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Darf man einen Autonamen umdeuten?

Bruno von Rotz - 12.12.2019

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Natürlich darf man, aber soll man auch?

Ford Mustang klassisch

Ford hat gerade den Mustang E vorgestellt, einen Cross-Over/SUV mit Elektroantrieb. Mit dem ursprünglichen Mustang hat der Wagen nurmehr das Pony auf dem Kühler, der natürlich kein Kühler ist, gemein.

Ford Mustang E

Ein “richtiger” Mustang mit V8 ist das also nicht, aber vielleicht ist die Generation, die ab 1965 den damaligen Mustang kaufte ja jetzt froh, in ein SUV-mässiges Auto einzusteigen, das lautlos durch die Gegend kurvt.

Der Mustang ist nicht das einzige Ford-Modell mit neuer Ausrichtung. Schliesslich war auch das erst kürzlich vorgestellte SUV Puma einst ein Sportcoupé.

Und Ford ist nicht alleine. Maserati etwa nennt heute die kleinere Limousine Ghibli, während diese Typenbezeichnung einst das superschöne Coupé Giugiaros zierte.

Den Verkaufszahlen des “Neuen” scheint es bisher nicht geschadet zu haben. Ob es ihm etwas nützte, dürfte schwierig nachzuweisen sein. Als Traditionalist aber wäre man froh, wenn die Automobilwerke etwas kreativer zu Werke gingen und neuen Autos auch neue Namen gäben …

Alle Kommentare

 
 
wi******:
12.12.2019 (08:30)
Das sehe ich auch so!
Antwort von pl******
12.12.2019 (16:18)
... und dann sind da ja noch die umgekehrten Fälle, bei denen mangelnde Achtsamkeit bei der Traditionspflege zum Entfall einer einst ikonischen Typenbezeichnung führt. Der Maserati BORA hat es sicher nicht verdient, gut 30 Jahre später als VW BORA mit Stufenheck durch die Gegend zu fahren. Ebenso wenig ist es nachvollziehbar, wie Ferrari das Markenrecht des TESTAROSSA völlig kampflos an einen Spielzeughersteller verlieren konnte.

Freuen können sich höchsten die Urenkel der US-Company Auburn. Deren Bezeichnung Speedster ziert immerhin schon seit Mitte er 50er Jahre besonders schnittige 356 und 911er Porsche. Na gut, beim Opel Speedster war man in Zuffenhausen dann wohl auch nicht ganz bei der Sache
mi******:
12.12.2019 (15:27)
Ich sehe darin eher eine traurige Kombination aus purer Verzweiflung und mangelnder Kreativität. Wenn den Verantwortlichen nichts besseres mehr einfällt, sollten sie sich ernsthaft überlegen, ob sie im richtigen Job unterwegs sind.
Antwort von mo******
12.12.2019 (22:46)
Die Namensfindung wird doch häufig outgesourct. Das kostet allerdings, ebenso wie die Sicherung der entsprechenden Rechte ...
po******:
17.12.2019 (07:10)
Ich finde, Ford muss diesen SUV anders benennen. Wenn man die Bezeichnung Mustang hört, denkt man an V8 Power, die schöne Form, Bullit, uva. Bei diesem Gefährt ist hier nix gemein. Porsche hat den Cayenne auch anders benannt.
ci******:
17.12.2019 (09:50)
hatte das Glück ! Bin mit Mustang aufgewachsen mein Daddy arbeitete bei Ford ! kenne alle Mustangs aus dieser zeit und co ! ganz KLAR Mustang V8 /V6 , Boss Mach 1 und 2 dann die Cobras /Shelbys das sind Mustangs und alles andere Wie 4 zylinder und E/Strom sollte nicht resp. darf doch nicht MUSTANG heissssen ..
dagamba:
18.12.2019 (01:23)
Mustang? Also ein e-Mustang ist als 2-türiger Sportwagen auch in elektrifiziert noch halbwegs denkbar (wenn er Wumms hat), aber einen elektrischen Viertürer-SUV Mustang zu nennen, das halte ich für absolut pervertiert. "Mustang" Ist eine Ikone. Die 80er-Jahre-Verballhornung des Mustang-Namens war schon schlimm genug, aber das hier geht absolut garnicht. Das hier nehme ich Ford tatsächlich persönlich übel. Der Ghibli von Maserati war auch deutlich daneben und dass VW eine geschlossene Lino Phaeton nannte, hat zu deren Aufgabe geführt.

Nein, nein, nein. Wann wird Ford den F350 Dual Cab in "Mustang" umbenennen? Oder einen 7-Sitzer Familienvan?

Ich frag mich vor allem, was das soll. Warum in aller Welt hat Ford das gemacht? Es gibt Milliarden in Frage kommende Namen. Warum ausgerechnet den unpassendsten und dann auch noch von einer Ikone gestohlen, die das blanke Gegenteil ist!
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