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Als Exhibitionismus noch erlaubt war

Daniel Reinhard - 31.05.2019

1979, also genau vor 40 Jahren, liessen die Hersteller noch einen Blick unters Kleid zu.

Autosalon Genf 1979

Die Autos wurden wie Explosionszeichnungen auf den damals noch relativ einfachen Messe-Ständen trapiert und der Technikfreak erhielt jede Menge Information über die verborgenen Bauteile der Neuheiten.

Autosalon Genf 1979

Eigentlich eine sehr interessante Darstellung, die heute leider kaum mehr angewendet wird. Höchstens auf einem Bildschirm oder Tablet werden die technischen Neuheiten als Computer-Grafik gezeigt.

Die Zeiten haben sich geändert und die grossen Automessen kämpfen mittlerweile mit ihrem Überleben. Doch vielleicht liegt es ja genau daran, dass ausser den bereits vom Internet her bekannten Formen, nicht wesentlich mehr Interessantes geboten wird.

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Genf

 

Spieglein, Spiegeln an der Wand, sag mir, wer die Schönste ist im ganzen Land

Daniel Reinhard - 30.05.2019

Ein berühmtes Zitat aus dem Märchen der Brüder Grimm "Schneewittchen und die sieben Zwerge". Drei Spiegelungen von Autos in Autos mit ihren verschiedenen Aussagen.

Der Audi Q3 SUV im VW Karmann Ghia zeigt, wie sich die Karosserie-Form der Stirnfläche mit Kühlöffnungen und vor allem Scheinwerfern in rund 50 Jahren verändert haben.

Anlässlich der Mille Miglia (2019) in Brescia spiegelt sich im schwarzen Mercedes 300SL einer seiner damaligen ganz grossen Gegner, der Porsche 356.

Zwei Luxus Sport Coupés mit 18 Jahren Altersunterschied: Der Ferrari 330 GTC von 1966 erkennt man deutlich im Delehaye 135M Sport Hebmüller Coupé von 1948:

Zweimal Jahrgang 1938, aber unterschiedliche Räder. In der Radkappe vom Lancia Astura spiegelt sich das Speichenrad vom Delehaye 135M:

Meist sieht das Auge bei Spiegelungen viel mehr als es von der Kamera wahrgenommen werden kann. Dazu kommen auch noch all die störenden Nebenspiegelungen, die leider so oft ein Bild dieser Art verunmöglichen.

Diese Bilder, die man sonst eigentlich nicht fotografiert und zeigt, sind aber trotzdem witzig, wenn man diese so zusammen betrachten kann.

 

Völlig egal was, Hauptsache original

Daniel Reinhard - 29.05.2019

Dieser sensationelle Ferrari 335 Sport Scaglietti wurde zurecht vor einem Jahr als Gewinner der "Best of Show" an der Villa d'Este ausgerufen.

Villa d'Este Ferrari 335

Auf einem neu entdeckten, historischen Foto des Autos wurde plötzlich ein vorher noch nie gesehenes, kleines Siegel im Kühlergitter festgestellt. Keiner wusste was es war, oder woher es kam. Aber es hing sichtbar am Auto.

Um nun das Auto auch wirklich im Originalzustand zu haben, braucht es natürlich dieses Siegel. So wurde nun ein ähnliches nachgemacht, dann die Gitterlöcher am Foto abgezählt, damit das "Fake-Siegel" auch wirklich an den selben Gitterstäben montiert wird, ganz genau wie auf dem Foto. Damit hat das Auto wohl nun eine weitere Wertsteigerung erlangt. Was aber, wenn der Wagen damals von der "Guardia di Finanza" mit diesem Siegel konfisziert wurde? In meinen Augen sollte die Originalität doch auch irgendwo seine Grenzen haben.

Unser Bericht zum Concours d'Elegance von Villa d'Este mit über 200 Bildern findet man hier .

