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Renault malte pastellfarbig

Werner Bartholai - 31.03.2013

Prospekt Renault Floride 1961

Der Renault Floride, die je nach Markt und Zeit auch Caravelle genannt wurde, war ein kleiner Sportwagen, dessen Plattform von der Heckmotor-Limousine Dauphine stammte. Entworfen wurde der Wagen von Pietro Frua. Das Ergebnis überzeugte und sprach insbesondere auch die Frauenwelt an.

Auch die Farbpalette wurde auf die erwartete Käuferschaft ausgerichtet und enthielt unter anderem Farbtöne wie “Gris Harvard”, “Vert Borneo”, “Jaune Bahama”, “Blanc Kilimandjaro”, Bleu Hoggar”, “Bleu Narwik” oder “Rouge Trinidad”.

Farbpalette Renault Floride 1962

Das Gros der acht erhältlichen Farben war im Jahr 1961 in Pastelltönen gehalten. Darin sah die Floride/Caravelle auch sehr gut aus.

Die gesamte Farbpalette des Renault-Jahrgangs 1961 ist im Zwischengas-Archiv zu finden, genauso wie ein historischer Testbericht aus einem deutschen Fachmagazin.

Renault Floride im Jahr 1961

 

Unser neuestes Quiz für Autokenner - Räder und Felgen

Bruno von Rotz - 31.03.2013

Quiz 16 - Räder und Felgen

Bei unserem neuesten Quiz geht es um die Räder, die unsere klassischen Automobile auf der Strasse und in Bewegung halten.

Während heutzutage die unterschiedlichen Rad-/Reifenkombinationen für ein neues Auto in der Preisliste stehen, gab es vor 30 und mehr Jahren jeweils genau die Felge, die dem Autohersteller für richtig erschien. Dafür war diese dann oftmals auch charakteristisch für den gekauften Wagen. Da gerade in den Fünfziger- und Sechzigerjahren zumeist Stahlfelgen montiert wurden, erreichte man die Differenzierung zu anderen Modellen und Herstellern über die Gestaltung der Radkappe. Sehen wir Auto und Rad zusammen, dann ist das Erkennen einfach, was aber, wenn der Eindruck des Gesamtfahrzeugs fehlt?

Für das Quiz haben wir zehn Rad-/Felgen-/Reifenkombinationen (am Fahrzeug) aus unserem Archiv hervorgesucht und die Aufgabe ist es, die Fahrzeuge zu den abgebildeten Radkombinationen zu erkennen und zu benennen! Wollen Sie es versuchen? Es ist ein wenig wie Ostereier suchen, aber viel anspruchsvoller.

Hier geht es zum Quiz .

 

Getarnte Probefahrten mit dem Alfasud

Bruno von Rotz - 30.03.2013

Prototyps des Alfa Romeo Alfasuds bei Wintertests in Schweden im Jahr 1972

Früher noch mehr als heute waren Automobilhersteller darauf angewiesen, Ihre neuen Fahrzeuge in den unterschiedlichsten Umgebungen zu testen. Während heute Klimakammern und Simulationen einen Teil der Arbeiten übernehmen können, mussten früher immer die Testfahrer herangezogen werden, die dann die Prototypen unter widerlichsten Verhältnissen testeten. Und weil man der Konkurrenz und der Presse nicht bereits vor der Lancierung die endgültigen Designdetails vorlegen wollte, tarnte man die Prototypen. Einmal mehr, einmal mehr. Man nannte sie dann auch Erlkönige.

Auf den beiden Bildern handelt es sich hier um Fahrzeuge des Typs Alfa Romeo Alfasuds, welcher ab 1972 in Serie hergestellt wurde. Die Tarnung beschränkte sich auf Kotflügelblenden und ein angedeutetes Stufenheck, sowie modifizierter Frontgestaltung.

Prototyp oder Erlkönig des Alfa Romeo Alfasuds bei Hitzetests in Marokko

Einen umfangreichen Bericht zum Alfa Romeo Alfasud haben wir auf Zwischengas vor einiger Zeit publiziert, jetzt aber mit einigen zusätzlichen Bildern (inklusive der Erlkönige) angereichert.

 

Der idealisierte Volks-Sportwagen

Stefan Frtischi - 29.03.2013

Prospekt VW Karmann-Ghia von 1959 - Seite 1

In vielen Autoprospekten fand man bis in die sechziger Jahre hinein häufig Illustrationen anstelle von Fotos. Schmissige Zeichnungen waren nicht nur modisch. Sie hatten auch den Vorteil, dass man gewisse Bereiche idealisieren und hervorheben konnte. Ausserdem waren sie bis in die hinterste Ecke gestochen scharf, was man von den damaligen Fotos nicht immer sagen konnte. Sie machten teure und langwierige Studioprojekte sowie das Aufschneiden und Zerlegen der Autos überflüssig. Der Zeichner konnte das damals schneller und günstiger.

