Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Anmelden und profitieren, kostenlos!
alle Bilder grösser, Zugriff auf 1000+ Artikel
 
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Archivierte Einträge:

Original oder was?

Bruno von Rotz - 01.07.2020

Persönliches Archiv
Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

Sie haben Benutzername und Passwort?
Dann melden Sie sich an (Login).

Noch kein Benutzername?
Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

Alfa Romeo Montreal (Rückspiegel)

Originalität ist eines der Kriterien, an denen sich Autos am Concours d’Elégance messen, von denen aber auch der Verkaufswert abhängt. Natürlich gibt es auch immer Experten und Spezialisten, die sagen können, was original ist und was eben nicht. Aber es kann auch vorkommen, dass es gar nicht so einfach ist, zu beurteilen, ob etwas wirklich original ist.

Als Beispiel seien italienische Automobile genannt, die bis in die Siebzigerjahre hinein ab Fabrik ohne Aussenspiegel ausgeliefert wurden. Wenn nun ein Importeur oder sogar der verkaufende Händler die lokalen Vorschriften einhalten musste und diese nach mindestens einem Aussenspiegel verlangten, dann schraubte er halt einen an. Dies konnte aber durchaus ein anderer Spiegel sein, als 100 km weiter nördlich verwendet wurde. Wenn wir also heute einen Alfa Romeo Montreal anschauen oder einen Fiat Dino, dann könnte es sein, dass nicht eindeutig identifizierbar ist, welcher Spiegel ursprünglich an diesem spezifischen Auto montiert war.

Noch schwieriger wird es bei Kleinserien-Fabrikaten und Kitcars. Erstens wurden da jeweils halt die Anbauteile verwendet, die gerade verfügbar waren und bei Bausatzfahrzeugen hatte sogar der Käufer einen grossen Einfluss darauf, mit welchem Teilen er sein Auto ausrüstete. 50 Jahre später zu sagen, was original ist und was nicht, kann da sehr schwierig sein.

Aber vielleicht ist ja das ganze Originalitäts-Gehabe auch einfach unsinnig, Hauptsache ist doch, dass ein Wagen mit periodengerechten Accessoires und Anbauteilen daherkommt. Nicht wahr?

P.S. Wer übrigens den ganzen Alfa Romeo Montreal sehen möchte, dann sei er auf die kommende “SwissClassics Revue” verwiesen, die in rund drei Wochen dann am Kiosk ist (oder im Shop).

Neueste Kommentare

 
 
Strich 8:
12.07.2020 (13:33)
Original oder nicht original, dies ist nicht nur eine Frage des Anbauteils. Auch der Anbauort ist entscheident!
Beispiel: Mercedes W114 und W115 - hier war der rechte Aussenspiegel immer Sonderzubehör. Die frühen Serien hatten den Spiegel auf der Beifahrertür montiert. Später wurde er dann auf den Kotflügel montiert. Da die Spiegel identisch waren, wurde beim nachrüsten der Anbauort nach belieben und nicht nach Bauzeit gewählt.
ka******:
07.07.2020 (22:48)
Es gab damals und es gibt auch heute noch Leute die nicht mal ein Aussenspiegel passend zum Fahrzeug auswählen und diesen mit der entsprechenden Sorgfalt dann auch noch montieren können. Das beeinträchtigt das Erscheinungsbild und wird als aufgesetzt, nicht original, wahr genommen. Gutes Autodesign fliesst. Ausgesuchtes Zubehör fliesst da einfach mit.
Möchten Sie einen Kommentar abgeben?
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
  •  

    Weitere Blog-Einträge:

    Swiss Classic Award 2020