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Calafell und das Riverside Crazy Car Hop

Dieter Grewe - 28.05.2019

Leserbeitrag von Dieter Grewe:

Calafell, ein hübscher Ort 65 km südlich von Barcelona, ist im Mai noch fast im Winterschlaf. Und plötzlich geht es los: Motoren knattern, Fehlzündungen werden provoziert, V8-Geräuschkulisse begeistert den Fan grossvolumiger und altertümlicher Motoren, der Geruch von Benzin ist überall! Ein wahrer Genuss!

Durch Zufall haben wir dieses Event im Internet gefunden und jetzt sind wir da, in Calafell mit unserem kleinen Wohnmobil. Auch der gute alte Ford Transit klingt wie ein V8, aber nur, weil der Auspuff bald erneuert werden sollte.
«RIVERSIDE CRAZY CAR HOP», ein wirklich passender Name für drei Tage Spass mit Hot Rod und Rock'n'Roll.

Direkt im Hafen von Calafell ist das Spektakel.

Eine Tiefgarage dient als Halle für liebevoll restaurierte amerikanische Schätzchen und diverse Shops mit entsprechenden Devotionalien dieser Gesinnungsgemeinde.

Alte amerikanische Klassiker aus ganz Spanien und Katalonien sind vertreten.

Wir kaufen auch einen schrillen Badeanzug und Hawaii-Hemden, immer untermalt von cooler Mucke und dem herrlichen Sound der Motoren.
Ein besonderer Spass ist das 1/8 Meilen-Zeitfahren auf der Hafen-Promenade, einzeln gefahren und exakt gestoppt beschleunigen die Hot Rods um die Wette!

Entlang des gediegenen Yachthafens postieren sich private Schaustücke der Szene – einfach fantastisch!

Die Musik aus der Dose weicht zwischenzeitlich einem professionellen Disc-Jockey, den Höhepunkt bildet eine fetzige Rock'n'Roll-Band, Elvis-Tollen und mehr tanzen ausgelassen dazu.

Für Speis und Trank ist im Umkreis reichlich gesorgt, nicht überall wird man dem immensen Ansturm Herr, dennoch haben wir nur freundliche, lachende Menschen getroffen, die Costa Daurada gefällt uns – sauber, grosszügig, freundlich... ein gute Mischung.

Ein Super-Treffen, das wir garantiert wieder besuchen werden, selbst wenn es manchmal mit der Originalität nicht so genau genommen wird, wie dieser Karmann Typ 34 beweist:

Überhaupt wundert man sich, was der sonst so strenge ITV alles zulässt, aber so soll es sein! Übrigens, mehr solch cooler Ereignisse rund um das klassische Automobil in Catalunya findet man auf der Internetseite agendamotor.es

Sämtliche Bilder findet man auch in grösserer Auflösung hier .

 

Patina? Schützenswertes, rollendes Kulturgut?

Bruno von Rotz - 27.05.2019

Sunbeam Imp von 1970 an der Swiss Classic World Luzern 2019

Wer am vergangenen Wochenende durch die Hallen der Swiss Classic World wanderte, der konnte unter anderem auf dem SHVF-Stand auch diesen weiss lackierten Sunbeam Imp entdecken. Der Sunbeam Imp, er wurde auch als Hillman verkauft, war in den Sechzigerjahren die Antwort der Roots-Gruppe auf den Austin Mini, hatte den Motor aber im Heck und angetriebene Hinterräder.

Auf der Windschutzscheibe wurde das Thema “Patina” thematisiert und tatsächlich zeigten sich bei genauerem Hinschauen die Spuren des Älterwerdens. Für einen bald 50-jährigen Alltagswagen präsentierte sich der inzwischen selten gewordene Sunbeam aber sehr rüstig, trotzdem aber würde ihm in der Schweiz die privilegierte Veteranenzulassung (in Deutschland H-Zulassung) wohl verwehrt. Ein paar kleine Beulen, Kantenrost an den Rädern, Abnutzungen durch das Aufsetzen des Gepäckträgers und einige kleine Wehwehchen mehr würden den Prüfer wohl davon abhalten, in diesem Klassiker ein gepflegtes und schützenswertes Auto zu sehen.

