Youngtimer Mercedes-Benz A-Klasse – 20 Jahre nach dem Elchtest
Zusammenfassung
Die Mercedes-Benz A-Klasse wird 2017 zum Youngtimer, 1996 wurde sie erstmals in ihrer endgültigen Form vorgestellt, ab Oktober 1997 erfolgten die Auslieferungen an die Kunden. Die Vorbereitungen für die Kompaktklasse hatten aber schon über ein Jahrzehnt früher begonnen. Mit revolutionärem Raum- und Sicherheitskonzept sollte die A-Klasse neue Massstäbe setzen. Doch der hohe Preis und Anfangsschwierigkeiten verhinderten einen grösseren Erfolg. Mit über 1,1 Millionen verkauften Exemplaren der ersten Generation hat der kompakte Viertürer aber die Erwartungen zumindest teilweise erfüllt und Mercedes-Benz zum automobilen Gesamtanbieter gemacht. Dieser Bericht schaut auf die Entstehung der A-Klasse zurück und zeigt sie auf fast hundert Bildern sowie im Verkaufsprospekt von damals.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Lange Vorgeschichte
- Die Studie A
- Von der Studie A zur A-Klasse
- Vorstellung im Jahr 1996
- Offizielle Einführung im Jahr 1997
- Freundliche Begrüssung des Neulings
- Opfer des Elchtests
- Dauerläufer
- Im Youngtimer-Alter
- Angenehmer Begleiter
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 12min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Über ein Jahrzehnt dauerten die Vorbereitungen für den Einstieg von Mercedes-Benz in die Kompaktklasse. Und dann dieses Debakel! Bei einem Handlingtest einer schwedischen Zeitung kippte die A-Klasse um. Die Produktion musste gestoppt, das Modell nachgebessert werden. Die Nachrüstung gelang, aber trotz innovativer Konzeption konnte sich die A-Klasse nicht wie erwartet durchsetzen. Und heute sind die kleinen Mercedes-Modelle bereits veritable Youngtimer. Überlegungen, unterhalb des “Baby Benz” (190E) ein noch kompakteres Auto einzuführen, machten sich die Ingenieure bei Mercedes schon in den Achtzigerjahren. 1981 stellten sie ein Nahverkehrsfahrzeug namens “NAFA” als Studie vor.
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Bilder zu diesem Artikel

Es wurde damals dann ein Opel Astra statt der A-Klasse, weniger wegen des Elchtests, sondern vor allem wegen des Platzangebots.
Als mein "daily-driver" hat mich der A160 noch nie ernsthaft im Stich gelassen und ich ziehe meinen Hut vor diesem Auto der 1.Serie, wo ich nach nunmehr 410000km immer noch mit dem 1.Motor (Kompression 14 bar, kein Ölverbrauch), 1.Getriebe (schaltet wie Butter ohne Kratzen) und der 1.Kupplung herumfahre. Ein solcher Entwicklungsstand für ein gerade auf den Markt gekommenes Auto ist sicher ungewöhnlich. Die automatische Kupplung ist offensichtlich so gut abgestimmt, dass hier kaum Verschleiß stattfindet. Das im Frühjahr 1998 umgerüstete "Anti-Elch" Fahrwerk ist für mich als sportlichen Fahrer (ich habe auch noch ein Zuffenhausener Produkt) vom Handling sehr angenehm und trotzdem ausreichend komfortabel.
Selbst Langstreckenfahrten auf der Autobahn sind auf Grund des niedrigen Geräuschniveaus dank langem 5.Gang durchaus angenehm. Auch die Avantgarde-Innenausstattung macht nach nunmehr 20 Jahren immer noch einen sehr passablen Eindruck.
Das einzige größere Problem mit dem Fahrzeug war intensiver Rost im abgeschotteten Unterboden, da Mercedes hier werksseitig keinerlei Konservierungsmaßnahmen getroffen hatte. Hier musste ich in eine Restaurierung investieren, die sich aber sicher lohnen wird, da ich das Fahrzeug als "altersgerechtes", praktisches Fortbewegungsmittel noch lange nutzen möchte. Dazu habe ich vorsichtshalber schon seit Jahren einen neuen Ersatzmotor aus der gleichen Serie wie der Originalmotor im Keller liegen, der auch sicherlich wieder für mehr als 400000 km gut ist :-)






































































































































































































































































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