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Verschwendete Tradition

Bruno von Rotz - 18.05.2020

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Lancia-Tradition - Ausschnitt aus Werbung von 1983

1983 warb Lancia mit ganzseitigen Anzeigen für die eigene Firmentradition. Und tatsächlich, seit 1908 hatte die Turiner Autofirma einiges vorzuweisen, so etwa den selbsttragenden Lancia Lambda, die schnelle Aurelia, die elegante Flaminia, den sportlichen D24, die rasante Fulvia, den keilförmigen Stratos oder den praktischen Delta. Unzählige Renn- und Rallye-Erfolge halfen mit, der Marke Lancia einen besonderen Klang zu geben.

Und heute? Der letzte Lancia war der Ypsilon, der aktuell nur noch in Italien verkauft wird (und von dem es sogar ein Modell 2021 geben soll). Und dann gab es eine Zeit lang noch ein paar Chrysler, die mit Lancia-Emblemen für bessere Käuferakzeptanz sorgen sollten. Ohne Erfolg.

Es ist so unendlich schade, dass gerade diese Marke nicht gerettet werden konnte. Zumindest bisher. Aber die Hoffnung, dass gerade Peugeot hier für Rettung sorgen könnte, die dürfte kaum realistisch sein. Dabei könnte doch vielleicht gerade ein kompaktes Elektroauto mit wenig Gewicht und innovativen Lösungsansätzen – als geistiges Vermächtnis zum Lancia Appia – gut als Lancia vom Band laufen … wenn es denn kein Verbrenner sein soll …

Die Werbung ist natürlich auch komplett im Zwischengas-Bildarchiv zu finden, hier eine verkleinerte Version:

Lancia-Werbung von 1983

Alle Kommentare

 
 
st******:
18.05.2020 (13:31)
Die Brillianz früherer Lancia-Modelle steht für mich außer Frage. Lancia hat auf den Märkten aber immer nur eine Nebenrolle gespielt. Bei den heute notwendigen Stückzahlen war Lancia aber schon seit langem chancenlos. Das "Badge Engineering" mit Chryslermodellen konnte daran auch nichts ändern.
mj******:
18.05.2020 (15:49)
Einfach nur traurig!
is******:
19.05.2020 (07:51)
Ich wünsch mir Lancia nicht zurück..das wird nie etwas..der Y wird fast nur wegen dem Preis und Rabatt verkauft. Das war nie ein Verkaufsargument früher. Außer ein supersolventer Investor, eventuell auch aus dem asiatischen Raum macht etwas aus dem Name, aber da braucht es dann technische Inovation usw. ..Gruss
al******:
19.05.2020 (14:56)
M.E. war der Versuch, die Chrysler-Modelle unter dem Namen Lancia in Europa zu vermarkten, ein Schuß mit Backpulver. Der Name konnte nur noch sterben. Lancia hatte viele elegante Modelle hervorgebracht. Die Ami-Klötze passten nie in dieses "System". Es waren keine Italiener . . .
ich hatte einen Lancia Thema 2,0 ie16V von 1990 - 1993. Ein tolles Auto und jedem 5er BMW ebenbürtig. Ende '93 erlitt ich zwei unverschuldete, schwere Unfälle und das Auto war nicht mehr reparabel. Leider !
is******:
19.05.2020 (15:42)
Der Thema war sicher ein gutes Auto, aber 20 Jahre früher, eine Flavia 2000 Lx oder die letzten 2000 Berlina mit den Vorhängen hinten und dem Boxermotor.. die waren was Fahrwerk und Komfort anbelangt enorm fortgeschritten. Man muss so ein Auto wirklich länger fahren und dann umsteigen in eines mit gleichem Jahrgang ca.. extrem die Differenz, und die hatten Blatffedern vorne und hinten. Ich hatte 97 - 2010 so eine 2000.. Bei 140 KMH hörte man fast nur die Windgeräusche, die waren etwas hoch leider. Die Qualität war sehr hoch, bei der Flavia noch besser.
mo******:
19.05.2020 (22:55)
Lancia ist das perfekte Beispiel für eine große Tradition, die zu einer (zu großen) Bürde geworden ist. Überspitzt formuliert: Die Anhänger klassischer Lancia (bis 1960er) grenzen sich von den späteren, unter Fiat entwickelten Modellen ab; und deren Anhänger wiederum verschmähen die umgestalteten Chrysler. Dann gibt es noch die große Zahl derjenigen, die über den Niedergang der Marke Krokodilstränen vergießen, aber keinen Lancia der letzten 25 Jahre aus der Nähe kennen. Sie alle eint nicht nur der verklärende Blick auf eine glorreiche Geschichte, sondern auch eine gewisse Lust am Defätismus. Dabei ist die Marke keineswegs tot, wie immer wieder (bei Erscheinen des Blogeintrags zunächst auch hier!) behauptet wird: 2019 und auch im 1. Quartal 2020 hat Lancia in Italien mehr Fahrzeuge verkauft als Alfa Romeo in der kompletten EU plus UK plus EFTA. Gerade wurde der Ypsilon mit einem völlig neuen Motor mit Mildhybrid-System vorgestellt. Meines Wissens gibt es am Markt keinen anderen Fünfsitzer unter 15.000 EUR Listenpreis, der nicht mehr als 90 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt. Objektiv betrachtet passt kaum ein Auto besser in die heutige Zeit (es sei denn, man favorisiert E-Autos, die mit einem Zuschuss von mehreren Tausendern Steuergeld pro Exemplar an den Käufer gebracht werden müssen, um überhaupt in die Nähe von 4 % Marktanteil zu kommen ...), den Ansprüchen der Traditionalisten wird er dennoch oder gerade deswegen nicht gerecht werden können.
is******:
20.05.2020 (11:41)
Ich hatte Anfangs der Chrysler Ära Hoffnung das es etwas werden könnte... das "Benessere a bordo" hatten die schön umgesetzt mit schönem Leder und Holz im Thema.. technisch nicht anspruchsvoll , dennoch etwas Style und Eleganz. Aurelia und Flaminia waren auch keine Raketen, aber sie hatten immer die Leichtigkeit und Contenance bei jeglichen Strassenzuständen dank perfektem Zusammenspiel aller technischen Komponenten.
za******:
20.05.2020 (16:44)
Lancia hätte frühzeitig den Strato's wiederbeleben sollen; z. B. mit der kompakten V8-Maschine (F131F) vom Ferrari Challenge Stradale. Wäre sicher ebenso ein begehrter Knaller geworden, wie z. B. auch die neue Renault Alpine. Auch eine (ferraribefeuerte) Wiedergeburt des Beta Montecarlo bzw. 037 könnte mir gefallen.
Antwort von is******
20.05.2020 (20:36)
Ja..auch ganz geile Vision, jedoch nicht ganz Lancua DNA
Antwort von is******
20.05.2020 (20:36)
Lancia DNA.. sorry..
Antwort von al******
22.05.2020 (10:39)
"begehrter Knaller wie die neue Renault Alpine" : begehrt, wirklich? Offenbar so sehr, dass Renault das Alpine Werk schliessen wird, da monatlich gerade mal 60 A110 geordert wurden.
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