Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Anmelden und profitieren, kostenlos!
alle Bilder grösser, Zugriff auf 1000+ Artikel
 
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Archivierte Einträge:
 
ZG Events REG Eigenwerbung

Die Zukunft des Sportwagens?

Bruno von Rotz - 24.08.2019

Persönliches Archiv
Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

Sie haben Benutzername und Passwort?
Dann melden Sie sich an (Login).

Noch kein Benutzername?
Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

BMW Vision Concept 2016 (© BMW AG)

Ein Artikel in “Autocar” regte mich zum Nachdenken an. Er handelte von Fahrfreude und ob ps-starke elektrische Autos je so etwas vermitteln würden. Der Autor führte aus, dass man durchaus auch ein Elektroauto wie einen V12 tönen lassen kann und dass selbst Schaltrucke einprogrammierbar wären. Man kann das sogar noch weiterdenken und unnötige Pedale und einen Schaltknüppel in das zukünftige Elektroauto einbauen. Ähnlich wie bei einem Computerspiel könnten dann diese Steuereinflüsse das Verhalten und das (Innen-) Geräusch beeinflussen.

Denkbar wäre die (fast) perfekte Simulation eines Autos von damals. Wenn man am morgen in den Wagen steigt, könnte man auswählen, ob sich der Wagen wie ein Lamborghini Countach, BMW M1, Mercedes-Benz 500 SEC oder VW Käfer anfühlen soll, ähnlich wie bei einem Computerspiel. Sogar das Armaturenbrett könnte sich entsprechend verändern, kennen wir ja aus den Rennspielen von Sony und Co. Und dank “force feedback” könnte sogar die Haptik (einigermassen) stimmen.

Und würde dies Spass machen? Wer weiss! Zukünftige Generationen sehen das vielleicht nicht mehr so eng wie wir Traditionalisten. Und der Praxisnutzen wäre womöglich grösser, denn natürlich kann man das Auto jederzeit wieder auf Modern-Modus umschalten. Und dann fährt es ja sozusagen wie von selber.

Gerade Sportwagen-Hersteller tun sich mit der Elektrifizierung bekanntlich schwerer als die Verkäufer reiner Transportlösungen. Von einem Sportwagen erwartet man Charakter und der war halt bisher stark im Motor und in der Kraftübertragung begründet. Elektrisch wird es viel schwieriger sich zu differenzieren. Darum werden vielleicht genau die Sportwagen-Hersteller diejenigen sein, die zu diesen beschriebenen fahrbaren Computerspielen greifen müssen …

Und was hat das alles mit alten Autos zu tun? Nun, wie immer stellt sich die Frage, wie und ob die Fahrer dieser zukünftigen Autos mit den Fahrzeugen von heute und gestern umgehen können/wollen. Vielleicht lernen sie das ja in ihren fahrbaren Computerspielen besser als erwartet?

Neueste Kommentare

 
 
kd******:
27.08.2019 (10:25)
Interessante Idee! Für "uns Alte" sicher keine Alternative, ein mehr oder weniger virtuelles Fahrzeug zu bewegen, aber für junge Leute? In einer immer virtuelleren Welt, in der es vielen reicht, wenn etwas so scheint zu sein, wie es "richtig" wäre? Ich kann mir das durchaus als Zukunft vorstellen, auch wenn ich es als Dystopie empfinde.
Möchten Sie einen Kommentar abgeben?
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
  •  

    Weitere Blog-Einträge:

    Swiss Classic Award 2020