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Michel Piccoli und die Alfa Romeo Giulietta Sprint

Bruno von Rotz - 20.05.2020

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Michel Piccoli am Steuer des Alfa Romeo Giulietta Sprint

Am 12. Mai 2020 verstarb Michel Piccoli im Alter von 94 Jahren. Er war einer der ganz grossen französischen Schauspieler und vermutlich hat fast jeder schon Filme mit Piccoli in Haupt- oder Nebenrollen gesehen. An einen Film kann ich mich besonders gut erinnern, an “Les Choses de la Vie” (Die Dinge des Lebens). In diesem Kinostreifen von 1970, gedreht unter der Leitung von Regisseur Claude Sautet, spielt Piccoli an der Seite von Romy Schneider.

Zentrales Element des Films ist ein Autounfall, dem der Architekt Pierre Bérard (Piccoli) in seiner Alfa Romeo Giulietta Sprint wegen eines stehengebliebenen Viehtransports zum Opfer fällt. Darum herum werden Leben und Probleme des Hauptdarstellers in Rückblenden erzählt, die Giulietta ist immer wieder sichtbar.

Michel Piccoli - Les Choses de la Vie

Bérard (Piccoli) konnte die Dinge vor seinem Tod im Film nicht mehr ordnen, hoffen wir, dass es Piccoli in seinem richtigen Leben geschafft hat.

P.S. Vom Film “Le Choses de la Vie” wurde 1994 entstand 1994 ein Remake mit Richard Gere in der Hauptrolle. Anstatt einer Giulietta fuhr er eine Pagode (280 SL). An das Original kommt das Remake allerdings nicht heran, was auch daran liegt, dass Piccoli als Architekt deutlich überzeugender wirkt als Gere.

Neueste Kommentare

 
 
al******:
27.05.2020
Wunderbarer Film, wunderbare Zeiten, wunderbares Auto, tragisches Schicksal. Die Unfallszene ist in der Tat ein Stück Kinoanthologie. Unseren polyglotten Freunden empfehle ich den Roman "Les choses de la vie"- 1967- von Paul Guimard, in dem die Beschreibung dieser Szene meiner Meinung nach in literarischer Form noch erstaunlicher ist als im Kino. Bemerkung: Im Roman heißt der Held Pierre Delhomeau, ist Rechtsanwalt, und sein Auto ist ein MG 1100. Meiner Meinung nach entspricht die Wahl der Alfa Giulietta Sprint mehr der Atmosphäre und dem Charakter von Sautet's Film.
Reiffan:
26.05.2020 (22:12)
Ein faszinierender Film, brilliant gemacht und anspruchsvoll mit den unterschiedlichen Zeiten.
Die sich immer wieder wiederholende Unfallszene aus den verschiedensten Perspektiven und auch in Zeitlupe aufgenommen,
ist schon beeindruckend und bedrückend "schön" zugleich.
Schade zwar um den schönen Alfa, der natürlich um 1970 nur eine in die Jahre gekommene Occasion war und nicht die 100'000.- Franken Ikone der Jetztzeit.
Formal eines der schönsten Coupés überhaupt.
Uebrigens:
Der Architekt "fehlt" nicht dem Unfall zum Opfer, er fällt dem Unfall zum Opfer.
Antwort vom Zwischengas Team (Chefredaktor)
27.05.2020 (05:40)
Danke für den Korrekturhinweis, gut erkannt. Das haben wir natürlich sofort korrigiert.
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