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Der letzte Schrei

Bruno von Rotz - 24.07.2020

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Zwei Pedale beim VW 1300 Automatic

Für den Jahrgang 1968 des VW Käfer führten die Volkswagenleute den “Automatic” ein. Der hatte nur zwei Pedale (Bremse, Gas), aber einen Schalthebel, der kaum anders aussah als andere. Und er sorgte auch für den Wechsel der Übersetzungen, aber eben ohne fussgesteuerte Kupplungsbetätigung. Sogar das Schaltschema sah kaum anders aus als bei anderen Käfern.

Schaltschema VW 1300 Automatic

Trotzdem war eine ganze Menge Technologie nötig, um dem Käfer das halbautomatische Schalten beizubringen. Die Konstruktion erinnerte an den Sachsomaten und ähnliche Halbautomaten, hatte aber zusätzlich noch einen Wandler vorgeschaltet, der feinfühliges Losfahren und problemlose Gangwechsel ermöglichte.

Heute, da bald jeder Neuwagen mit Wandlerautomatik oder Direktschaltungsgetriebe und Automatikfunktion daherkommt, können wir über solche Einrichtungen nur noch lächeln, aber damals war dies der letzte Schrei …

Über den VW Käfer 1500 Automatic werden wir demnächst einen umfangreichen Fahrbericht publizieren, um unsere Leser daran teilhaben lassen, wie es sich anfühlt, einen Käfer ohne Kupplungspedal zu fahren.

Neueste Kommentare

 
 
jo******:
29.07.2020 (08:56)
Als ich meine heutige Ehefrau damals kennenlernte, besass sie einen 71´ Käfer 1302 LS mit 50 PS und Halbautomat. Der ließ sich gut fahren, war schnell und hatte eine super Traktion, aber der Spritverbrauch vor allem im Winter. Viele Durchrostungen und Undichtigkeiten am Behälter des ATF Öls im hinteren rechten Kotflügel haben sie dann auf einen Golf I umsteigen lassen. Gruss JM
nivafan:
28.07.2020 (13:33)
Der halbautomatische Käfer war mein zweiter, annodazumal im 1972. Ein geniales Auto, das mittels Austauschmotor sofort auf 1600 aufgestockt wurde; mit Hegglin-Vergaser und rund 60 PS war das schon fast ein Geschoss ;-) Und vor allem: Die Schräglenkerachse hinten bedeutete Abschied vom "Einzieh-Fahrwerk" der übrigen Käfer und erlaubte Kurvengeschwindigkeiten jenseits des für Käfer denkbaren. An der Vorderachse dann immer noch die Kurbellenker, jedoch mit Scheibenbremsen - ein so ausgewogenes Fahrverhalten gabs auch nachher nie mehr beim Käfer (die vorderen Federbein-Aufhängungen von 1302 und 1303 waren sehr anfällig auf Überbelastung - stetes Korrigieren von Spur & Sturz eine Norwendigkeit).
Dank dem Wandler konnte auf einen kurzen Ersten verzichtet werden; L entsprach dem 2. Gang beim Handschalter, 1 = 3 und 2 = 4; damit hatte man beim Kavalierstart innerorts alle Chancen, auch wesentlich kräftigere Autos zu düpieren - 0 bis 70 km/h ging ohne Schalten - da hat manch Volvo- oder sogar Alfa-Fahrer gestaunt :-)
Den hätte ich behalten sollen, war ein echtes Undercover-Auto, in Chinchilla-beige unauffällig, aber (relativ) schnell - aber gesoffen hat er wie der Wastl am Oktoberfest... so musste er seinen Plätz räumen :-(
Antwort von nivafan
13.08.2020 (17:01)
... sorry, ich meinte natürlich 2. = 3. und 3. = 4.
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