Motor des Sunbeam Imp von 1970 an der Swiss Classic World Luzern 2019

Und obwohl sich der Innenraum in sehr gutem Zustand zeigt, sind die Karton-Türverkleidungen halt etwas abgeschossen, die Farbe ausgebleicht.

Türverkleidung Sunbeam Imp von 1970 an der Swiss Classic World Luzern 2019

Natürlich könnte man den Wagen nun restaurieren, wäre aber wohl schon nach den Lackierereingriffen kostenmässig jenseits des Wertes angekommen.

Aber würden neu bemalte oder mit Kunstleder überzogene Türverkleidungen dem Wagen nicht seine wünschenswerte Originalität nehmen?

Eines ist sicher, originalgetreuer als er heute ist, kann dieser Sunbeam Imp aus dem Janr 1970 (mit vermutlich nur gerade 50’000 km Laufleistung) nie mehr werden. Dafür hätte er doch sicherlich auch die Veteranenzulassung verdient …

P.S. Der Bericht zur Oldtimermesse Swiss Classic World folgt in Kürze.

 

Der Publikumspreis des Concorso d'Eleganza Villa d'Este 2019 ging an …

Daniel Reinhard - 26.05.2019

Alfa Romeo 8C 2900B von 1937 - Coppa d'Oro Concors d'Eleganza Villa d'Este 2019 (© Daniel Reinhard)

Gestern ging trotz schwerem Gewitterregen die Verleihung des Publikumspreis der Schönheitskonkurrenz in Cernobbio/Como über die Bühne.

Alfa Romeo 8C 2900B von 1937 - Coppa d'Oro Concors d'Eleganza Villa d'Este 2019 (© Daniel Reinhard)

Bei der traditionellen Parade vor dem Hotel Villa d`Este gewann der Alfa Romeo 8C 2900B von 1937 den traditionellen Publikumspreis.

Motor des Alfa Romeo 8C 2900B von 1937 - Coppa d'Oro Concors d'Eleganza Villa d'Este 2019 (© Daniel Reinhard)

Absolut alles, was in der zweiten Hälfte Dreissigerjahre technisch möglich war, wurde im überragenden Alfa Rome 8C 2900B verbaut: Leichtmetall-Reihenachtzylinder, zwei obenliegende Nockenwellen, Doppelkompressor, hinterlegendes Getriebe, Einzelradaufhängung rundum…

Es fehlt hier der Platz und die Zeit (des Autoren), um alles aufzulisten. Auf der modifizierten Architektur des Grand-Prix-Monopostos entstanden 30 Exemplare, 20 erhielten einen kurze und 10 einen langen Radstand. Zu letzterer Spezies gehört die mit der Coppa d’Orte gekrönte Berlinetta, die erste von fünf mit Superleggera-Aufbau von Touring.

Pokale für den Alfa Romeo 8C 2900B von 1937 - Coppa d'Oro Concors d'Eleganza Villa d'Este 2019 (© Daniel Reinhard)

1937 war sie einer der Stars der Autosalons in Paris und Mailand, gefolgt von Berlin anno 1938. Eine sehr gute Wahl des Publikums!

 

Wir sind an der Swiss Classic World

Bruno von Rotz - 25.05.2019

Lorenz & Rankl Silver Falcon an der Swiss Classic World Luzern 2019

Heute (25. Mai 2019) morgen um 09:00 öffnet die Swiss Classic World Luzern ihre Tore. Natürlich sind wir vor Ort und haben in der Mitte der Halle 2 unseren Stand aufgebaut.

Ein geheimnisvolles rotes Cabriolet ziert unsere Präsenz. Der Wagen sorgt für fragende Blicke, kaum jemand hat schon je einen Lorenz & Rankl Silver Falcon gesehen, über den wir in unserer Zeitschrift SwissClassics Revue einen Fahrbericht veröffentlicht haben. Auf der Messe in Luzern gibt es nun zwei Tage lang Gelegenheit, den interessanten Sportwagen sozusagen im Original zu betrachten.