Der Prospekt des VW Karmann Ghia Typ 14 in der ersten Facelift-Version ab 1959 – erkennbar an grösseren „Nüstern“ vorn und länglichen Heckleuchten – ist ein tolles Beispiel, wie ein Fahrzeug durch wahre Prospektkünstler ideal dargestellt wird. Weil im Photoshop-Zeitalter mittlerweile jedermann sich solcher Tricks bedienen kann, ist diese Kunst völlig ins Hintertreffen geraten.

Bereits die Titelseite sagt alles: ein gut aussehender Kerl in voller Fahrt im eleganten und in den Proportionen leicht übertriebenen Karmann-Coupé, mit dem man die Damenwelt beeindruckt. Denn die Hauptrolle spielt das hübsche Frauengesicht, das als retuschiertes Foto mit viel Farbe die Szene überstrahlt und dem grauen Ghia und seinem Besitzer erst Sinn und Zweck einhaucht. Mit diesem Auto möchte Frau gerne abgeholt werden. Verstehst Du, Mann?

Prospekt VW Karmann-Ghia von 1959 - Seite 2

Die erste Innenseite zeigt dann den Fahrer noch etwas genauer. Typ James Dean, der mit Handschuhen bewehrt einen technisch hochwertigen Sportwagen zu bändigen weiss und dank windschnittiger Frisur offensichtlich auch schnell unterwegs ist. Der Text darunter ist dann aber viel ernüchternder als das idealisierte Fahrerbild und erklärt in wenigen Sätzen, dass der Karmann Ghia auf dem millionenfach bewährten Käfer basiert. Gut, dass das gesagt wird. Die schwarz-weisse Cockpitsilhouette hätte auch zu einem hochmotorisierten Sportwagen gepasst.

Prospekt VW Karmann-Ghia von 1959 - Seite 3

Die Proportionen sind auf der dritten Seite schon weit weniger idealisiert als auf dem Umschlag und zeigen die schlichte Eleganz des Entwurfs von Luigi Segre, Chef-Designer von Ghia in Turin. Das Design ist übrigens nicht neu, sondern stand bereits in Form des – ebenfalls von Luigi Segre gezeichneten - Chrysler D'Elegance-Prototyps am Pariser Salon 1952 .

Aus dem Chrysler entstand allerdings nie ein Serienauto, VW schnappte sich das Konzept, und 1955 wurde daraus der Karmann Ghia.

Das kleine Interieurbild unten rechts verrät noch nicht viel, zeigt aber schon mal das Wichtigste. Es wartet auf zwei Passagiere, die sich gerne in edlen, grün-in-grün ausstaffierten Sitzen mit weissen Nähten vor das Elfenbein-Lenkrad platzieren möchten.

Prospekt VW Karmann-Ghia von 1959 - Seite 4

Der schwarze Karmann Ghia will maskulin wirken wie der Herr hinter dem Lenkrad. Nix Sekretärinnen-Porsche. Doch ansonsten werden alle Klischees bedient, denn auf der gleichen Seite wird wiederum die praktisch veranlagte Weiblichkeit (oder der frauenverstehende Mann) befriedigt. Der Kofferraum im Fond ist dazu wieder leicht überzeichnet, die störenden Vordersitze weggelassen und alles schön hell und luftig. Wenn man den Illustrationen glaubt, könnte kein Kombi besser!

Prospekt VW Karmann-Ghia von 1959 - Seite 5

Nach so viel Vernunft wieder Emotionen: Coupé und Cabrio mit geschlossene Verdeck in eleganten Farben und perfekten Formen sind als Zeichnungen dargestellt, welchen ein Foto als Unterlage gedient haben muss. Denn sie sind – im Gegensatz zur Titelseite - in den Proportionen realistisch dargestellt. Um das Fahrzeug so perfekt zu fotografieren, wären aufwendige Studioaufnahmen mit viel Hilfsmaterial für Ausleuchtung, Hintergrund und korrekte Blech-Reflektionen notwendig. Oder jede Menge Nachbearbeitung.

Prospekt VW Karmann-Ghia von 1959 - Seite 6

Das abgebildete Auto sieht etwas trist aus. Das Hellblau wirkt in Wirklichkeit weit hübscher. Im Prospekt ist es leicht angegraut und bräuchte mal wieder eine Waschanlage. Diese wird übrigens im ganzen Prospekt nirgends erwähnt. Waschstrassen schienen anno 1959 noch keine Rolle gespielt zu haben.

