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Gedanken zur nächsten Dekade

Daniel Reinhard und Bruno von Rotz - 01.01.2020

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Es dürfte ziemlich garantiert sein, dass wir in der nächsten Dekade, sprich in den Jahren 2020 bis 2029, also den zweiten Zwanzigerjahren, die das Automobil erlebt, einiges an Neuem erleben dürften. Wir befinden uns gerade mitten in einem Umbruch, in dem wir neben dem Auto mit Verbrennungsmotor, das nun rund 100 Jahre lang das Geschehen dominierte, neue Antriebstechnologien heranwachsen sehen werden. Ob batterielektrische, wasserstoffgetriebene oder noch andere Technologien das Rennen machen werden, kann man heute kaum absehen. Noch selten war die Unsicherheit so gross. Irgendwie erinnert der ganze “Aufbruch” an die späten Sechzigerjahre, als alle Automobilhersteller sich mit dem Wankelmotor befassten und man darin zumindest eine wichtige Ergänzung des Hubkolbenmotors sah. Es kam damals anders, wie wir wissen. Wie das “Rennen” in der nächsten Dekade ausgeht, ist schwer vorauszusehen, ziemlich sicher sein dürfte aber, dass der Hubkolbenmotor, wie wir ihn kennen, nicht kurzfristig komplett verschwinden wird.

Alfa-Workshop (© Daniel Reinhard)

Welchen Stellenwert das klassische Automobil in diesem Umbruch und der zunehmenden Sorgen um das Erdklima haben wird, lässt sich genauso wenig voraussagen. Sicher ist, dass auch die Oldtimer nicht einfach verschwinden werden und dass sie aus historischer Sicht einen gewichtigen Platz in der Kulturentwicklung unserer Welt haben. Und weil moderne Autos immer autonomer agieren und die Fahrfreude dabei zunehmend unwichtiger zu werden droht, wird es immer einige “Petrolheads” oder Leute mit Benzin im Blut geben, die am alten Automobil festhalten. Und die am händischen Schalten (und Arbeiten) noch Freude haben.

Alfa-Workshop (© Daniel Reinhard)

Auch für zwischengas.com hat die neue Dekade, respektive sogar das Jahr 2020, eine besondere Bedeutung. Wir werden nämlich zehn Jahre alt, internet-technisch gehören wir damit schon fast zu den Senioren, sicherlich aber zu den reifen Informationsanbietern.
Tatsächlich haben wir einiges erreicht, seit wie im Jahr 2010 online loslegten: Seit 2010 zählten wir fast 13 Millionen Besucher, die bei uns gegen 100 Millionen Seiten anschauten. Ein Zeitschriftenarchiv mit über 550’000 digitalisierten Seiten wurde angelegt, rund 300’000 Fotos publiziert und mit Metadaten versehen, über 10’000 Artikel und Berichte wurden geschrieben. Zudem gibt es seit bald zwei Jahren unsere Auktionsdatenbank mit bereits gegen 60’000 gehandelten Automobilen. Dazu kommen technische Daten von über 24’000 Autos, zudem zigtausend Marktbewertungen, und so weiter.

Da könnte man annehmen, dass uns schon bald die Themen ausgehen, aber das Gegenteil ist der Fall. Natürlich gibt es schon zu unzähligen Automobilen sorgfältig recherchierte Artikel auf zwischengas.com, aber ohne lange nachzudenken fallen uns sofort eine ganze Menge weiterer Fahrzeuge ein, über die wir gerne noch einen Bericht verfassen würden, z.B. Bugatti 35, Nissan Skyline, Bristol 406 (und auch andere Modelle), Aston Martin DBS, Ferrari 275 GTB, BMW M1, Maserati Mexico, Ligier JS2, Opel Kadett C GT/E, DKW Monza, Matra Djet 5/6, Matra MX530, Pontiac Fiero, Chevrolet Corvette C4, Opel Laubfrosch, Ford Model T, Audi 80 GTE, Fiat 600, BMW 1600 GT, MG J2, und viele andere.

Wie schon bisher interessieren uns frühere Brot-und-Butter-Autos genauso wie einstige Exoten und auch bei den Epochen sind wir offen. Fast jedes Auto der Vergangenheit hat interessante Aspekte und genau diese wollen wir mit unserer Arbeit auch in der neuen Dekade beleuchten.

Alfa-Workshop (© Daniel Reinhard)

Wir sind zuversichtlich, dass das neue Jahrzehnt viel Gutes bringen wird, und wir sind voller Tatendrang. Ganz nach dem Motto “wer rastet, der rostet” werden wir auch im Jahr 2020 nicht nur Zwischengas-, sondern wiederum Vollgas geben und wünschen allen Lesern einen guten Start ins neue Jahrzehnt!

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Neueste Kommentare

 
 
219w105:
22.01.2020 (11:26)
Reiffan hat völlig recht und CR***** sowieso!
Warum sind in der EU Staubsauger mit mehr als 900W verboten, wenn doch das Laden eines geringen Prozentsatzes der gewünschten Million E-Schrottautos schon die Überlandleitungen zum Glühen bringen wird? Das ist bestimmt umweltfreundlich, weil es die Straßenbeleuchtung und die Heizung in der Nacht einspart!
Es gibt also emojis!
Antwort von 219w105
22.01.2020 (21:53)
...nur werden die emojis nicht publiziert!
ar******:
08.01.2020 (13:16)
Natürlich ist die Erde eine Scheibe, sonst würden die die gerade unten sind ja runterfallen. Sind aber alle noch da. Also kann die Erde ja nur eine Scheibe sein.

Die falsche Behauptung, dass die Erde eine Kugel ist behauptet sich dank der Fakten leugnenden Rund-Erde-Anhänger übrigens erstaunlich hartnäckig,...

(Wenn es bei Zwischengas emoji's gäbe, würde ich hier jetzt einen zwinkernden emoji setzen).



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