Autos, die wir für teuer hielten ...
Irgendwann, vermutlich in den Siebzigerjahre, sandte der Klassiker-Händler Rob de la Rive Box, eine einfache, selbst gefertigte Broschüre an einige seiner Kunden und Geschäftspartner. Glücklicherweise ging diese nicht verloren und am letzten Samstag stiess ich auf ein Kopie von damals.
Die Aufstellung enthielt drei Teile:
- "Autos, die ich vor sechs Jahren offerierte und die Sie vielleicht als teuer empfanden"
- "Autos, die ich vor zwei Jahren offerierte und die Sie vielleicht als teuer empfanden"
- "Autos, die ich aktuell zum Verkauf anbiete und von denen Sie vielleicht denken, sie seien teuer. Falls nicht, dann kontaktieren Sie mich ...."
Nicht die Idee der Aufstellung macht uns allerdings nostalgisch, sondern die aufgerufenen Preise. Ein Ferrari 212 Export für USD 1400, ein Siata Daina für USD 500, ein Ferrari 250 GTO für USD 7000 oder ein Porsche 356 für USD 800 - ja das gab’s. Und der Dollar war damals zwar mehr, aber nicht so viel mehr wert. Ein Dollar kostete 1975 um 2.65 Franken oder 0.4833 britische Pfund.
Und ja, die “aktuellen” Preise (wohl um das Jahr 1975) waren teurer, aber nicht querbeet und auf einem Niveau, das uns heute nur noch ein Stirnrunzeln entlockt.
Rob de la Rive Box hat über seine Transaktionen auch ein hinreissendes Büchlein (“Darf es ein Ferrari sein?”) veröffentlicht, über das wir schon früher geschrieben haben.
Eine hochauflösende Version der obigen Abbildung ist natürlich im Zwischengas-Archiv gespeichert.


