Aber natürlich gibt es an der Swiss Classic World noch einiges mehr zu sehen, wie ein erster kurzer Rundgang enthüllte.

Alvis Graber an der Swiss Classic World Luzern 2019

Zu bewundern gibt es zum Beispiel rare britische Sportwagen mit Schweizer (Graber) Karosserie …

Oldimer zum Kaufen an der Swiss Classic World Luzern 2019

… oder käufliche Klassiker aus allen Epochen.

BMW-Fahrzeuge an der Swiss Classic World 2019

Auch das Restaurierungsgewerbe lässt sich über die Schulter blicken.

CALAG an der Swiss Classic World 2019

Und ganz gespannt sind wir natürlich auf die Versteigerung der Oldtimer Galerie Toffen am Samstag (25. Mai 2019) um 16:00 in der Halle 2.

Versteigerung an der Swiss Classic World 2019

Die Oldtimer Galerie bietet ein breites Spektrum von über 40 Klassikern an.

Wer’s am Samstag nicht nach Luzern schafft, kann aber auch noch am Sonntag reinschauen.

 

Ein ganz besonderer Peugeot

Bruno von Rotz - 24.05.2019

Peugeot 402 Eclipse von 1936 (© Bonhams)

Heute kennt man Peugeot als Hersteller kompakter und praktischer Alltagsautos (und im Rahmen der PSA-Gruppe als Besitzer von Opel). Einst aber baute Peugeot auch überaus exklusive und seltene Automobile, eines davon war der Peugeot 402 Eclipse, ein Cabriolet mit versenkbarem Blechdach.

Faltbares Blechdach beim Peugeot 402 Eclipse von 1936 (© Bonhams)

Eines dieser Cabriolets mit Chassisnummer 601504 wurde im März 1936 gebaut und ist heute eines von nur 36 Eclipse-Exemplaren, die überlebt haben.

Die frühe Geschichte von 601504 ist nicht ganz eindeutig überliefert, jedenfalls wurde der Wagen erst am 30. Juni 1937 ausgeliefert. Zuvor wurde er vielleicht als Vorführwagen verwendet, vielleicht war er auch auf dem Genfer und Pariser Autosalon zu sehen.

Auch danach bleibt die Historie diffus. Irgendwann in den späten Vierzigerjahren erhielt der Peugeot eine neue Front bei der Carosserie Brandone.

Zwischen 1950 und 1960 soll der Wagen im Kanton Luzern in der Schweiz zugelassen worden sein, er trug das Kennzeichen LU 5851.

Heck des Peugeot 402 Eclipse von 1936 (© Bonhams)

1964 wurde der Wagen von den Herren J. Neubert und H. Grieger gekauft und in der Folge nach Deutschland verschoben. Eine Restaurierung wurde begonnen, aber nie vollendet. Vermutlich wurde das Auto im Jahr 1980 zum letzten Mal verschoben und es wartet seither auf seine Fertigstellung.

Interieur des Peugeot 402 Eclipse von 1936 (© Bonhams)

Das Auktionshaus Bonhams wird das Restaurierungsprojekt am 30. Juni 2019 in Chantilly versteigern , erwartet werden EUR 100’000 bis 150’000 (CHF 110’000 bis 170’000). Gemäss Bonhams ist der Wagen weitgehend komplett, sogar der Motor wurde bereits überholt. Der Wagen wird als “ehrlich” beschrieben.

Motor des Peugeot 402 Eclipse von 1936 (© Bonhams)

Etwas Mut wird man sicherlich benötigen, um diesem Peugeot wieder zu seinem damaligen Glanz zu verhelfen. Aber es kann auch gut sein, dass die Bieter bereit sein werden, deutlich mehr Geld für diese besondere Rarität zu investieren, als der Estimate erwarten lässt..

 

Mehr Mut zur Farbe?

