Ein Käfer mit vier Türen?
Zuerst denken wir, aha, ein Käfer, kennen wir. Aber dann, da stimmt doch etwas nicht. Was machen denn diese zusätzlichen Türgriffe hinter der Fahrertüre?
Tatsächlich baute die Firma Rometsch in den Fünfzigerjahren eine Handvoll viertürige Käfer als Taxis. Dazu wurde der Radstand um 27 Zentimeter verlängert, die vorderen Türen gekürzt und zwei zusätzliche Türen hinten eingebaut. Dank mehr Länge und tiefer gelegter Sitzbank konnten sich VW-Taxi-Passagiere gehobener Komfortverhältnisse erfreuen. Allerdings waren nicht Komfortbedürfnisse der Auslöser für den viertürigen Käfer, sondern Berliner Gesetze, die nur noch Taxis mit vier Türen zulassen wollten.
Gezeigt wurde das abgebildete Rometsch Taxi von 1952 übrigens an den Classic Days Schloss Dyck. Der umfangreich illustrierte Bericht dazu ist hier zu finden.


























