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SC73

Das bayrische Sparkonzept von 1983

Bruno von Rotz - 31.08.2013

BMW 525 e von 1983 - Modellbezeichnung am Heck

Das “e” beim “525 e” stand für “eta”, das mathematische Symbol für Wirkungsgrad. Und der BMW 525 e war ein ganz besonderer Fünfer, den die Bayern 1983 präsentierten. Für das eta-Konzept wurde ein Motor entwickelt, der “sich durch entscheidend reduzierten Kraftstoffverbrauch auszeichnet, ohne Eigenschaften wie Leistungsüberlegenheit und motorischen Komfort einzubüssen”.

BMW 525 e von 1983

Der eta-Motor lieferte seine maximale Leistung von 122/125 PS bereits bei knapp über 4000 U/min ab, das maximale Drehmoment betrug 240 Nm bei 3250 U/min. Der rote Drehzahlbereich startete bei 4500 U/min.

Damit war der 2,7 Liter grosse Reihensechszylinder zwar ökonomisch, der typischen BMW-Fahrfreude war er mit seinem Niedrigdrehzahlkonzept aber nicht zuträglich, so dass er 1987 wieder aus den Verkaufslisten verschwand.

Es gab den eta-Motor übrigens im Dreier und im Fünfer und der Vollständigkeit wollen wir auch noch den ganzen Fünfer der Serie E28 abbilden.

BMW 528i von 1982

Trotz nicht gerade überragendem Erfolg im Markt aber bewies der Motor, was leider heute in Vergessenheit gegangen zu sein scheint, nämlich dass auch (Reihen-) Sechszylinder sparsam sein können (und nicht durch Vierzylinder-Turbomotoren ersetzt zu werden brauchten).

 

Ein Auto wie Musik

Bruno von Rotz - 30.08.2013

Austin Allegro im Jahr 1975

Da hatten die deutschen Werber von British Leyland aber weit ausgeholt, obschon natürlich der Name des Austin Allegro schon ein wenig an Musik erinnerte.

“...und jeder Preis ein Paukenschlag, ab DM 7’590.-” fuhren sie fort mit dem Musikthema. “Der Austin Allegro ist die geglückte Komposition aus Technik und Komfort”, texteten die Marketing-Leute. Und trotz allem wollte der Austin Allegro nicht so richtig einschlagen, kein Wunder, musste er doch den erfolgreichen Morris/Austin 1100/1300 beerben, der einst von Pininfarina gezeichnet wurde und auf der revolutionären Mini-Plattform aufsetzte ...

Werbung für den Austin Allegro in der Zeitschrift 'hobby' im Jahr 1975

Die Werbung ist natürlich auch im Grossformat im Archiv von Zwischengas zu finden.

 

Oldtimer-Wandern kann man auch mit der Ehefrau

Bruno von Rotz - 29.08.2013

Mario Theissen mit Ehefrau im Porsche 914/6 von 1970 an der Trentino Classic 2013

Am Fahrer-Briefing der ADAC Trentino Classic kam natürlich auch Prof. Dr. Mario Theissen als Oldtimer-Referent des ADAC zu Wort. Sichtlich gut gelaunt meinte Theissen, dass er wohl niemals mit seiner Frau an der Mille Miglia teilnehmen würde, hier an der Trentino Classic sitze seine Frau aber sehr wohl neben ihm im Porsche 914/6 von 1970.

Mario Theissen am Fahrer-Briefing der Trentino Classic 2013

Die Oldtimer-”Wanderungen” des ADAC sind mit einer herkömmlichen Rallye nicht zu verwechseln, statt eines Roadbooks gibt es Wegweiser-Schildchen auf der Strecke, statt Stoppuhr nur grobe Zeitfenster, an denen eine WP angefahren werden soll. Und “WP” heisst sinngemäss eben auch nicht Wertungsprüfung, sondern Wanderpause.

Es ist wirklich eine stressfreie und lockere Art des Oldtimer-Fahrens, obschon natürlich auch hier kleine Prüfungen das Salz in der Suppe sind.

Doch darüber dann mehr in unserem ausführlichen Bericht, der demnächst erscheint.

