Autolampen - von Nutz- zum Designobjekt
Die Bedeutung der Beleuchtungseinheiten für das Fahrzeugdesign hat sich über die Jahre drastisch geändert. Waren zur automobilen Anfangszeit die Scheinwerfer einfach ein Mittel zum Zweck, so wurden sie von den Gestaltern nach dem zweiten Weltkrieg immer stärker in das Gesamtdesign einbezogen, um eine Markencharakteristiken und ein spezielles Aussehen zu erreichen. Neue Techniken, wie die schwenkbaren Scheinwerfer der Citroën DS wirkten sich ebenfalls stark auf die Form der Lampen aus. Mit der Erfindung der Xenon-Lampen, Projektionsscheinwerfern und zuletzt LED-Leuchten ergaben sich neue und vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten, die denn auch weidlich ausgenutzt wurden, so dass verschiedene Modelle eines Herstellers heute noch am einfachsten durch die Form der Tagfahrlichter zu unterscheiden sind.
Auch am Heck änderte sich die Form und Bedeutung der Lampen. Frühe Automobile brauchen hinten überhaupt keine Leuchten, später kamen relativ einfache meist rundliche Lichter zur Anwendung. Auch hier zeigten sich nach dem zweiten Weltkrieg, insbesondere aber in den Sechzigerjahren viele neue Varianten. Und auch hier haben neue Technologien, aber auch Vorschriften (hochgestellte Bremsleuchte) zu Vielfalt und kreativen Lösungen geführt.

































