Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Archivierte Einträge:

Autos gestern und heute

Daniel Reinhard - 28.02.2013

Autos gestern und heute - Ford

Heutige Autos gelten als technisch absolut perfekt und bieten viel Komfort, doch sind sie auch schöner?

Die Ähnlichkeit moderner Fahrzeuge erinnert oft an den Vergleich von einem Ei mit einem anderen. Relevante Unterschiede sind kaum zu erkennen. Es wird sogar für Kenner und Liebhaber richtig schwierig, einzelne Fabrikate zu unterscheiden. Sogar im eigenen Lager gibt es immer weniger Erkennungsmerkmale zwischen den einzelnen Modellen. Nehmen wir mal als Beispiel Audi. Taucht im Rückspiegel ein Ingolstädter auf, so ist zwischen einem Q, R, TT oder A noch schnell unterschieden. Handelt es sich aber um einen A, dann welcher? Ob es sich nun um einen A3, 4, 5, 6, 7 oder 8 handelt, ist kaum am Gesicht zu erkennen. Genau so schwierig ist der Fünfer- vom Dreier-BMW zu trennen.

Autos gestern und heute - BMW

Bald werden am Automobilsalon in Genf neue Modelle gezeigt. Doch wieviel ist denn wirklich neu? Ist es nicht viel mehr ein Facelifting mit hier einem zusätzlichen Falz im Blech, mit da noch etwas Spielerei von Licht, dazu noch ein Schwung am hinteren Seitenfenster und alles natürlich immer schön im Trend mit der Konkurrenz. Und, ja klar, alles kommt direkt aus dem Windkanal.

Wie schön und aufregend waren da die Formen in der Vergangenheit. Sie kamen direkt von den Zeichenbrettern der Designer. Sie entstanden ohne Windkanal, oftmals war eine einfache Idee die Grundlage. Vielleicht war es eine Konzeption, die wie bei Colin Chapman auf einer Serviette begonnen hatte.

Auto gestern und heute - Mercedes Benz

Mit dem „Retro“-Design versucht man vehement mit vergangener Formensprache neue Kunden zu gewinnen. Fiat hat es mit dem Cinque Cento geschafft, BMW mit dem Mini und Mazda mit dem MX5.
Wären diese alten Formen nicht mehr der Rede wert, würde wohl niemand auf die Idee kommen, sie heute neu zu übernehmen.

Geniessen wir ein paar direkte Vergleichsbilder unterschiedlicher Marken und machen wir uns dazu Gedanken, für welches der beiden Fahrzeuge unser Herz höher schlägt!

Autos gestern und heute - Ferrari und Maserati

 

In welchem Land fand sich wohl dieser Parkplatz?

Werner Bartholai - 27.02.2013

Parkplatz im Jahr 1966

Nun, wir selber wissen natürlich, in welchem Land sich der abgebildete Parkplatz befand. Die Kamerauslöser wurde im Jahr 1966 gedrückt und dabei eine Situation eingefroren, die fast 50 Jahre später zum Knobeln anregt.

Der VW Käfer ist dominant, aber es gibt auch Mercedes-Benz- und Opel-Limousinen zu sehen. Beim genaueren Beobachten erkennen wir (auf dem zweiten Bild) aber auch Fahrzeuge der Marken Renault, Peugeot, Fiat, DKW, MG, Triumph, Volvo und Alfa Romeo. Damit wird es denn auch klar, dass wir uns hier in der Schweiz befinden, denn eine derartige Mischung war in Frankreich, Italien oder England undenkbar und für Deutschland wäre der Anteil ausländischer Fahrzeuge zu jener Zeit zu hoch gewesen.

Was übrigens auch auffällt, ist die Grösse der Parkfelder im Vergleich zu den Fahrzeugdimensionen. Während die bemalten Flächen in den vergangenen Jahren aber oft gleich geblieben sind, zeigten die Fahrzeuge aber ein beträchtliches Grössenwachstum ...

Parkplatz im Jahr 1966 - vollständige Darstellung

 

Warum ein Navigationsgerät die Strassenkarte nicht ersetzen kann

Daniel Reinhard - 26.02.2013

Karte als Wetterschutz

Der eine oder andere mag sich wundern, was denn eine Strassenkarte auf Papier im Zeitalter der satellitengestützten Navigation noch soll.

Denn, es ist ja so einfach. Sitzt man im Auto, werden alle Angaben vom Bestimmungsort, mehr oder weniger kompliziert, eingegeben und schon wird man von sympathischer Frauenstimme zum Ziel geführt.
Meistens klappt es auch problemlos, doch ab und an geht die Zielführung daneben. Ohne Karte und ohne Ortskundigkeit wird dem Navigationssystem blind vertraut.

