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Bild (1/4): Maserati 3500 GTIS Sebring (1963) - passt auch vor die feinsten Häuser (© Artcurial, 2015)
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    Maserati Sebring - der Gran Turismo für die Amerikaner, aber nicht nur

    Erstellt am 15. Januar 2016
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Artcurial 
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    Bereits seit 1957 baute Maserati in Zusammenarbeit mit dem Karosseriebauer Touring den 3500 GT , 1960 kam eine offene Variante von Vignale dazu, gezeichnet von Giovanni Michelotti. Mit diesem Zweigespann entwickelten sich die Verkaufszahlen sehr positiv, im Jahr 1961 konnten bereits über 500 Strassen-Sportwagen verkauft werden.

    Maserati 3500 GT (1959) - gegenüber früheren Modellen kaum zu unterscheiden
    © Archiv Automobil Revue

    Neue Konkurrenz

    Aber die Konkurrenz schlief nicht, Aston Martin brachte den eleganten DB 4 auf dem Markt und Jaguar stellte mit dem E-Type einen deutlich günstigeren, aber kaum weniger schnellen Sportwagen auf die Räder. Bei Ferrari verbreiterte sich das Angebot ebenfalls ständig. Da war Gegensteuer nötig, insbesondere auch, weil das Design des Maserati 3500 GT anfangs der Sechzigerjahre bereits ein halbes Jahrzehnt alt war.

    Vignale oder Michelotti?

    In Zusammenarbeit mit Vignale entstand eine verkürzte Coupé-Variante des 3500 GTI, die im Prinzip auf dem Chassis des Vignale Spiders mit 2,5 Metern Radstand basierte. Ob nun Vignale selber den Zeichenstift führte oder ob es Giovanni Michelotti war, ist nicht hundertprozentig klar, Alfredo Zanellato Vignale, der Neffe des Karosseriebauers Alfredo Vignale, jedenfalls nennt Michelotti als Designer, aber wie immer waren natürlich viele Leute an der Entwicklung des Autos beteiligt. Auch hatte Maserati offensichtlich nach der Sichtung des ersten Prototypen einige Änderungswünsche und da die Zusammenarbeit von Vignale und Michelotti nach dem Sebring beendet wurde, könnte es also gut möglich sein, dass beide ihren Anteil am endgültigen Produkt hatten.

    Anzumerken wäre zusätzlich, dass es auch Entwürfe/Autos von Pietro Frua gab, die durchaus ähnliche Züge zum Vignale-Sebring aufwiesen und auf den ersten Blick sorgar mit diesem verwechselt werden könnten.

    Maserati 3500 GTIS Sebring (1962) am Genfer Automobilsalon - Premiere, hier noch als Spezialkarosserie von Vignale
    © Archiv Automobil Revue

    Der Öffentlichkeit wurde der Sebring, damals noch schlicht 3500 GTIS genannt, erstmals am Genfer Autosalon im März 1962 gezeigt, präsentiert als Prototyp und Spezialkarosserie. Die Serienvariante wurde dann zum Turiner Autosalon desselben Jahres im Herbst ausgestellt.

    Maserati 3500 GTIS Sebring (1962) - am Turiner Autosalon
    © Archiv Automobil Revue
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    Für die Amerikaner

    Die Firma Maserati hatte den amerikanischen Markt im Auge, als sie den Auftrag für den Sebring vergab. Entsprechend zeigte sich das neue Modell als deutlich kraftvoller und gradliniger als sein Vorgänger 3500 GT. Doppelscheinwerfer, ein grosser Kühlergrill und eine eindrucksvolle Hutze machten durchaus etwas her. Auf die lange Motorhaube folgte eine grosszügig verglaste Kabine, die Platz für zwei Erwachsene und zwei Kinder bot.

    Maserati 3500 GTIS Sebring (1963) - eleganter Gran Turismo
    © Copyright / Fotograf: Artcurial

    Die Technik entsprach weitgehend dem Vorgänger, der parallel weitergebaut wurde. Hauptsächlich wurde also der 3,5 Liter Reihensechszylinder verbaut, der im 3500 GT bereits seine Zuverlässigkeit und Sportlichkeit bewiesen hatte. Die Benzinzuführung erfolgte über die mechanische Lucas-Einspritzung, die zwar für gute Leistungswerte, aber auch immer wieder für Wartungsprobleme und Pannen sorgte.

    Maserati 3500 GTIS Sebring (1963) - Benzin wird über eine mechanische Lucas-Einspritzanlage zugeführt
    © Copyright / Fotograf: Artcurial

    235 PS bei 5500 Umdrehungen leistete das Triebwerk, dessen Kraft über eine ZF-Fünfganggetriebe (oder später wahlweise übe reine Dreigang-Automatik) auf die starre Hinterachse geführt wurde. Vorne waren die Räder einzeln an Dreieckslenkern aufgehängt. Gebremst wurde über vier Scheiben, die natürlich hydraulisch betätigt wurden.

    Mit knapp über 1350 kg (leer) war der Maserati Sebring trotz teilweisem Einsatz von Aluminium für einzelne Teile der ansonsten aus Stahlblech gearbeiteten und bei Vignale hergestellten Karosserie kein Leichtgewicht.

