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Württembergische 2020

Was Autofahrer früher noch wussten - Magerruckeln

Bruno von Rotz - 20.12.2019

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Choke-Hebel

Früher, gerade in den Siebziger- und Achtzigerjahren, las man es oft in Testberichten. Die Rede war vom “Magerruckeln”. Gemeint war eine verbrauchsoptimierte Abstimmung (viel Luft, wenig Benzin) der Vergaser, die beim Beschleunigen zu einem Ruckeln des Fahrzeugs führte, also keinen kontinuierlichen Kraftschluss sicherstellen konnte.

Autofahrer kompensierten das Ruckeln dann je nachdem durch Ziehen des Chokes, der das Gemisch fetter werden liess. Und ja, den "Choke" kennen moderne Autofahrer natürlich auch nicht mehr.

Mit elektronisch gesteuerten Einspritzungen verschwand das Magerruckeln-Phänomen später natürlich weitgehend, obschon man auch heute noch manchmal einen gegenteiligen Eindruck hat, gerade in der Winterzeit und während der Warmlaufphase. Trotzdem spricht kaum jemand mehr von einem “Magerruckeln” heute.

Neueste Kommentare

 
 
sp******:
27.12.2019 (18:18)
Dem Kommentar von Reiffan kann ich nicht ganz beistimmen. Sowohl mein Fiat 128 als auch der Volvo 345 GLS neigten bei nicht ganz warmem Motor dazu, sich beim Gas geben zu "verschlucken". Hier half nur ein beherzter Zug am Choke!
Beim Volvo kam noch das mit der Hinterachse verblockte Getriebe, welches im kalten Zustand zum Kratzen neigte, dazu.
Methode: beim Beschleunigen den Choke ziehen - zum Zwischenkuppeln vor dem Hochschalten Choke zurückschieben - beim erneuten Beschleunigen im höheren gang wieder kräftig am Choke ziehen...
Wenn dazu noch Blinker und Hupe betätigt werden mussten, gab es ein schönes Gefuchtel beim Fahren.
Reiffan:
24.12.2019 (12:12)
Magerruckeln entsteht nicht beim Beschleunigen, da dort die Volllastanreicherung der Vergaser zum tragen kommt, sofern sie funktioniert. Wenn ein Vergaserauto beim Beschleunigen ruckelt oder "rupft" sind das meist zündungsseitige Probleme (Kondenser, Unterbrecher, Zündkabel, Kerzen)

Magerruckeln spürt man primär beim gleichmässigen, relativ niedertourigen dahinrollen OHNE viel Zugkraft.
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