So sind wir zum Beispiel, anlässlich der Vintage-Klassik auf dem Nürburgring, auf der Suche nach unserem Hotel in der Eifel, in ein Wohngebiet von Einfamilienhäusern geführt worden. Das “Navi” verhedderte sich infolge einer Strassensperrung und so kurvten wir nachts um elf Uhr zu Dritt, jeder mit Hänger und Oldtimer, zwei Runden um dieselben vier, fünf Häuser, während sich die Ansage immerzu wiederholte: „An der nächsten Kreuzung bitte links abbiegen, an der nächsten Kreuzung bitte links abbiegen” Und so weiter, und so weiter. Hätten wir nicht selbst aufgegeben, würden wir vermutlich noch heute unsere Runden drehen.

Busunglück wegen falscher Führung durch das Navigationsgerät

Schlimmer jedoch sind ähnliche Situationen, wenn vollbesetzte Reisebusse vom Navigationssystem irregeführt werden. Der abgebildete, von der Feuerwehr gesicherte Bus wurde über eine „Abkürzung zum Ziel geführt” und strandete beim Versuch, auf der zu schmalen Strasse eine viel zu enge Spitzkehre zu befahren.  

Kommen wir also zurück zur guten, alten Strassenkarte aus Papier, welche nicht nur das räumliche Denken des Fahrer erweitert, sondern als auch als Sonnenschutz im Cabrio von Nutzen sein kann, wie zum Beispiel beim Telefonieren (Bild oben).

Kartenlesen an einer Rallye

 

Der Winter hat uns immer noch im Griff

Bruno von Rotz - 25.02.2013

VW 1300 im Schnee

Es soll ja der schneereichste Winter seit über 40 Jahren sein und vielleicht schlägt er noch weitere Rekorde.

VW 1200 im Schnee - von hinten

Was für den Wintersportler gut ist, macht den Schönwetter-Oldtimer-Fahrer weniger glücklich. So mancher Oldie möchte ja gerne wieder heraus, aber solange die Strassen von Eis und Schnee bedeckt und kontinuierlich salz-getränkt werden, geht da gar nichts.

VW 1300 tief im Schnee - Winter 2012/2013

Über wir uns also mit Geduld, der nächste Frühling kommt bestimmt ... (und hoffentlich bald).

vW 1300 und der schneereiche Winter 2012/2013

 

Autorennbahnen - Boom in den Sechzigerjahren

Werner Bartholai - 24.02.2013

Eröffnung einer Autorennbahn (slotcar racing) in Bern im Jahr 1966

Mitte der Sechzigerjahren boomte “Slotcar-Racing”, also die Autorennbahnen, in Europa. Das schnelle Befahren von kurvigen Bahnen Seite an Seite zog Jung und Alt in seinen Bann. Die Autos im Massstab 1:32 oder auch 1:24 absolvierten dabei, gehalten von einem Führungsruder in einem Längsschlitz der Rennstrecke, schnell und zusammen mit 3, 5 oder gar 7 anderen Konkurrenten ihre Runden.

Die professionellen Strecken wurden oftmals aufwändig aus dem vollen geschnitzt, aber es gab auch Einstiegspackungen mit zusammensteckbaren Schienenstücken für den Nachwuchs, Scalextric, Fleischmann, Märklin, Carrera, Faller, usw. boten Autorennbahnen in unterschiedlichen Grössen und Preisklassen an.

Nach einem Abflauen des Interesses in den Achtziger und Neunzigerjahren feierten die Autorennbahnen in der Neuzeit einen erneuten Aufschwung.

P.S. Unser Archiv-Bild zeigt die Eröffnung einer professionellen Autorennbahn in Bern im Jahr 1966. Das Einstiegsrennen wurde von acht Damen im sportlichen Overall gefahren.

 

Taunus und Anglia - wo sind sie geblieben?

Bruno von Rotz - 23.02.2013

Ford Taunus 17M und Ford Anglia in Rouen bei der Auslieferung im Jahr 1961

Wir stehen im Jahr 1961 auf dem Wagon eines Autoverladezugs und blicken über einen riesigen “Parkplatz” auf dem ausschliesslich Ford-Modelle stehen, die auf ihre Auslieferung warten. Die Szene spielt sich bei Rouen in Frankreich ab Auf der linken Seite und auf dem Wagon sehen wir viele Ford Taunus 17 M, den Rest des Bereitschaftsraumes scheinen Ford Anglia auszufüllen, Hunderte davon.

