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Immer weniger Nachfrage nach Rechtslenkern?

Bruno von Rotz - 15.07.2020

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MGB GT V8 von 1974 (© Daniel Reinhard)

Es werde immer schwieriger, ein rechtsgelenktes Fahrzeug zu verkaufen, erklärte mir unlängst ein Oldtimerhändler. Die Gründe dafür sind vielfältig. So sind jüngeren Oldtimerkäufern, die vielleicht erst vor 10 oder 20 Jahren die Fahrprüfung bestanden haben, rechtsgelenkte Autos komplett fremd. Waren noch vor 20 oder 40 britische Sportwagen mit Rechtslenkung durchaus beliebt und das Schalten mit der linken Hand kein Hindernis, so hat sich dies komplett gewandelt.

Und oftmals ist es nicht einmal unbedingt der Fahrer, der gegen die Rechtslenkung opponiert, sondern der Beifahrer, respektive die Beifahrerin. Diese/dieser fühlt sich auf der linken Seite deutlich exponierter und verletzlicher.

Zudem gibt es eine ganze Reihe praxisbezogener Nachteile der Rechtslenkung, etwa Zahlstationen auf Autobahnen, die nur für Linkslenker ausgerichtet sind, Öffnungsmechanismen für Garagentore oder die Eingangspforte zum Parkhaus, die man nur vom linken Wagenfenster aus bedienen kann.

Schon vor einem Jahr gaben die Zwischengas-Leser bei einer “Frage der Woche” an, dass sie für einen Linkslenker bereit wären, tiefer in die Tasche zu greifen. Und für 35,3 Prozent käme ein rechtsgelenkter Wagen gar nicht in Frage.

Diese Zahlen, respektive die Ablehnung von RHD-Fahrzeugen dürften sich seither weiter akzentuiert haben. Dabei gibt es durchaus auch gute Argumente für das Lenkrad auf der rechten Seite und dies nicht nur im Rennsport, wo ein rechtsliegendes Lenkrad bis heute vorgezogen wird, weil die meisten Rundkurse rechtsrum führen, also mehr Rechts- als Linkskurven haben.

Tags: 
RHD

Neueste Kommentare

 
 
gu******:
04.08.2020 (10:38)
Liebe Sportsfreunde, die halbe Welt fährt doch Rechtslenker, also warum sollte der spätere Verkauf ein Problem darstellen? Ich habe übrigens einen wunderschönen Rechtslenker sogar jetzt in der Coronazeit nur mit virtueller Besichtigung problemlos nach Japan verkauft! Also viel Spaß mit einem Rechtslenker und wer beim fahren damit ein Problem hat, der sollte ohnedies seine Lizenz freiwillig zurückgeben! Beste Grüße, Alfred
pe******:
24.07.2020 (12:37)
Die Meinung beider obiger Kommentarschreiber kann ich nur teilen. Habe in den letzten 20 Jahren mehrere Rechtslenker gehabt, vom Healey über Ginetta bis zum Bristol jetzt. Für mich sollte ein englisches Auto fast zwingend rechtsgelenkt sein. Dazu kommt eine Tour durch England / Schottland ist etwas vom Schönsten was es gibt beim Oldtimern und macht mehr Spass rechtsgelenkt! Für die Autobahn gibts elektronische Zahlmöglichkeiten, dann muss man auch nicht anhalten, also kein Argument, Parkhäuser kann man grösstenteils meiden oder sich entsprechend organisieren. Links schalten ist auch kein Problem. Gut, heutige Autofahrer haben vielleicht schneller ein Problem wenn nicht alles den momentanen Normen entspricht, die brauchen ja auch alle die vielen elektronischen Helferlein, damit sie sicher Autofahren können und der BMW (nur als Beispiel:-)) hinten nicht ausbricht....
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