Autorennbahnen - Boom in den Sechzigerjahren
Mitte der Sechzigerjahren boomte “Slotcar-Racing”, also die Autorennbahnen, in Europa. Das schnelle Befahren von kurvigen Bahnen Seite an Seite zog Jung und Alt in seinen Bann. Die Autos im Massstab 1:32 oder auch 1:24 absolvierten dabei, gehalten von einem Führungsruder in einem Längsschlitz der Rennstrecke, schnell und zusammen mit 3, 5 oder gar 7 anderen Konkurrenten ihre Runden.
Die professionellen Strecken wurden oftmals aufwändig aus dem vollen geschnitzt, aber es gab auch Einstiegspackungen mit zusammensteckbaren Schienenstücken für den Nachwuchs, Scalextric, Fleischmann, Märklin, Carrera, Faller, usw. boten Autorennbahnen in unterschiedlichen Grössen und Preisklassen an.
Nach einem Abflauen des Interesses in den Achtziger und Neunzigerjahren feierten die Autorennbahnen in der Neuzeit einen erneuten Aufschwung.
P.S. Unser Archiv-Bild zeigt die Eröffnung einer professionellen Autorennbahn in Bern im Jahr 1966. Das Einstiegsrennen wurde von acht Damen im sportlichen Overall gefahren.


























