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Sind Rennwagen wirklich das nächste “big thing”?

Bruno von Rotz
28.04.2014

Alpine M64 von 1964 - angeboten von RM in Monaco 2014 - Foto Courtesy RM Auctions

Kollege Peter Ruch sagt kürzlich voraus, dass die Rennwagen das nächste grosse Ding sind. In seinem Artikel (auf Radical Classics) geht er auf das Angebot der RM-Versteigerung in Monaco ein und empfiehlt den einen oder anderen Wagen als Klassiker mit Wertsteigerungspotential. Besonders beim Hesketh 308 von 1974 ist er sich sicher, dass der Hammer deutlich über dem Schätzpreis von Euro 350’000 fallen wird. Ob er Recht hat?

Hesketh 308 F1 von 1974 - Foto Courtesy RM Auctions

Rennwagen erfreuen sich ja tatsächlich zunehmender Gunst unter Sammlern, allerdings nicht alle Arten und Typen. Natürlich sind Le-Mans-Sieger gesucht, denn mit ihnen kauft man sich auch einen wertvollen Palmares. So gesehen, und wir haben ja in unserer Ankündigung der Versteigerung ähnliches gesagt, ist die Alpine M64 von 1964 (Bild oben) wirklich erwägenswert, zumal sie relativ günstig eingeschätzt zu sein scheint.

Das Problem, das oft mit Rennwagen besteht, ist die eingeschränkte Nutzung, die ein derartiges Fahrzeug mit sich bringt. Selbst wenn eine Strassenzulassung möglich ist, kann man sich kaum vorstellen, dass man mit einem kompromisslos konzipierten Gefährt in den Urlaub fährt. Selbst kurze Staus werden zu Qualen, meist ist auch die Kühlung des Wagens derartigen Einsätzen nicht gewachsen.

Der Unterhalt kann, wegen der vielen Spezialteile und der generell hohen Wartungsaufwände, sehr teuer werden und verlangt nach echten Spezialisten, soll das Material in optimalem Zustand gehalten werden. Dies stimmt insbesondere für hochgezüchtete Formel-1-Monoposti und Autos der Gruppe-C-Generation. So kostet zum Beispiel ein Cosworth-F1-Motor schnell über Euro/CHF 100’000. Idealerweise hat man einen Rennmechaniker, der beim Starten und an der Rennstrecke hilft. Selbst wenn wenig gefahren wird, ist immer etwas an den Fahrzeugen zu tun. Und dies geht ins Geld.

Deshalb kommen Rennfahrzeuge wohl oft nur für gut betuchte Sammler in Frage, die zudem über eine gute Infrastruktur verfügen. Da es aber insgesamt nicht so viele relevante historische Rennwagen gibt, reicht selbst diese kleine Gruppe von Sammlern und Liebhabern für ein steigendes Preisniveau, zumindest solange, als der historische Rennsport und entsprechende Veranstaltungen auch en vogue sind.

Nun, das wäre dann unsere Meinung, aber jetzt sind Sie gefragt. Wir wollen von unseren Lesern wissen, ob sie Rennwagen für gute Investitionen halten und haben deshalb eine entsprechende Frage der Woche formuliert.

Lola T280 CanAm-Spider von 1971 - angeboten von RM Auctions an der Monaco-Verstegierung - Foto Courtesy RM Auctions

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