Der Sprung von 1936 nach 2014
Völlig falsch gedacht, denn zwischen den beiden Bildern liegen keine 78 Jahre, sondern ganz genau zwei Wochen! Silberpfeile, (im ersten Bild der Auto-Union Typ C von 1936) waren damals und sind auch heute wieder das Mass der Dinge. In den Dreissigerjahren waren alle von diesen tollen Autos völlig begeistert und man verfolgte sie von Sieg zu Sieg.
Heute empfindet man die Seriensiege von Hamilton und Rosberg mit dem Mercedes F1 W05 HYBRID eher als langweilig. Die gigantische Machtdemonstration der Stuttgarter könnte dieses Jahr einen neuen Höhepunkt erleben. Sie haben es in der Hand zu erreichen, was noch keinem anderen Team je gelungen ist, nämlich sämtliche Rennen einer Saison zu gewinnen.
McLaren hätte es 1988 mit dem MP 4/4 von Steve Nichols fast geschafft. Senna und Prost gewannen insgesamt 15, der 16 Rennen und holten auch gleich viele Pole-Positionen. Einzig den Grand Prix von Italien konnte der in Führung liegende Senna nicht für sich entscheiden, da er vom einmalig eingesetzten Williams-Fahrer Jean-Louis Schlesser beim Überrunden in der ersten Schikane "abgeschossen" wurde.
Die ehemalige "Bahnhof-Kurve" und heutige "Grand Hotel Hairpin" hat sich in all den bald achtzig Jahren kaum verändert, daher ist es verständlich, wenn man nicht auf Anhieb erkennen kann, dass die beiden Bilder in nur zwei Wochen geschossen wurden. Der Auto Union mit Jacky Ickx am Steuer fuhr beim Grand-Prix Monaco Historique übrigens einige Demonstrationsrunden.
Über den historischen Grand Prix von Monaco haben wir ausführlich berichtet.



