Der Text streift die schönen Formen nur kurz. Gekonnt ist der Satz: „ Mit dem Karmann-Ghia-Cabriolet hat man (…) das rassige offene Automobil für sommerfrohes Fahre in Licht, Luft und Sonne.“ Aber dann wird schnell wieder auf die hohe Praxistauglichkeit und Vernunft umgeschwenkt. Schliesslich ist man Volkswagen!

Prospekt VW Karmann-Ghia von 1959 - Seite 7

Das offene braune Cabrio mit elegantem, beigem Interieur wirkt schon wesentlich edler und illustriert hervorragend, was ein guter Grafiker herausholen kann. Ein dunkler künstlicher Horizont, der sich im Blech spiegelt, erläutert das Wellenspiel vom vorderen Kotflügel, der in der Türe ausläuft und dem angesetzten hinteren Seitenteil. Die Dreidimensionalität der Formen kommt dadurch perfekt zur Geltung. Dazu der elegante Ghia-Schriftzug auf dem Motordeckel. Luigi Segre dürfte mit einer solchen Darstellung seines Werks höchst zufrieden sein.

Prospekt VW Karmann-Ghia von 1959 - Seite 8

Die beiden sauber gezeichneten Seitenansichten von geöffnetem und geschlossenem Cabriolet wirken etwas verloren auf der Seite. Die Anordnung ist wohl vom Drucker ohne genaue Anweisung des Künstlers entstanden. Das obere Fahrzeug ist von einem höheren Augpunkt aus gezeichnet, das untere von einem tieferen. Das sollte genau umgekehrt sein und wirkt sehr unnatürlich. Aber das zieht sich durch den ganzen Prospekt: kein einziges Fahrzeug wird in seiner natürlichen Umgebung auf der Strasse oder vor einer Reihenhaussiedlung gezeigt. Alle sind ausgeschnitten auf weissem Hintergrund. Den Rest muss man sich denken.

Prospekt VW Karmann-Ghia von 1959 - Seite 9

Die Zitate weisen darauf hin, dass der Karmann Ghia trotz seiner sportlichen Auslegung kein Macho-Auto ist. Der zarte Damenfuss steht „maßgerecht auch für alle Absatzhöhen“ auf der grossflächigen „Trittplatte“, wie das Gaspedal schön benannt wird. Zu diesem Thema/Detail haben wir schon früher einmal "gebloggt".

Das Frauengesicht unten rechts ist wiederum eine interessante Mischung aus Foto und Retusche. Als Basis dient ein Schwarz/Weiss-Foto, wie an den Instrumenten zu erkennen ist. Diese sind zusammen mit dem Lenkrad ausgeschnitten und teilweise koloriert. Der Rest wurde weggelassen oder nur als Linienzeichnung nachgezogen. Eine interessante Komposition, die das Ghia-Cockpit schlicht und übersichtlich und (Achtung Klischee) auch für die nicht technikorientierte Dame beherrschbar darstellt. Vermutlich auch für die weibliche Kundschaft sind die beiden Schnittbilder, die unter anderem Wärmeverteilung und Sitzverstellung erklären.

Prospekt VW Karmann-Ghia von 1959 - Seite 10

Auf der letzten Seite kommt dann endlich die volle Wahrheit zu Tage: 30 PS und 115 km/h Höchstgeschwindigkeit. Naja! Und die Beschleunigung von 0 – 100 wird gar nicht erst angegeben. Die Karmänner in Osnabrück versteckten unter dem eleganten italienischen Kleid nur Hausmannskost vom Mittellandkanal. Der Karmann Ghia wurde trotz des schwachen Motors zum Erfolg. Die Klischees des Werbezeichners trafen offensichtlich das Herz des Käufers. Oder vielmehr: der Käuferin.

Der Originalprospekt ist natürlich im Zwischengas-Archiv zu finden.

 

Umm Alter

Werner Bartholai - 28.03.2013

Umm Alter von 1986

Nein, das ist kein Tippfehler und auch kein Aufruf von “erfahreneren Semestern”.

Umm war eine Automarke, und “Alter” der Fahrzeugtyp, den Umm im Jahr 1986 herstellte.

Es handelte sich dabei um geländegängige Fahrzeuge mit Vierradantrieb und Diesel- oder Benzin_Motoren von Indénor oder Peugeot. Sogar als Roadster mit Blachenverdeck waren sie zu kaufen. Und nützliche Lastesel dazu, bei 2’600 Gesamtgewicht und rund 1’600 kg Leergewicht.

