Frischer Wind aus Detroit – Chevrolet Corvair Monza Coupé im (historischen) Test
Zusammenfassung
Als vor gut 60 Jahren auch in den USA das Bedürfnis nach kompakteren Fahrzeugen wuchs, machten sich die grossen Drei daran, “europäischere” Fahrzeuge zu entwickeln. General Motors brachte mehr Innovationskraft auf als Ford und Chrysler und stellte mit dem Corvair einen Mittelklassewagen auf die Räder, der sich mit seinem luftgekühlten Heckmotor und grosszügigen Platzverhältnissen auch in der alten Welt verkaufen lassen sollte. Dieser Artikel gibt einen originalen Testbericht vom August 1961 wieder und zeigt den Chevrolet Corvair auf umfangreichem historischem Bild- und Verkaufsmaterial.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Warum wir das Monza-Coupé testen
- Der europäische Sportwagen stand Pate
- Doch kein Sportwagen…
- Sechszylindermotor im Heck
- Hauptlast im Heck
- Wie er sich fährt
Geschätzte Lesedauer: 11min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Den amerikanischen Automobilbauern wird seit Jahren vorgeworfen, der technischen Originalität zu ermangeln. Während die europäische Industrie eine Vielzahl total verschiedener Automobile hervorbringt, hielten sich die amerikanischen Konstrukteure an das gleiche Klisché. Es wäre vermessen, zu glauben, diese kleinen Sticheleien hätten den größten Automobilkonzern der Welt bewogen, ein Auto zu bauen, wie es in den USA noch keines gegeben hat – sicherlich aber wollte man bei Chevrolet mit dem Corvair ein Fahrzeug schaffen, das, abgesehen von seinen Abmessungen, auch durch seine technische Konzeption einen deutlichen Abstand zu den bisher für typisch amerikanisch angesehenen Modellen schuf.
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