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Sehr geehrter Herr Marchionne ...

Bruno von Rotz
17.06.2014

Alfa Romeo Giulia TI Super 1963

... oder vielleicht sollte ich besser schreiben, Caro Signiore Marchionne? Jedenfalls freut es mich, dass Sie die Marke Alfa Romeo zu altem Glanze aufmöbeln wollen, nachdem sie in den letzten Jahren zu einem Abklatsch dessen geworden ist, was sie in den Sechziger- und Siebzigerjahre war. Fünf Milliarden Euro wollen Sie investieren und acht neue eigenständige Modelle bis 2018 auf den Markt bringen, habe ich gelesen.

Nun denn, wenn Sie Inspirationen brauchen, dann schauen Sie sich einfach einmal an, was die Marke in ihren glorreichen Zeiten hervorgebracht hat.

Da wäre zum Beispiel die (oben abgebildete) Alfa Romeo Giulia, die schnittige Mittelklasse-Limousine mit ihrem eigenständigen Design, die jeden sportlich orientierten Familienvater dazu brachte, den Stand seines Bankkontos zu prüfen.

Alfa Romeo Alfetta 1973

Oder die Alfetta, eine modern konzipierte Limousine mit Transaxle, die als 1600-er bis Zweiliter beste Fahrleistungen und elegantes Design kombinierte.

Alfa Romeo 2000 Berlina 1973

Und da war die konventionell gebaute "Berlina" Alfa Romeo 1750 und Alfa Romeo 2000, gebaut ab Ende der Sechzigerjahre, die generöse Platzverhältnisse und die sportliche Natur der Giulia amalgierte.

Alfa Romeo Giulia Sprint 1964

Und es gab auch viele tolle Coupés, etwa den Alfa Romeo Giulia Sprint mit dem knackig kompakten Design ...

Alfa Romeo 2600 Sprint 1964

... oder den luxuriösen Gran Turismo Alfa Romeo 2600 Sprint.

Bertone werden Sie für die Designarbeiten ja nicht mehr zu Hilfe rufen können, obschon gerade diese Karosseriefirma natürlich stark mit dem Erfolg der Marke in den Sechzigerjahren verknüpft war, aber es gibt sicher auch heute begabte Designer in Italien.
Sportlichkeit, Eleganz, technische Ausgewogenheit und funktionelle Vielseitigkeit sollten Attribute sein, über die die neuen Fahrzeuge verfügen.

Aber selbst wenn Sie alles richtig machen, wird es Jahre gehen, bis die alten Fans ihr Vertrauen in die Marke Alfa Romeo wiedergewinnen und da hoffen wir natürlich, dass Sie so viel “Stamina” haben.
In der Zwischenzeit empfehlen wir unsere Markenseite “Alfa Romeo” für weitere Recherchen ...

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von dagamba
24.06.2014 (13:58)
Antworten
Alfa zieht - trotz seinees Fiat-Inhalts - heute noch Leute mit Benzin im Blut an. Also nix gegen Alfa-Fahrer. Für mich sind die Dinger allerdings nix, weil die Marke auch heute noch existiert. Laangweilig... Jetzt, wo Lancia gerade dabei ist, sich als Marke unmöglich zu machen und in nächster Bälde gestrichen zu werden, schaue ich mich bereits langsam nach alten Lancia um. So dass ich hoffentlich einen schönen klassischen habe, wenn's die Marke nicht mehr gibt und sie damit für mich unwiderstehlich geworden ist... ICH GEBE ZU, dass ich diesbezüglich eine persönliche Macke habe, die die wenigsten teilen. Aber es gibt uns...
von LCV
24.06.2014 (10:12)
Antworten
Dieser Businessman hat keinerlei Bezug zu Automarken und Tradition. Nachdem man die Marke Lancia an die Wand gefahren hat, wird es mit Alfa vermutlich nicht anders verlaufen. Auch bei Lancia hat man mit viel Bla-Bla Zukunftsvisionen verkündet, aber die Marke systematisch zerstört. Mit einer merkwürdigen Modellpolitik, einem mageren Motorenangebot und einem Händlernetz, das den Namen nicht verdient, kann man keine Autos verkaufen. Dazu kommt, dass man kaum Werbung machte. Wenn aber lt. SM mit kleinen Autos kein Geld verdient wird und man nun vor allem gegen Audi, BMW und Mercedes antreten will, kann ich nur sagen: Wovon träumen die nachts?
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