Wo sind diese Fahrzeuge, die heute über 50 Jahre alt wären, wohl geblieben? Auf diesem einen Bild sehen wir garantiert mehr Ford Anglia, als auf dem ganzen europäischen Festland überlebt haben.
Und noch etwas fällt auf, kein einziges Fahrzeug ist schwarz gespritzt, helle Farben überwiegen. Es kann also gut sein, dass ein gewichtiger Anteil auch für südlichere Länder vorgesehen war.

Das Originalbild gibt es natürlich im Zwischengas-Archiv in voller Auflösung zu sehen.

 

Lieber Hans Herrmann - wir wünschen alles Gute zum 85. Geburtstag

Daniel Reinhard - 23.02.2013

Hans Herrmann an der Ennstal Classic, vor kurzem aufgenommen

Hans Herrmann, einer der ganz grossen aus vergangenen Tagen feiert heute seinen 85. Geburtstag. Der am 23. Februar 1928 in Stuttgart geborene Hans Herrmann ist ein Mann mit vielen Facetten.

Herrmann vor dem Mercedes-Benz W196 im Jahr 1955

Er fuhr nicht nur für Mercedes-Benz 1954 und 55 den Grand Prix Wagen W196 und den 300 SLR, sondern als Porsche-Werksfahrer ab 1953 bis 1966 Modelle wie 550 RS, 718 RSK, 356B Abarth, Carrera 6, 907, 908 und auch noch den 917K, dazu kamen diverse Einsätze im Borgward.

Hans Herrmann mit Karl Kling und Juan Manuel Fangio in Reims 1954

1969 gab es in Le Mans die bis anhin knappste Rennentscheidung. Nach 24 Stunden trennten nur gerade einmal 100 Meter das Siegerteam Jacky Ickx / Jackie Oliver im Ford GT40 von den Zweitplatzierten Hans Herrmann und Gérard Larrousse im Porsche 908 Langheck. Hans Herrmann überlegte sich in den letzten Minuten alle erdenklichen Möglichkeiten wie er noch an Ickx vorbeikommen könnte. Da Jackie Ickx fehlerlos seine Runden abspulte, bot sich für Herrmann kaum eine Chance, den Ford „normal“ zu überholen. Herrmann überlegt sich, mit Vollgas im perfekten Winkel über die “Curbs” der letzten Schikane am GT40 vorbeizuspringen und dabei mit einem mehr oder weniger zerschlagenen Porsche als erster, oder auch nicht, die Ziellinie zu kreuzen. Diesen Plan liess er dann aber doch fallen, da die Unsicherheit zu gross war.

Hans Herrmann gewinnt 1970 die 24 Stunden von Le Mans auf Porsche 917 zusammen mit Attwood

Ein Jahr später liess er sich den Sieg im rot-weissen Porsche 917K, zusammen mit dem Engländer Richard Attwood, nicht mehr nehmen!

Herzliche Gratulation und weiterhin gute Gesundheit wünscht „Zwischengas“ dem sympathischen Stuttgarter! 

Im Zwischengas-Archiv gibt es über 50 Fotos von Hans Herrmann und seinen Autos ...

Herrmann zusammen mit Kling, Boehringer, Fangio und Michael Schumacher 1992

 

Der neue Rekord von 1960 - und wie er gestreckt wurde

Bruno von Rotz - 22.02.2013

Opel Rekord 1962

Ja, das waren noch Zeiten, als Opel mit einem neuen Rekord für Begeisterung beim Käuferpublikum sorgte. Und der bei der Lancierung aufgelegte Verkaufsprospekt wurde nicht müde, die Design-Anstrengungen des Opel-Studios zu loben. Das war im August 1960, als der P2 in der oberen Mittelklasse präsentiert wurde.

Opel Rekord im jahr 1961

“Gute Stylisten sind wie kühne Architekten”, wurde da etwas geschrieben oder “sie sind Künstler und Techniker in einem”. Angestrebt worden war “das künstlerisch Einfache, das einfach Ungekünstelte”. Das Ergebnis wurde mit “schöner denn je, zeitbewusst in seinen Linien, ungekünstelt, verfeinert, verbessert, die eigene bisherige Leistung selbst übertreffend - in einer gültigen Form der Zeit, in der Technik und Schönheit zur klassischen Einheit geworden sind” kommentiert.

So sollte den beim Kunden der Verstand und das Gefühl für den neuen Opel sprechen, und so ganz falsch lagen die Opel-Macher mit diesem Wunsch ja nicht. Schliesslich entschieden sich 556’691 Kunden bis zum Februar 1963 für den gefälligen Opel.

Opel Rekord im Prospekt von 1960

Offensichtlich wollten die Prospektmacher dem Styling noch ein wenig nachhelfen. Die Illustrationen zeigen den Opel eindeutig gestreckter, als ihn die fotografischen Dokumentationen darstellen.

