Originalität, aber nicht um jeden Preis ...
In der letzten Woche fragten wir unsere Leser, wie sie sich zum Thema Originalität stellen. Explizit fragten wir, was von Veränderungen an Oldtimer-Fahrzeugen, die der Verbesserung der Fahrbarkeit auf Kosten der Originalität dienen, also z.B. nachträglich eingebaute Servolenkungen, modernere Getriebe oder Scheiben- statt Trommelbremsen umfassen, zu halten sei.
Über 400 Leser äusserten sich, viele verfassten auch Kommentare (vor allem auf der Zwischengas-Facebook-Seite) und es zeigte sich, dass es das Oldtimer-Lager gespalten ist in dieser Frage. Praktisch gleich hohe Anteile (nämlich 31%) sprachen sich gleichzeitig für einen absoluten Originalzustand respektive einen optischen Originalzustand mit rückrüstbaren, unsichtbaren Anpassungen aus. Dahinter (29%) folgten jene, die fallweise entscheiden würden, ob Anpassungen tolerierbar seien, wobei auf Komfortverbesseren verzichtet würde. Nur gerade 7% sehen das Thema nicht so eng und würden alles tolerieren, was die Einsatzfähigkeit und die Freude vergrössern könnte.
Allerdings, wenn man den Verfechtern der unverfälschten Originalität die Gruppe gegenüberstellt, die mehr oder weniger Veränderungen für vernünftig halten, dann steht es natürlich 31% zu 69%. Weitere Interpretationen überlassen wir den Lesern.
Und, wir haben bereits die nächste “Frage der Woche” vorbereitet und wollen wissen, ob die Youngtimer der Achtziger- und Neunzigerjahre es wohl zum Oldtimer schaffen.


