Umm stand im Übrigen für “União Metalo-Mecânica” und es handelte sich dabei um eine portugiesische Firma, die von 1977 bis 2006 tätig war.

Die technischen Daten des Umm Alter können online eingesehen werden. Weitere spannende und vergessene Automobile gibt es in den neu auf Zwischengas publizierten Katalogen der Automobil Revue von 1982 bis 1992 .

 

Ein Wunschtraum namens TVR

Bruno von Rotz - 27.03.2013

TVR 3000 S in Rot, wie Ende der Neunzigerjahre gekauft

Manche Geschichten ergeben sich erst nach umfangreichen Nachforschungen zu erkennen, so auch diese. Im Alter von 17 Jahren, der Autovirus hatte mich schon früh befallen, wandte ich mich als Fan englischer Sportwagen an den damaligen Schweizer TVR-Importeur Heinz Kobel und fragte per Brief (vom Email-Zeitalter waren wir damals noch Jahrzehnte entfernt) nach einer Verkaufsbroschüre, wozu ich natürlich trotz fehlender Barmittel Kaufabsichten suggerierte.

Nun, Herr Kobel schrieb höflich zurück, dass bei Interesse gerade ein Vorführwagen zur Verfügung stehen würde und legte den gewünschten Prospekt, auf dem der Wagen auch abgebildet war, gleich bei.
Da ich noch nicht einmal einen Führerschein hatte und die geforderten rund 27’000 Franken sowieso jenseits jeglicher Vorstellung waren, blieb der Wagen ein Wunschtraum.

TVR 3000 S im Verkaufsprospekt des Jahres 1978

Viele Jahre später erstand ich dann einen roten TVR Roadster, um endlich meinen Traum wahrwerden zu lassen. Über die Jahre begann sich nach umfangreichen Recherchen dann die Geschichte des Autos zu vervollständigen und es stellte sich heraus, dass ich genau jenen Wagen gekauft hatte, der mir rund 20 Jahre vorher als Vorführwagen angeboten worden war, und der auch auf der Rückseite der Schweizer Verkaufsbroschüre abgebildet war. 

In der Zwischenzeit war die rote Farbe bei einer Teilrestaurierung dem originalen Silberton, den man an einigen Stellen noch entdecken konnte, gewichen und somit sah der sportliche Roadster auch wieder genau so aus wie im Jahr 1978, als er ausgeliefert wurde.

TVR 3000 S im Jahr 2012

Andere Aspekte der Geschichte und weitere Hintergrundinformationen zum TVR 3000S sind im frisch publizierten Fahrzeugbericht nachzulesen.

 

Vom Oldtimer zum Youngtimer - AR-Kataloge 1982 bis 1992

Bruno von Rotz - 26.03.2013

Kataloge der Automobil Revue 1982 bis 1992

Nach wochenlanger Vorbereitung sind sie endlich sichtbar, die Kataloge der Automobil Revue der Jahre 1982 , 1984 , 1986 , 1988 , 1990 und 1992 .

Erfahrene Zwischengas-Leser wissen es. Die AR-Kataloge sind auf Zwischengas auf mehrere Arten zugreifbar. Über die technischen Daten findet man bestimmte Fahrzeuge und diese “zeigen” dann wieder auf Seiten in den AR-Katalogen.

Man kann aber auch über das Zeitschriftenarchiv einsteigen und die AR-Kataloge durchblättern. Sie enthalten im vorderen Teil Fachartikel zu verschiedenen Themen der Automobilistik und auch wunderschöne Autowerbungen.

Schliesslich kann man technische Daten zu einem bestimmten Fahrzeug auch über die Suche finden.

Viele Wege führen nach Rom, oder in diesem Falle zu den technischen Daten von Fahrzeugen wie dem Ferrari F40 , Porsche 959 oder dem Audi Sport Quattro .

Und keine Angst! Die Kataloge der Jahre 1981, 1983, 1985, 1987, 1989 und 1991 folgen natürlich schon bald.

 

Vergessene Sportwagen - angekündigt, aber nie produziert

Bruno von Rotz - 25.03.2013

Nissan MID 4 von 1986

Wir haben soeben die technischen Daten von Fahrzeugen der Jahrgänge 1982, 1984, ..., bis 1992 publiziert. Wie schon bisher waren auch hier die digitalisierten äusserst ausführlichen Kataloge der Automobil Revue die Basis. Über 7’000 verschiedene Automobile wurden damit dokumentiert, darunter finden sich auch solche, an die wir uns kaum erinnern, weil sie nie in Produktion gingen.

