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Besonderer Luxus

Bruno von Rotz - 20.08.2020

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Klimaanlage am Packard Cavalier Sedan von 1954 am ZCCA 2020

Die Automobile der Marke Packard galten einst als die luxuriösesten in Amerika, doch nach Mitte der Fünfzigerjahre ging die Marke nach der Vereinigung mit Studebaker langsam unter.

Reihen-Achtzylindermotor im Packard Cavalier Sedan von 1954 am ZCCA 2020

Einer der letzten echten Packard war der Cavalier, der nur 1953 und 1954 gebaut wurde. Dabei handelte es sich um eine viertürige Limousine mit üppigem Platzangebot und einem wuchtigen Reihen-Achtzylindermotor mit 5,4 Liter Hubraum und etwa 150 PS.

Packard Cavalier Sedan von 1954 am ZCCA 2020

Diese Konstruktionsweise war wegen ihres grossen Längenbedarfs im Motorraum in den Nachkriegsjahren eigentlich ausser Mode gekommen und bei den meisten Amerikanern (Bsp. Studebaker, Ford) und Europäern (Bsp. BMW 502) durch die V8-Bauweise abgelöst worden.

Als Zubehör gab es ein aussen montierbares Klimagerät (Bild ganz oben), das mittels kaltem Wasser Luft abkühlte und ins Innere führte.

Cockpit des Packard Cavalier Sedan von 1954 am ZCCA 2020

Der fotografierte Wagen fuhr einst in Venezuela und nahm gestern am Zurich Classic Car Award auf dem Bürkliplatz in Zürich teil, über welchen wir natürlich bereits berichtet haben.

Neueste Kommentare

 
 
Strich 8:
27.08.2020 (22:59)
Das abgebildete Klimagerät ist ein am Fenster montierter Verdunstungsluftkühler (Car Cooler oder Swamp Cooler).
Durch Verdunstung von Wasser wird Luft gekühlt. Die kühle Luft wird durch eine Entlüftung im rechten Winkel der Haupteinheit in den Fahrgastraum geblasen. Je niedriger die Luftfeuchtigkeit, desto besser funktioniert es. Wegen der trockenen Wüstenluft waren Car Cooler in den südwestlichen US-Bundesstaaten Kalifornien, Arizona, West-Texas, New Mexico und Nevada beliebt.
Diese Zubehörprodukte gab es ab den 1930er bis in die 1960er Jahre.
Einige Modelle verwendete Balsaholzspäne als Füllmaterial innerhalb der Einheit. Wasser aus dem Behälter tränkte die Späne, und wenn Luft durch das Gerät gedrückt wurde, verdampfte das Wasser und verursachte einen Kühleffekt.
Es gab mehrere Hersteller von Autokühlern, darunter Thermador, Classic Aire, Sears Roebuck (Marke Allstate), die auch die Marke Thermador trugen, und Star Mfg. Der Autokühler war in verschiedenen Modellen erhältlich, von "Stauluft" bis zu "lüfterbetriebenen" Typen. Der Typ "Stauluft" ist am Beifahrerseitenfenster montiert. Dieser funktioniert, wenn sich das Auto in Vorwärtsbewegung befindet und dabei Fahrtwind in die Röhre gedrückt wird. Das Wasserreservoir beträgt ungefähr 4 Liter, was eine Kühlung für ungefähr 200 km liefert. Die lüfterbetriebenen Typen funktionieren auch, wenn das Auto nicht in Bewegung ist oder wenn es sich mit niedrigen Geschwindigkeiten bewegt.
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