Der Prospekt zum Opel Rekord von 1960 ist natürlich im Zwischengas-Archiv zu finden, genauso wie zeitgenössische Testberichte .

 

Änderungen auf der Frontseite von Zwischengas

Bruno von Rotz - 21.02.2013

Änderung auf der Frontseite von Zwischengas

Man müsste vermutlich gar nicht darüber reden, denn man sieht es sofort.

Wir haben eine kleine Anpassung an der Frontseite vorgenommen. Ab sofort erscheinet zuoberst, gleich unterhalb der Marken-Leiste, ein neu gestalteter Block, der die letzten vier hinzugekommenen Berichte, die letzten vier Aktualitätsmeldungen und die neuesten vier Blogs. Damit sieht man auf einen Blick, was sich kürzlich geändert hat.

Der Rest der Seite funktioniert wie bisher. Viel Vergnügen!

 

Ein besonderer Jensen Interceptor wird geboren

Bruno von Rotz - 21.02.2013

Jensen Interceptor von 1969

In einer Bar-Runde entstand 1968 die Idee, einen ganz besonderen Jensen Interceptor bauen zu lassen und Schritt für Schritt zu verfolgen. Der Wagen wurde “Topic Jensen” (frei übersetzt Thema-Jensen, der der Name rührte vom Firmenname “Topic” her) genannt.

John B. Ball, der CEO und Motorfahrzeug-Korrespondent, stand hinter dem £ 5’000-Projekt und er wählte auch gleich eine neue Farbe, die es vorher nicht gab im Jensen-Programm: “Topic Red”.
Als Journalist beschrieb Ball natürlich auch den ganzen Produktionsprozess und Jensen nutzte das Material in einer Broschüre “A Car is Born” (Ein Auto wird geboren).

Jensen Interceptor im Bau

Rund 10 Wochen vergingen damals für den Bau eines Jensen Interceptor. Das Fahrgestell war in rund 44 Stunden erstellt. Dann wurde die Karosserie aus gepresstem und zusammengeschweisstem Stahlblech darüber gestülpt, so gelangte der “Wagen” zur Lackierabteilung. Die Farbe, ein dunkles Métallic-Rot, musste zuerst in wochenlanger Arbeit entwickelt werden. Sie zeigte einen phosphoreszierenden Effekt, änderte also das Aussehen je nach Lichteinfall. Das Dach, das im Kontrast zum Rest des Fahrzeuges silberfarbig sein sollte, wurde nach dem Auftragen des Primers und Oberflächenvorbereitungen zuerst gespritzt und dann abgedeckt, so dass nachher der Rest des Wagens seine rote Farbe erhalten konnte. Die Farbschichten wurden dabei aufgetragen, während die untere noch nass war.

Der lackierte Jensen Interceptor

Der fertig lackierte Wagen wurde danach in der “fitting line” schrittweise omplettiert, was noch einmal 100 Stunden dauerte. Spät im Produktionsprozess wurde dann der V8-Motor von Chrysler im Bug des Wagens versenkt.

Nach der Fertigstellung des Topic-Jensen wurde der Wagen 150 Meilen weit gefahren und in allen Funktionen überprüft. Selbst ein Wasserbad blieb ihm nicht erspart, um sicherzustellen, dass der Luxus-GT bei Regen kein Wasser hereinliess.

Nach der ausführlichen Testfahrt wurden die noch fehlenden Teile eingebaut, so zum Beispiele die Ledersitze. Als Extra liess sich Ball ein “Slot Sereo”-Kassettengerät installieren, ansonsten war die Grundausstattung schon komplett, inklusive Britax-Gurten, elektrische Fensterheber und Heckscheibenheizung.

Schlussinspektionen beim Jensen Interceptor

Über die 10 Wochen war der Wagen durch 14 Inspektionen gegangen, Fehler waren sofort korrigiert worden von den “people who care”, also den Leuten, die sich dafür verantwortlich fühlen, ein besonderes Auto zu bauen. 400 davon gab es bei Jensen im Jahr 1968.

Natürlich ist die Broschüre "A car is born" im Zwischengas-Archiv zu finden. Und viele weitere Informationen, Bilder und Dokumente zum Jensen sind auf der Markenseite zu entdecken.

 

Weitere Blog-Einträge:

Zwischengas publiziert in diesem Blog täglich einen Beitrag seit 2010

Für weitere Einträge verwenden Sie deshalb bitte die Navigation oben links.


Oldtimer Galerie Toffen Versteigerung Swiss Classic World Luzern 2019: Oldtimer Galerie Toffen Versteigerung Swiss Classic World Luzern 2019