Turner Mark III – selten, kompakt, leicht und ganz schön sportlich
Zusammenfassung
Kaum jemand würde einen Turner Mk III auf der Strasse erkennen, die meisten würden ihn wohl für einen MG Midget oder Austin-Healey Sprite halten. Diesen war er aber in seiner Zeit haushoch überlegen. Allerdings war er auch deutlich teurer, weshalb er eine Rarität blieb. Dieser Fahrbericht gilt einem der wenigen hierzulande fahrenden Turner Mark III mit Ford-Motor und zeigt ihn auf vielen aktuellen und historischen Bildern. Auch die Geschichte der Marke, Prospekte und ein Tonmuster fehlen nicht.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Vom Special zur (Klein-) Serie
- Keine eigenen Motoren
- Stetige Evolution
- Hybrid – Renn- und Alltagswagen
- Eine Handgranate
- Der letzte Wurf
- Was braucht man mehr?
- Aufwändige Restaurierung
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Jack Turner (1916-2011) hatte Benzin im Blut. In den Vierzigerjahren bewegte er einen stark modifizierten MG K3 mit einigem Erfolg, schwenkte dann zum eigenen Special im Jahr 1951. Andere wurden auf ihn aufmerksam, bestellten Fahrgestelle und Aufhängungselemente. Turner perfektionierte sein Leiterrahmenchassis und erkannte neue Nischen im Markt. 1955 präsentierte Turner den A30 Sports. Das Fahrgestell war leichtgewichtig und bestand aus je zwei dicken Längs- und Querrohren sowie Befestigungen für Fahrwerksteile, Antriebsstrang und Karosserie. Der Aufbau bestand aus Kunststoff, die Aufhängungen stammten samt Vierzylindermotor und Getriebe aus dem Austin A30. Damit war Turner sogar dem Austin-Healey Sprite voraus und the British Motor Company sah in ihm einen Konkurrenten, weshalb die Teile teuer über Austin-Händler beschafft werden mussten, was den kleinen Sportwagen teuer werden liess.
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