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Eine Walküre hätte man sich vermutlich anders vorgestellt - Fiberfab Valkyrie

Bruno von Rotz - 23.03.2013

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 Fiberfab Valkyrie 500 1966

1966 stellte die amerikanische Firma Fiberfab einen neuen Sportwagen vor, der Valkyrie 500 genannt wurde. Über 290 km/h Spitze versprachen damals die Macher und die Kunststoffkarosserie sah auf jeden Fall schnell genug aus dafür. Unter der flachen Schale verbarg sich ein Rohrrahmenchassis und ein 7-Liter-V8-Motor mit 456 SAE-PS.

Rund 850 kg schwer  war der Sportwagen und die Beschleunigungszeit wurde mit 3,9 Sekunden für den Spurt von 0 bis 96 km/h (60 Meilen) angegeben. Neben den vier Scheibenbremsen im Pizza-Format (30 cm) gab es zusätzlich einen Simpson-Bremsfallschirm an Bord.

USD 12’500 sollte der Wagen kosten und auch eine Präsentation am Genfer Automobilsalon 1967 war angekündigt worden.

Neben dieser kaum verkauften High-End-Version konnte man den Sportwagen schliesslich auch als “Kit” kaufen und einen Motor nach Wahl einbauen, der Small-Block-V8 von Chevrolet war eine übliche Wahl.

Fiberfab und wohl auch die Formen wechselten ein paar Mal den Besitzer, und der Valkyrie überlebte all die Wirren und wird bis heute in homöopathischen Stückzahlen hergestellt. 

Eine (abenteuerlich aussehende) Website zum Valkyrie und seinem Fast-Zwilling Avenger wurde für englisch-lesende Interessierte vor Jahren von einem Fan lanciert.

Neueste Kommentare

 
 
st******:
23.03.2013 (17:50)
Ja... Die Walküre hat etwas einen dicken Hintern (die vierrädrige...). Der Bonito war da schon viel gelungener.
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