    Sportlich, aber kein Rennwagen

    John Bolster war einer der wenigen Journalisten, die einen Maserati 3500 GTIS testen durften. Im September 1963 kommentierte er im Magazin Autosport die leicht zu beherrschenden Fahreigenschaften und die überdurchschnittlichen Fahrleistungen (Spitze rund 230 km/h). Er beschrieb den aus heutiger Sicht kompakten Wagen (4,4 x 1,65 x 1,3 Meter) als hervorragendes Beispiel eines «ultra high performance luxury two-seater”, also als luxuriösen Zweisitzer mit hervorragenden Fahrleistungen.

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    Stetige Weiterentwicklung

    Der Maserati Sebring wurde von 1962 bis 1968 gebaut, insgesamt verliessen rund 600 Exemplare die Fertigung. Keines der gebauten Fahrzeuge dürfte mit einem anderen identisch gewesen sein, denn einerseits konnte man diverse Austattungsoptionen wie Klimaanlage, Radio, Borrani-Speichenräder und eine Vielzahl an Farben bestellen, andererseits entwickelte Maserati den Wagen durch Ergänzung der Motorenpalette und stilistische Anpassung stetig weiter. Knappe finanzielle Verhältnisse führten auch zu einem stetigen Wechsel bei Anbau- und Ausrüstungsteilen.

    Serie 1 versus Serie 2

    Im Grossen und Ganzen kann man die Sebring-Produktion in zwei Serien unterteilen. Die erste Serie wurde bis 1965 gebaut wurde, am Genfer Salon im März1965 wurde die zweite Serie präsentiert, die sich durch geänderte Scheinwerfer vorne und liegenden statt stehend angeordneten Rücklampen von der Serie 1 unterschied. Auch an den hochliegenden seitlichen Kiemen war die zweite Serie von ihrem Vorgänger unterscheidbar, der die entsprechenden Öffnungen unten hinter dem Vorderrad aufwies. Der Grund für die Anpassungen dürfte unter anderem im Erscheinen des von Pietro Frua gezeichneten Quattroporte gewesen sein und tatsächlich erkennt man Parallelen.

    Maserati 3500 GTIS Sebring (1967) - das Vignale-Coupé der Serie 2 gegen das Ende der Produktionszeit hin
    © Archiv Automobil Revue

    Die grösste Entwicklung aber machte die Motorenpalette durch, denn zum 3,5-Liter gesellte sich nach und nach der 3,7-Liter (245 PS) und ab 1966 der 4-Liter (255 PS).

    Viele Rückbauten

    Obschon das Gros (oder alle?) der Sebring-Coupés mit Lucas-Einspritzung ausgerüstet wurden, rüsteten viele Besitzer die Wagen wieder auf Weber-Vergaser zurück, die leichter beherrschbar waren, was für den Leistungsverlust kompensierte.

    Ob ein Sebring bis zum letzten Punkt original ist, ist schwer feststellbar, denn es wurden verschiedene Kofferraumschlösser, Auspuffanlagen, Knöpfe, Schalter und selbst Technik-Teile verbaut.

    Die vorwiegend in Handarbeit entstandene Karosserie, die sich über den gewohnten Stahlrohrrahmen stülpt, verlangt bei der Restaurierung nach kundiger Hand.

    Maserati 3500 GTIS Sebring (1963) - gradlinige, elegante Linienführung
    © Copyright / Fotograf: Artcurial
    Heel Banner 2: Heel Oldtimer

    Wertsteigerung

    In den letzten Jahren haben die Preise des Maserati Sebring angezogen, trotzdem ist das elegante Coupé heutzutage im Vergleich zu einem Ferrari 330 GTC oder 250 GT/L Lusso ein Schnäppchen, vor allem auch, wenn man die niedrige Stückzahl anschaut. Zustand und Provenienz machen erfahrungsgemäss einen grösseren Unterschied als die Motorisierung oder die Serie.

    Maserati 3500 GTIS Sebring (1963) - komplette Instrumentierung
    © Copyright / Fotograf: Artcurial

    Artcurial versteigert an der Rétromobile Paris am 5. Februar 2016 das für in diesem Artikel abgebildete Exemplar aus dem Jahr 1963. Das Serie-1-Coupé soll gemäss Schätzwert EUR 200’000 bis 250’000 teuer werden.

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    ca******:
    19.01.2016 (12:05)
    Der allererste 3500 GT "S" stand bereits im November 1961 am Vignale- Stand des Turiner Autosalons, zieht man zeitgenössische Ausgaben von "Quattroruote" in Betracht. Ein Unikat in Schneeweiss, mit waagrechten Scheinwerfer-Umrahmungen und waagrechten Heckleuchten - wie 1965 die 2. Bauserie, merkwürdigerweise. Dieser Wagen war vor einigen Jahren in Pebble Beach zu sehen, wenn ich mich recht erinnere.
    Weiter so, aber mit Vollgas!
    Hans-Karl Lange, Wien
    Antwort von Cardillac
    19.01.2016 (12:14)
    Rechthaber!
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