20 Jahre Sauber-F1 - vom C12 zum C32
1993 wechselte Peter Sauber vom Sportwagen zum Formel-1-Monoposto. Mit dem Sportwagen hatte man alles gewonnen, was es zu gewinnen gab, die 24 Stunden von Le Mans (1989), genauso wie zwei Mal die Gruppe-C-Weltmeisterschaftswertung (1989 und 1990).
Mit Hilfe von Mercedes Benz machte Peter Sauber 1993 den Schritt in die F1. Mit dem schwarzen C12 von Harvey Postlethwaite und Leo Ress sowie den beiden Fahrern Karl Wendlinger (A) und JJ Lehto (Fin) startete man in Kyalami (SA) gleich mit einem 5. Platz (Lehto) in die erste Grand-Prix Saison.
Höhen und Tiefen folgten in den weiteren 20 Jahren. Die Highlights waren sicher der vierte Gesamtrang in der Konstrukteurswertung 2001 mit Kimi Räikkönen und Nick Heidfeld, sowie der unter BMW-Farben errungene Doppelsieg beim GP Canada in Montreal 2008 mit Robert Kubica und Nick Heidfeld am Steuer.
Der grösste Tiefpunkt war der schwere Unfall von Karl Wendlinger 1994 in der Hafenschikane von Monaco. 17 Jahre später erlitt Sergio Pérez im Jahr 2011 einen identischen Unfall an der gleichen Stelle. Dank der stark gestiegenen passiven Sicherheit der modernen Fahrzeuge (erhöhte Cockpitwände mit Sicherheitspolsterung) sowie der verbesserten Rennstrecken (wesentlich besserer Aufprallschutz am Streckenrand) endete dieser Crash “nur” mit einer Gehirnerschütterung.
Die 20. Saison 2012 war mit Sicherheit mit den 4 Podiumsplätzen, von Sergio Pérez (Malaysia, Canada und Italien) sowie Kamui Kobayashi (Japan), eine der erfolgreichsten. Der C31 stand der Konkurrenz kaum nach und kämpfte Rad an Rad gegen Ferrari und Mercedes. Ohne die beiden unverschuldeten Nullrunden von Monaco und Spa wäre sogar der 5. Platz in der Konstrukteurswertung möglich gewesen.
Doch jetzt steht die neue Saison an. Wir wünschen der tollen Neukonstruktion C32-Ferrari von Matt Morris, mit Niko Hülkenberg (D) und Esteban Gutiérrez (Mex) am Steuer, viel Erfolg für die F1-Weltmeisterschaft 2013.

