 

25. Super Corvette Sunday mit über 600 Corvettes!

Stephan Bisang - 28.08.2013

Am Wochenende vom 25. August fand der 25. Super Corvette Sunday beim Wynecenter in Buchs bei Aarau statt.



Anlässlich der beiden Jubiläen, die zu feiern waren, der Super Corvette Sunday wurde zum 25. Mal ausgetragen und die amerikanische Sportwagen Ikone Corvette wurde 60 Jahre alt, wurde den Besuchern und Teilnehmern ein sehr abwechslungsreiches Programm geboten und so fanden 602 Corvettes den Weg nach Buchs!



Alle Generationen von der C1, welche 1953 das erst Mal vom Band lief, bis zur aller neusten C7, welche demnächst in den Showrooms der Chevy Händlern stehen wird, waren vertreten.



Ein spezieller Höhepunkt war die Präsentation der Corvette C7 durch Chevrolet Europe. Mit dabei waren auch die beiden Markenbotschafter Zoe Scarlett (Model) und Marc Storace (Lead-Sänger von KROKUS).



Weitere Höhepunkte boten die Dragster-Show von 2 Dragstern mit rund 3000 PS und die Präsentationen aller Corvette Generationen.


Wer den Termin verpasst hat, soll doch gleich die Agenda zücken: Der 26. Super Corvette Sunday findet am 31. August 2014 statt.



Weitere Bilder und Infos findet man auch unter folgenden Internet Seiten:

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An der Wagenabnahme der ADAC Trentino Classic 2013

Bruno von Rotz - 27.08.2013

BMW 2002 Cabriolet nach der Wagenabnahme an der Trentino Classic 2013

Heute (jetzt in diesen Stunden) findet die Dokumentenabgabe und Wagenabnahme an der ADAC Trentino Classic statt, die wir dieses Jahr hautnah mitverfolgen.

Borgward Isabella Coupé von 1958 an der Trentino Classic 2013 in Cavalese

Zentrum der diesjährigen Trentino Classic ist der Ort Cavalese im Südtirol. Malerisch gelegen ist das kleine Städtchen der Ausgangspunkt von vier sorgfältig vorbereiteten Ausfahrten, die im Sinne des “Oldtimer-Wanderns” (ohne Zeitdruck und -messung) über die nächsten vier Tage (inklusive dem Prolog heute) absolviert werden.

Wagenabnahme S.S. One

Vor der Abfahrt allerdings findet die Wagenabnahme statt, bei der jedes Fahrzeug genau inspiziert und vor allem auf Strassenverkehrstauglichkeit überprüft wird. Ein grosses Team von ADAC- und Dekra-Leuten vor Ort schaut fachkundig in jeden Motorraum und kontrolliert Lichtanlage und Hupe, damit die nächsten Tage auch sicher über die Runde gehen können.

ADAC Oldtimer-Beauftrager Mario Theissen bei der Wagenabnahme

Auch ADAC-Oldtimer-Referent Prof. Dr. Mario Theissen ist vor Ort und schaut sich die Oldtimer mit grossen Interesse und Vergnügen an.

Rolls-Royce 20/25 HP Doctors Coupé an der Trentino Classic 2013

Ist die Wagenabnahme absolviert, geht es auf den Prolog, der über 65 Kilometer in den Süden von Cavalese führt. Wir werden darüber berichten.

Bis dahin geben unsere ersten Eindrücke schon mal einen Einblick in den Wagenpark von über 100 Fahrzeugen.

 

Kettenreaktionen vor fast 35 Jahren

Bruno von Rotz - 26.08.2013

Autobahnunfall aus dem Jahr 1979

Wir tendieren dazu die Vergangenheit zu verklären. Doch tatsächlich gab es schon vor 30 und 50 Jahren Staus auf unseren Strassen und Unfälle waren vielleicht absolut gesehen weniger zahlreich, relativ gesehen aber häufiger.

Auch den Effekt, dass sich auf gegenüberliegenden Spuren der Autobahn gleichzeitig Unfälle ergeben, hatten wir früher schon, wie unser Bild aus dem Jahr 1979 zeigt. Die Autos, die dabei damals zu Bruch gingen, wurde wohl der Weg ins Oldtimer-Stadium verbaut. So wanderte zum Beispiel der damals bereits betagte NSU, aber auch der noch relativ junge Passat Kombi im Vordergrund wohl auf den Abbruch.