Nissan MID 4 von 1986

Da wäre einmal der Nissan MID 4 , der 1986 als Mittelmotor-Coupé mit Dreiliter-V6 und 230 PS angekündigt wurde. Die Spezifikation liest sich wie eine Kreuzung aus Ferrari 308 GTB und Honda NSX und auch das Aussehen des Wagens hätte sicher manchen Nissan-Käufer überzeugt.

Audi Avus 6.0 60V W12 1992

Und da war der Audi Avus , der als neues Modell mit W-12-Mittelmotor und aktiv lenkender Hinterachse in Tokyo im Jahr 1991 vorgestellt wurde. Auch dieser rundliche R8-Vorgänger schaffte es nicht in die Serie.

Iso Rivolta Grifo 5,7 V8 1992

Gleiches geschah dem Iso Rivolta Grifo , der in den technischen Daten des Jahres 1992 auftaucht, oder der Monteverdi hai 650 F1 im gleichen Jahr. Und damit wäre die Liste noch lange nicht beendet, doch wir wollen unseren Lesern ja nicht die Entdeckerfreude stehlen.

Monteverdi hai 650 F1 3.5 V8 1992

Am besten startet man auf der Übersichtsseite zu den technischen Daten ....

 

Als die “Sau” im Winter herausgelassen wurde

Daniel Reinhard - 24.03.2013

Porsche 356 und der darüberspringende Skifahrer

Wenn man heute ein derartiges Foto sieht, ist sofort klar, es wurde am Computer mit Hilfe von Photoshop gemacht. Nicht mal die Autos müssen dabei vor Ort aufgenommen werden. Ganze Kalender mit tollen Landschaften aus Neuseeland werden heutzutage im Stile von „Herr der Ringe“ produziert und dabei haben die Autos unsere Breitengrade nie verlassen. Sie wurden im Studio ums Eck des Werks oder gegen den freien Himmel fotografiert.

Zu Zeiten des Porsche 356, also anfangs der Sechzigerjahre wurde noch alles reell abgebildet. Die Autos standen zwischen den Schneemauern und der Skifahrer ist tatsächlich über die Autos gesprungen. Nur mit der Brennweite konnte ein wenig geschummelt werden, sodass der Skifahrer nicht direkt über die Models fliegen musste, sondern etwas nach hinten versetzt, um nicht bei einem Sturz mit den Skiern unnötigen menschlichen Schaden anzurichten.

Der Fotograf hatte pro Sprung ein Bild zur Verfügung. Wie oft der Skifahrer springen musste ist leider nicht bekannt, sicher aber ist, dass es nicht beim ersten Mal perfekt war.

Aufgenommen wurde das Bild von Hans Truöl im Februar gegen 10 Uhr auf 1800 Metern über Mehr, in Zürs am Arlberg!

Ach ja, wie bin ich auf die Überschrift gekommen? Man beachte einfach die Kennzeichen der beiden 356er!

Gesamtaufnahme - Skifahrer überspringt Porsche 356 Paar

 

Eine Walküre hätte man sich vermutlich anders vorgestellt - Fiberfab Valkyrie

Bruno von Rotz - 23.03.2013

 Fiberfab Valkyrie 500 1966

1966 stellte die amerikanische Firma Fiberfab einen neuen Sportwagen vor, der Valkyrie 500 genannt wurde. Über 290 km/h Spitze versprachen damals die Macher und die Kunststoffkarosserie sah auf jeden Fall schnell genug aus dafür. Unter der flachen Schale verbarg sich ein Rohrrahmenchassis und ein 7-Liter-V8-Motor mit 456 SAE-PS.

Rund 850 kg schwer  war der Sportwagen und die Beschleunigungszeit wurde mit 3,9 Sekunden für den Spurt von 0 bis 96 km/h (60 Meilen) angegeben. Neben den vier Scheibenbremsen im Pizza-Format (30 cm) gab es zusätzlich einen Simpson-Bremsfallschirm an Bord.

USD 12’500 sollte der Wagen kosten und auch eine Präsentation am Genfer Automobilsalon 1967 war angekündigt worden.

Neben dieser kaum verkauften High-End-Version konnte man den Sportwagen schliesslich auch als “Kit” kaufen und einen Motor nach Wahl einbauen, der Small-Block-V8 von Chevrolet war eine übliche Wahl.

Fiberfab und wohl auch die Formen wechselten ein paar Mal den Besitzer, und der Valkyrie überlebte all die Wirren und wird bis heute in homöopathischen Stückzahlen hergestellt. 

Eine (abenteuerlich aussehende) Website zum Valkyrie und seinem Fast-Zwilling Avenger wurde für englisch-lesende Interessierte vor Jahren von einem Fan lanciert.

 

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