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Pantheon Graber Sonderausstellung 2019/2020

Die Mega-Fusion von FCA und PSA und was sie für Oldtimer-Fans bedeuten könnte

Bruno von Rotz - 19.12.2019

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PSA-FCA-Fusion

Was verbindet die abgebildeten Marken? Die geplante Fusion der FCA Group mit PSA. Damit werden Citroën , Chrysler , Jeep , Fiat , Alfa Romeo , ( Lancia ), Peugeot , Opel und einige Marken mehr unter eine gemeinsame Führung gestellt. Was aus einer Top-Down-Sicht durchaus viele Vorzüge (u.a. Skaleneffekte, Synergien, etc.) haben mag, könnte sich im Detail auch negativ auswirken.

Was passiert beispielsweise mit den Traditionsabteilungen der drei Firmengruppen (Opel ist schliesslich auch erst seit kurzem mit PSA vereint? Welche Rolle wird die Tradition für die neue Firma überhaupt spielen? Was passiert mit den aktuell produzierten Fahrzeugtypen? Werden Produktpaletten kurzfristig zusammengeführt, womit ganze Fahrzeugreihen verschwinden? Und wird die neue Firma dabei daran denken, dass in 20 oder 30 Jahren Liebhaber händeringend nach Ersatzteilen und Knowhow suchen werden?

Es ist zu befürchten, dass das Aufrechterhalten einer funktionierenden Traditionsabteilung und eine Ersatzteilversorgung für längst vergessene Fahrzeugtypen keine hohe Priorität geniessen werden. Zuerst muss schliesslich bewiesen werden, dass die Fusion zu den erhofften Vorteilen führt, also müssen Kosten eingespart, Personalkörper verkleinert, Fabriken geschlossen werden. Wer dabei unter die Räder gerät, das kann man heute noch nicht wissen, aber am längeren Hebel dürften diejenigen Leute, die sich primär mit den Autos von gestern beschäftigen, kaum sitzen.

Aber vielleicht kommt es ja auch ganz anders und die fusionierten Firmen/Marken erkennen den Wert ihrer gesamthaft über 800-jährigen Autotradition? Tatsächlich gibt es kaum ein Konglomerat, das eine derartige Vielzahl an (noch existierenden) Automarken mit so grosser Geschichte unter einem Dach vereint. Welch eine Chance!

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Alle Kommentare

 
 
Fredi Vollenweider:
19.12.2019 (08:56)
Als Anbieter von Peugeot-Oldtimerteilen weiss ich nur zu gut, dass die Tradition bei den Franzosen keinen grossen Stellenwert hat. Ein altes Auto ist in Frankreich jedoch schnell Kulturgut und bedarf beim Export einer besonderen Bewilligung. Die Anstrengungen aus diesen Fusionen der angeschlagenen Automarken wird derart viel Energie vernichten, dass für Tradition und Oldtimer kein Platz und Geld sein wird. Schade, aber vielleicht umso besser für Firmen, die sich um diese vernachlässigte Sparte kümmern. PEUGEOT-TEILE.COM
Reiffan:
24.12.2019 (11:52)
Leider oder gut so, dass es mit der Jahrtausendwende praktisch keine neuen Oldtimer mehr geben wird...? Das selber restaurieren oder warten ist nicht mehr möglich und exorbitant teuer, wenn man es professionell machen lassen muss. Deshalb werden "wurstundbrot-Autos aussterben und die Oldtimerei wird noch mehr in die Hände der Reichen und damit der Spekulanten fallen.
Heute ist die Flut an verschiedenen Modellen in jeder Marke so riesig, dass man sich nicht mehr damit auskennt. Noch vor ca 30 Jahren gab es bei BMW z.B. 3er, 5er, 6er und 7er. Heute wird durchgezählt von 1 bis 9 und X und Z Serien etc. Die Hersteller suchen nach der Nische in der Nische der Nischen.
Was mich bei den Oldtimern (50er bis frühe 80er Jahre) fasziniert ist das beschränken auf das Nötige zum fahren, die Einfachheit und Bescheidenheit.
Welches der ca. 18 Opel Modelle aus der heutigen Zeit, hat das Potential, eine Ikone zu werden??? Anfang Siebziger gabs Kadett, Rekord, Commodore, Diplomat und für 5 Jahre den GT... Letzterer ist die Ikone geworden.
Ich mag nicht stundenlang die Bedienung eines total überfrachteten Cockpits erlernen, um ein Auto zu besteigen und zur (kaum noch vorhandenen) Dorfbäckerei zu fahren. Aufschliessen mit Schlüssel, Choke ziehen, Kupplung drücken, Gang einlegen, Handbremse lösen - losfahren, reicht mir.
Heute ist das alleinige suchen und finden der sich selber anziehenden Knöpfchenfingerbremse, welche auch noch im richtigen Moment (vor, während oder nach dem auswählen des Ganges am Wählhebel der Automatic???) schon eine zeitraubende Angelegenheit
Meine neuesten Autos sind 19 Jahre alt (SLK 320, und Mazda MX5 und Opel Speedster), alles Handschalter.
Zum Glück muss ich kein neues Auto mehr kaufen für den Rest meines Autofahrerdaseins... es sei denn, diese Autos werden von der panischen Greta- Gründiktatur verboten...
bi******:
31.12.2019 (14:36)
Es werden in den nächsten Jahren wohl immer mehr Fusionen stattfinden. Grund ist der große Umbruch von Verbrennermotoren auf Elektrofahrzeuge. Nicht nur der Verbraucher ist verunsichert, auch die Hersteller haben zu spät reagiert. Wieder einmal machen uns bestimmte asiatische Hersteller, hauptsächlich aus Japan und neuerdings aus China vor, wie ein Hybridauto günstig zu bauen ist. In Deutschland kommt noch eine Regierung hinzu, die der Meinung ist, man kann ja alles aussitzen und abwarten. Im nächsten Jahr werden wir in Deutschland wieder mehr Arbeitslose zu beklagen haben. Ob das Modell Elektroauto funktioniert bleibt abzuwarten. Aber das kann unsere Regierung ja ganz gut.
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