Kann jemand alle Fahrzeuge auf dem Bild erkennen?

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10 von 1000 - Blogbeiträge, die man gerne nochmals liest

Bruno von Rotz - 26.08.2013

Das erste Autorennen von 1894

1000 Tage ist Zwischengas jetzt alt, ein guter Grund, auch ein wenig zurückzuschauen. 1000 Tage bedeutet auch 1000 Blog-Beiträge und mancher davon ist es sicher wert, nochmals angeschaut zu werden.

Da war zum Beispiel die Schilderung einer Dampfautofahrt , die einem so eindrücklich zeigte, wie aufwändig Autofahren vor über 100 Jahren sein konnte.

Oder da war die Aufarbeitung zum ersten Autorennen aus der Frühzeit des Rennsports.

Und manches “ vergessene Fahrzeug ” wurde in einer Reihe von Beiträgen in Erinnerung gerufen, zum Beispiel der Sovam 850A , der Arista Passy oder der andere Daytona , der nicht von Ferrari kam.

Auch Gedanken zu interessanten Personen aus der Automobilszene waren dabei, so etwa der Exkurs über Ercole Spada , den Designer des Aston Martin DB 4 Zagato.

Eine Freude waren auch die Erzählungen Bernhard Bräggers über besondere Veranstaltungen, zum Beispiel das Schotterbergrennen Realp-Rotondo .

Beliebt bei den Lesern war ein Beitrag zu den Farben für den VW-Käfer und der Unfall, dem ein Maserati Ghibli zum Opfer fiel. Und auch der viertürige Porsche 911 , der über 40 Jahre vor dem Panamera in den USA entstand, wurde besonders häufig gelesen.

Und für die, die gerne in die Glaskugel schauen, boten die “ Klassiker-Perlen der Zukunft ” Anlass zu Gedankenspielen, etwa der Beitrag zum Lotus Elise Mk 1 .

Auch in Zukunft werden wir täglich einen Blog-Beitrag publizieren und wir nehmen auch gerne Gedanken und Kurzartikel unserer Leser auf in diesem Gefäss. Wir danken für die Lese-Treue!

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Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an ...

Daniel Reinhard - 25.08.2013

Walter Röhrl auf dem Werks-Porsche 911 Rallye bei der Saalbach Classic auf einem Schotterkurs (© Daniel Reinhard)

Udo Jürgens singt in einem seiner Lieder: "Mit 66 Jahren, d fängt das Leben an"!

Beim zweifachen Rallye-Weltmeister Walter Röhrl begann es schon wesentlich früher und ist nach wie vor in vollem Gange.

Walter Röhrl zeigt mit dem Werks-Rallye-Porsche an der Saalbach Classic, was Fahrzeugkontrolle ist (© Daniel Reinhard)

Seine gigantische Fahrzeugkontrolle bewies er einmal mehr allen Teilnehmern der Saalbach-Classic. Auf Schotter chauffierte der Ehrenpräsident der Saalbach-Classic mit dem Werks-Porsche 911 Rallye ein paar glückliche Beifahrer auf die Wallegg-Alm bei Saalbach. Die Begeisterung war erwartungsgemäss gross, wenn der Lenkradpapst das Auto auf dem Schotter tanzen liess. Jeder träumt schliesslich davon, einmal bei ihm auf dem "heissen Stuhl" zu sitzen.

Walters Begeisterung als Beifahrer hält sich dagegen in Grenzen. So erzählt er von einer vergangenen Fahrt auf dem Beifahrer-Sitz: "Ja, allein wie der am Steuer sass und das Lenkrad wurde nur ein wenig mit den Fingerspitzen berührte, so was kann ja nicht gut gehen." Er erklärt die Situation nicht nur wörtlich, sondern zeigt auch vor, wie es war.

Walter Röhrl erzählt von seinen Erfahrungen als Beifahrer und mimt einen Chauffeur, der das Lenkrad nur mit den Fingerspitzen führt (© Daniel Reinhard)

 

Und, wie fährt sich der neue Opel Kadett?

