Klassikerperlen der Zukunft - VW Up! GTI

Bruno von Rotz
06.05.2019

VW Up! GTI (2017) (© Volkswagen)

Mit dem Golf GTI lancierte Volkswagen im Jahr September 1975 einen Knüller, der zum Vorbild einer ganzen Fahrzeugkategorie wurde. Seither gibt es durch alle Golf-Generationen einen Golf GTI, der Wagen selber aber wurde immer grösser und stärker. Vom schmächtigen Flitzer mit knapp um die 800 kg und 110 PS blieb nicht mehr viel übrig … Bis zum Up! GTI.

Weisser VW Up! GTI (2017) (© Volkswagen)

Wer die Leistungsdaten des Up! GTI, der 2017 am Wörthersee präsentiert und seit Januar 2018 in Serie gebaut wird, mit dem ursprünglichen Golf GTI vergleicht, stösst auf interessante Übereinstimmungen. Beide sind sehr kompakt, unter einer Tonner schwer und haben etwa dasselbe Leistungsniveau, denn im Up! treiben 115 PS die Vorderräder an.

Weisser VW Up! GTI (2017) (© Volkswagen)

Zudem findet man am Up! GTI viele Merkmale des alten GTIs wieder an, etwa karierte Sitzstoffe, rote Verzierungen und natürlich das GTI-Schild. Wie der Ur-GTI ist auch der Up! GTI handgeschaltet, heute dürfen es allerdings sechs Vorwärtsgänge sein, auf ein Doppelkupplungsgetriebe wurde (vorerst?) verzichtet.

Interieur des VW Up! GTI (2017) (© Volkswagen)

Es gibt allerdings auch erhebliche Unterschiede zwischen den beiden GTIs. So bietet der Up! nur drei Zylinder, dafür aber einen Turbo auf, um seine Leistung zu entfalten. Die Räder sind auf 17 Zoll angewachsen, man kann den Up! GTI von Anfang an als Fünftürer haben, den Golf gab es erst später mit Fondtüren.

GTI-Zeichen am VW Up! GTI (2017) (© Volkswagen)

Bei den Fahrleistungen allerdings ist die Parallelität wieder gegeben, im Benzinverbrauch hat der Neue natürlich die Nase voraus.

Fahrender weisser VW Up! GTI (2017) (© Volkswagen)

Der Up! GTI verkörpert also viele der alten GTI-Ingredienzen und dies noch zu einem durchaus erträglichen Preis. Er lässt den Fahrer noch selber schalten und verzichtet auf digitale Cockpits und übergrosse LCD-Displays. Ob er damit auch in ferner Zukunft wartbar ist? Wir hoffen es, denn wir sehen in ihm durchaus eine Klassikerperle der Zukunft, die hoffentlich auch in 20 und mehr Jahren noch Freude am Fahrer vermitteln wird.

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