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Ercole Spadas Auto

Werner Bartholai
25.01.2020

Ercole Spadas Auto

Am vergangenen Donnerstag Abend hat Ercole Spada, der berühmte Zagato-Chefdesigner der Jahre 1959 bis 1969 in Safenwil bei der „Swiss Car Register Academy“ seine Aufwartung gemacht. Dieses Mal stand aber nicht er im Zentrum, als stolzer Vater hat er seinen Sohn Paolo begleitet, der für das Design der e.go-Modelle „Life“ und „Mover“ verantwortlich ist.

Der e.go-Life (im Hintergrund zu sehen) war ebenso ausgestellt, wie auch das einzige Auto von Ercole Spada, das sein Design trägt und das er auch besitzt. „Alle andern Modelle, die ich entworfen habe, sind für mich zu teuer,“ schmunzelt er, im Wissen, dass der Aston Martin DB4 GT Zagato, den er 1959 entworfen hat und der heute zu den gesuchtesten Klassikern und zu den weltweit schönsten Modellen gehört, mit einem Preisschild von über EUR 10 Millionen etikettiert ist…

Zurück zu seinem Auto: er hat es selbstverständlich selbst entworfen. In seiner privaten Garage klopfte der Zagato-Blechkünstler Bruno Gezzi nach Feierabend das Aluminium für die Karosserie zu recht. Als Basis diente Spada ein Fiat-500-Modell. Die rund 20 PS des Motörchens mussten die 440 kg des Autos in Bewegung bringen. Wie immer bei seinen Entwürfen achtete Spada darauf, eine grösstmöglichste Windschlüpfrigkeit und einen möglichst tiefen Fahrzeugschwerpunkt zu erreichen. Die Mulden für Fahrer- und Beifahrersitz wurde “abgeteuft” (also tiefergelegt), der Benzintank quasi auf die Hinterachse verschoben. Dies sollte die Traktion verbessern. Kompakt war das Auto noch dazu und damit sicherlich ein Quell stetiger Fahrfreude …

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