Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Archivierte Einträge:

Gryff, der schnelle Kunststoff-Sportwagen aus Basel

Bruno von Rotz - 14.02.2013

Persönliches Archiv
Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

Sie haben Benutzername und Passwort?
Dann melden Sie sich an (Login).

Noch kein Benutzername?
Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

Gryff 1983

Aus Basel kamen bekanntlich die schnellen und eleganten Sportwagen des Peter Monteverdi. 1983 aber stellte Pierre Läubin einen aufregenden Kunststoff-Sportwagen vor, den er in Anlehnung an den Namen seiner Kleingarage “ Gryff ” nannte.

Es handelte sich dabei um eine sowohl optisch wie auch technisch modifizierte Version des Nova GT. Dieser wiederum war bereits 1971 entstanden und das Werk der Firma “Automotive Design and Development Ltd” (ADD). Die Rechte an der Konstruktion wechselten allerdings bereit 1975 zu Vic Elam, der den Wagen bis 1990 unter dem Firmennamen Nova Cars vermarktete, nur um später in Cornwall in Kleinstserien weiter zu entstehen. Neben dem “Original” gab es diverse Lizenzversionen des Nova GT, u.a. Ledl (Österreich), Puma (Italien), Eagle (Südafrika, Sterling (USA) oder Scorpion (Neuseeland).

Nova GT 1972

Der Nova GT kombinierte eine atemberaubende keilförmige Karosserie mit dem Chassis des VW Käfers. Eine Besonderheit war, dass der Wagen keine Türen hatte. Zum Einsteigen hob man das ganze Cockpit-Dach an.

Der Gryff in Allschwil bei Basel entstand ebenfalls als Lizenzproduktion des Nova GT. Es wurden aber an der Karosserie einige Änderungen, z.B. bei der Gestaltung der Scheinwerfer, die beim Gryff klappbar waren. Das Chassis verstärkte Läubin mit einem kräftig dimensionierten Rohrrahmen, als Radführungen montierte er vorne und hinten Einzelradaufhängungen. Scheibenbremsen an allen Rädern und Motoren von Porsche (911 SC mit 204 PS) oder Ford (Capri 2.8i mit 150 PS) garantierten supersportwagenmässige Fahrleistungen und Bremsverzögerung, nicht zuletzt dank des günstigen Leichtgewichts von 900 kg. Das Interieur wurde attraktiv ausgestattet und die Felgen von Wolfrace veredelten den Wagen weiter.

Man konnte den in rund 800 Stunden entstehenden Wagen ob all der von Läubin ausgetüftelten Verfeinerungen durchaus als Eigenkonstruktion bezeichnen, die der Konstrukteur für 70’000 (Ford-V6) respektive 80’000 Franken (Porsche) auf Bestellung liefern wollte. Die Automobil Revue 9/1983 vermeldete, dass die notwendigen Schritte zur Zertifizierung in der Schweiz 1983 absolviert worden waren. Wieviele Fahrzeuge des Typs Gryff Läubin baute, ist unbekannt, genauso wie der Verbleib des Prototypen und der allfälligen Serienfahrzeuge.

Am 18. und 19. Mai findet in Luzern das Internationale Treffen der Kunststoffautos “Fantastic Plastic” statt. Mehr dazu findet sich hier .

Neueste Kommentare

 
 
ma******:
19.02.2013 (08:42)
Hallo, der Gryff sieht ja aus wie eine Corvette aus den 70 er Jahren oder ?
Möchten Sie einen Kommentar abgeben?
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
  •  

    Weitere Blog-Einträge:

    Heel Porsche Fahrer Banner: Porsche Fahrer