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Genug Gänge?

Bruno von Rotz
15.06.2014

Schalthebel Chevrolet Corvette C3 mit vier Gängen (© Balz Schreier)

ZF soll anlässlich des Genfer Autosalons gesagt haben, es lohne sich nicht, noch mehr Gangstufen in ein (Automatik-) Getriebe einzubauen. Bei 10 Gängen würden Komplexität und Laufwiderstände die Vorteile der zusätzlichen Schaltstufe überkompensieren.
10 Gänge! Erinnern wir uns. Bis in die Siebzigerjahre waren vier Gänge das Mass aller Dinge, nur sportliche Autos verfügten allenfalls über fünf handgeschaltete Fahrstufen. Automatik-Getriebe mussten meist mit drei oder im fortschrittlichen Fall mit vier Gängen auskommen. Selbst der BMW 850i von 1989 hatte in der Version mit Wandler nur vier Gänge.

Schalthebel Citroën SM (© Bruno von Rotz)

Dann kam irgendwann das Wettrüsten der Getriebehersteller und handgeschaltete sechs Gänge wurden das Mass der Dinge. Die Erbauer von DSG- und Automatik-Getrieben gingen weiter und so wurden dann irgendwann neun Gänge in der Automatik erreicht, die ja schliesslich auch nicht manuell in Schaltgassen geordnet werden mussten. Das wäre für den Fahrer dann wohl zuviel der Mühe gewesen.

Witzigerweise ist es gerade die moderne Technik, die Fahrzeughersteller wieder auf weniger Gänge zurückkommen lässt, denn mit der Hybridisierung sinkt der Bedarf an Fahrstufen, da man jederzeit genug Drehmoment zur Verfügung hat.

Im Oldtimer sind und bleiben wohl drei bis fünf Gänge das Mass aller Dinge, geschätzte 98% aller Fahrzeuge über 30 Jahre, die noch im Umlauf sind, dürften damit ausgerüstet sein ...

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