Bruno von Rotz - 23.05.2019

Farbenfrohe Karmann-Ghia

Wer sich heute in den Stossverkehr zwängt, zumal bei schlechtem Wetter, der wird um sich herum nur Autos in Schwarz, Silber oder Weiss sehen. Nur ganz selten dürfte diese Symphonie an Grautönen durch eine richtige Farbe durchbrochen werden, meist wird es sich dann um einen Kleinwagen oder vielleicht auch um einen Sportwagen (oder ein Firmenfahrzeug) handeln. Die meisten Autokäufer wählen heute kaum noch eine “richtige” Farbe”, wenn sie ihr neues Auto konfigurieren.

Kurzsichtig kann dies, neben allen ästhetischen Aspekten, sogar Sinn machen, denn auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt wollen die Interessenten Weiss-Grau-Schwarz kaufen, kaum jemand sucht einen grellgrünen oder knallgelben Gebrauchtwagen.

Bunte Suzuki Swift am Autosalon

Was aber, wenn wir das Rad der Zeit ein Jahrzehnt (oder zwei) weiterdrehen? Würde man sich nicht über junge Klassiker und Youngtimer oder gar Oldtimer in akzentuierenden Farben freuen? Genauso wie heute ein hellblauer Bugatti, ein quietschgrüner Karmann-Ghia oder ein gelber Ford Escort die Blicke auf sich zieht, wird morgen vermutlich ein hellgrünes Audi Coupé oder eine himbeerrote Jaguar Limousine für Interesse sorgen, zumal solche Farben dann überaus selten angeboten werden können, weil ja schliesslich alle Autos in Weiss-Grau-Schwarz gekauft wurden.

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Warum Klassiker immer jünger werden

Bruno von Rotz - 22.05.2019

Porsche 993 von 1994 (© Porsche AG)

Vor einigen Jahren musste ein Auto noch mindestens 30, lieber aber 40 oder 50 Jahre alt werden, bis es ein richtiger Klassiker war. Mit der zunehmenden Beliebtheit der Youngtimer, also Fahrzeuge im Alter von 20 bis 30 Jahren, gewöhnte man sich daran, dass ein Klassiker durchaus auch etwas jünger sein darf.

Ein gutes Beispiel ist der Porsche 993, der heute zwischen 21 und 26 Jahren alt ist, sich aber definitiv wie ein klassisches Automobil anfühlt. Da darf noch (meist) von Hand geschaltet werden, die Elektronik greift kaum ein und die Lenkung wird noch durch eine sanfte Servopumpe unterstützt. Auch die Geräuschkulisse aus dem Heck ist – dank Luftkühlung – noch so wie früher.

Aber selbst der Nachfolger 996 erfüllt noch entlang fast aller Kriterien die Ansprüche, die man heute an einen Klassiker hat. Und dabei sind die jüngsten Modelle noch keine 20 Jahre alt.

Ähnlich liegt der Fall etwa bei einem BMW Z8 oder bei anderen bis in die frühen 2000-er-Jahre gebauten Sportwagen.

Mit den Neoklassikern sprengt man den Zeithorizont sowieso, diese dürfen sogar noch jünger als zehn Jahre sein. Hauptsache sie sind besonders und taugen als Klassiker der Zukunft.

Es hat aber durchaus gute Gründe, warum junge Klassiker immer beliebter werden. Sie erlauben meist noch das unverfälschte Fahrgefühl der Vergangenheit, lassen sich aber ohne grössere Einschränkungen auf unseren modernen Strassen fahren. Und darum geht es doch! Man möchte noch richtig selber autofahren und nicht von einem Stauassistenten oder Abstandstempomaten bevormundet werden, die Gänge wechseln, wenn man es für richtig hält, den Motor nach eigenem Willen starten und abschalten. Dies muss ja nicht unbedingt gleichzeitig heissen, dass man den Motor mit der Kurbel anwerfen möchte oder die Zündung von Hand verstellen will.

Mit der Zunahme von Elektorautos im Alltagsverkehr wird dieser Trend zum jugendlichen Klassiker wohl eher noch zunehmen ...

 

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