf
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Zu dieser Extraklasse zählten die Modelle Alfa Romeo 6C 1750, BMW 328, Bugatti Type 55 und SS Jaguar 100.