So kann Leichtbau auch gehen
Wenn heutzutage von Leichtbau die Rede ist, dann werden schnell exotische und aufwändig zu verarbeitende Materialien zum Thema. Aluminium, Kevlar, Magnesium, hochfeste Stähle, usw. werden eingesetzt, um den Autos ein paar Kilogramm abzutrotzen. Die Kosten dafür sind hoch.
Dabei geht (oder ginge) es auch günstiger, wie schon die Autobauer damals bewiesen. So etwa Issigonis beim Mini.
Statt aufwändige Kurbelfenster verbaute er (relativ dünne) Schiebefenster, der ganze Drehmechanismus entfiel damit.
Die Türscharniere waren aussen montiert, die Türen wurden durch ein Lederband daran gehindert, zu weit aufzugehen.
Den Kofferraumdeckel hielt ein leichtes Kabel, die Motorhaube ein dünner Stäblein. Die Türen wurden innen durch einen leichtgängigen Mechanismus geöffnet.
Kein Wunder, wog der Ur-Mini gerade einmal 570 kg und selbst als Cooper S mit 75 PS waren es gerade nur 635 kg Leergewicht, kein Wunder entfesselt der Winzling eine für damalige Zeiten atemberaubende Dynamik … und wurde u.a. mehrfach als Sieger der Rallye Monte Carlo abgewinkt.


























