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Wenn epochales Design kaum Wirkung zeigt

Bruno von Rotz - 31.01.2020

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Fiat 8V Ghia Supersonic (1953) (© Darin Schnabel - Courtesy RM/Sotheby's)

Immer wieder wurden und werden an den internationalen Autoausstellungen innovative Designstudien und Prototypen gezeigt. Aber selbst, wenn das Gezeigte alle Blicke auf sich zog und breit kommentiert wurde, so schaffen es nur wenige der hochtrabenden Ideen je in die Serie.

Als Beispiel sei hier die “Supersonic”-Linie von Ghia aufgeführt. Das erste dieser Supersonic-Coupés entstand 1953. Der Designer hiess Savonuzzi, das Auto Ghia Supersonic Alfa Romeo 1900 Conrero . Der Wagen verbrannte noch im selben Jahr, aber das Design wurde für einige Spezialkarosserien auf der Basis des Fiat 8V (später Jaguar XK120 und Aston Martin DB2/4) weiterverwendet.

Heck des Fiat 8V Ghia Supersonic (1953) (© Darin Schnabel - Courtesy RM/Sotheby's)

Die fliessenden Linien mit Jet-Age-Attributen muss damals tüchtig beeindruckt haben, denn neben einem VW Käfer, Ford Anglia oder Renault 4 CV wirkte das schon im Stand schnell aussehende Coupé sicherlich wie ein Gefährt aus der Zukunft. Trotzdem gab es kaum Nachahmer und im Bereich des Serienautomobils entwickelte sich das Design in andere Richtungen.

Lancia Stratos HF Zero (1970)

Ähnliches lässt sich vom Lancia Stratos HF Zero von Bertone sagen, der 1970 auf den Autosalons für Furore sorgte. Zwar wurde über ein Jahrzehnt keilförmig gebaut, aber die spezifischen Designelemente des Zero fanden kaum Eingang in die Serienfertigung. Beim Stratos lag das sicherlich daran, dass niemand ein Alltagsauto von so geringer Höhe haben möchte. Aber warum sah ein VW Karmann-Ghia nicht ein wenig aus wie der Ghia Supersonic?

Neueste Kommentare

 
 
Reiffan:
04.02.2020 (10:04)
Heutige Autos sind nur noch halbwegs zweckmässige Raumschachteln
4,5m x2m x1,7m mit 2 Tonnen Gewicht.
Mit einigen Ausnahmen, welche sich Otto Normalverbraucher nie und nimmer Leisten kann... Ausnahme Mazda MX5. Alle Volumenhersteller haben sich aus dem bezahlbaren Sportwagensegment, aus angeblichen Rentabilitätsgründen (pure Geldgier) verabschiedet.
Wiedererkennbares Design gibts bei den 5+ plätzigen Autos schon lange nicht mehr.
Wer ehrlich ist, kann doch heute Autos nur noch nach dem Emblem oder Schriftzug unterscheiden.
Als ich vor 50 Jahren im Kindesalter war, standen wir oft auf einer Autobahnbrücke am Grauholz und haben gewetteifert, wer wohl als Erster die Automarke und den Typ des nächsten herannahenden Typs erkennt...
Sowas gibt es heute nicht meh,r wegen den 30 bis 40 verschiedenen Typen in jeder Automarke und weil sich Kinder heute aus politischer pseudokorrektheit nicht mehr mit dem Auto beschäftigen wollen, dürfen, sollen...
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