Bruno von Rotz - 24.08.2013

Opel Kadett im Jahr 1963 auf einem Verkaufsprospekt

Die Frage, wie sich der Opel Kadett fahre, beantworte Opel im Verkaufsprospekt zum frisch präsentierten Kadett im Jahr 1963 gleich selber:

“Wenn Sie nach der ersten Fahrt wieder aussteigen, dann sieht der OPEL KADETT nicht anders aus als sonst. Aber Sie sehen ihn mit anderen Augen. Denn Sie haben seinen Charakter kennengelernt: jung und voll Schwung! Schmiegsam-straff gefedert ist er über die Fahrbahn gesaust. Gut und gern 120 Stundenkilometer auf der Autobahn. Schlaglöcher, Seitenwind, Kurven - Sie haben alles ausprobiert. Und Sie haben sich einfach sicher gefühlt.

Technische Begriffe wie «Weitspaltfeder», «Zentralgelenk-Achse», «Bauprinzip» sind auf einmal vorstellbar geworden. Es hat Ihnen Spass gemacht. Einmal richtig «draufgetreten», und ab ging er. In seiner Wagenklasse kam da so schnell niemand mit. 42 prozentige Steigungen wären Sie hinaufgefahren, wenn Sie nur eine gefunden hätten (Strassen mit solchen Steigungen gibt es in Europa gar nicht). Mit einem Wort: Wir haben Ihnen die Geschichte einer Probefahrt erzählt. Sie können das alles selbst erleben. Hätten Sie nicht Lust?”

993 cm3 und 47 SAE-PS hatte der 3,92 Meter lange und 1,47 Meter breite Kadett. “Jung und voll Schwung ...”, titelte Opel. Und “ein modernes Auto von der Motorhaube bis zur Hinterachse”, oder, *Hier gibt es nur Vorzugsplätze”. Rundumsicht wurden genauso angepriesen wie der grosse Kofferraum. Im Vergleich zum Marktführer VW Käfer konnte der Opel tatsächlich vieles besser.

Opel Kadett A von 1963 für die ganze Familie

Und so gaben die Opel-Werber denn die Antwort auf ihre eingangs erwähnte Frage auch gleich selber in den Zeitungsannoncen: “Kurz gesagt: O.K.”.

Opel Kadett in der Werbung im Jahr 1965 (© GM / General Motors)

Den ganzen Verkaufsprospekt gibt es natürlich im Zwischengas-Archiv .

 

Sportlerin des Jahrhunderts im Rallye-Porsche

Daniel Reinhard - 23.08.2013

Annemarie Moser-Pröll an der Saalbach Classic 2013 (© Daniel Reinhard)

Wer fährt denn da einen Porsche 356? Sie trägt den Titel "Jahrhundertsportlerin"! Dieser Titel steht nicht einmal dem vielleicht besten Autofahrer aller Zeiten, Walter Röhrl, zu, mit dem sie sich gerne unterhält.

Annemarie Moser-Pröll mit Walter Röhrl an der Saalbach Classic 2013 (© Daniel Reinhard)

An der Saalbach Classic trifft sie noch weitere berühmte Kollegen; Stefan Eberharter, 29-facher Weltcupsieger, zweifacher Gesamtweltcupsieger, Olympiasieger und dreifacher Weltmeister. Oder Marc Girardelli, 46-facher Weltcupsieger, fünffacher Gesamtweltcupsieger, vierfacher Weltmeister und zweimal Silber bei den olympischen Spielen.

Skigrössen und Rallye-As an der Saalbach Classic 2013 - Stefan Eberharter, Marc Girardelli, Annemarie Moser-Pröll und Walter Röhrl (© Daniel Reinhard)

Die eingangs erwähnte Dame aber gewann 62 Weltcup-Rennen, sechsmal den Gesamtweltcup, wurde fünfmal Weltmeisterin und holte Olympia-Gold in der Abfahrt. Jawohl, es ist die heute 60-jährige Annemarie Moser-Pröll.

Walter Röhrl hat eingeladen und sie kamen alle. Das Porsche-Museum stellt die Fahrzeuge und die Skistars machen mit viel Spass an der Sache mit. Stefan Eberharter meinte denn auch: "Es macht mir unheimlich viel Freude, einmal wieder ein Auto zu bewegen, das man auch wirklich selber fahren muss - ohne jegliche Elektronik und mit einem Schaltgetriebe!"

Unser Bildbericht folgt demnächst.

 

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