Die beliebtesten deutschen Autos vor 40 Jahren … und was sich seither geändert hat
In der zweiten Hälfte des Jahres 1979 präsentierte Auto Motor und Sport, basierend auf den Zulassungszahlen, die beliebtesten deutschen Autos in Deutschland.
Auf dem Titelblatt des Heftes wurde natürlich der Besteller VW Golf abgebildet. Dazu gesellten sich der Audi 80, der kleine Mercedes (W123), der Opel Rekord, der Ford Fiesta, der kleine BMW (3-er) und der Porsche 924.
Natürlich waren dies nicht absolut die meistverkauften Autos, sondern die jeweils beliebtesten Typen der sieben deutschen Hersteller.
Trotzdem ist der Vergleich mit heute interessant. Die damaligen Stützen des Programms sind bei Audi (heute A4), BMW (immer noch 3-er), Mercedes (E-Klasse), Ford (weiterhin Fiesta) oder Volkswagen (der Golf ist immer noch wichtig) auch 40 Jahre später noch wichtige Pfeiler im Programm. Nur Opel ist offensichtlich etwas nach unten abgerutscht, während bei Porsche die SUVs und Viertürer heute sicherlich wichtiger sind als Vierzylinder-Sportwagen. Bei fünf der sieben Marken waren damals die kleinsten Modelle die beliebtesten. Generell haben die klassischen Limousinen, wie sie 1979 noch gerne gekauft wurden in alle Richtungen Marktanteile verloren, man hätte sich damals kaum ausmalen können, welche Nischen und Segmente man in Zukunft noch mit Autos bedienen werde. Auch nicht vorstellen hätte man sich damals den Diesel-Boom können, der dann vor allem im neuen Jahrtausend so richtig einsetzte. Und auch schon wieder Geschichte ist.
Das Leben der Käufer ist über die Jahrzehnte mit der Baureihe-Proliferation nicht unbedingt einfacher geworden und aus Sicht des Oldtimer-Besitzers machen vergleichsweise einheitliche Standardlimousinen deutlich weniger Probleme als eine Vielzahl unterschiedlichster Fahrzeugtypen mit entsprechenden komplexen Ersatzteilproblemen.


























