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Haben die (reinen) Investoren den Klassikermarkt aufgegeben?

Bruno von Rotz - 28.10.2018

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Mercedes-Benz 300 SL Roadster an der Auto e Moto d'Epoca 2018 in Padova

Als vor wenigen Jahren die Preise gesuchter Oldtimer (und Youngtimer) jährlich gleich mit zweistelligen Prozentzahlen wuchsen, da zog die Klassikerszene auch Leute an, die mit Autos eigentlich wenig am Hut hatten, darin aber gute Investitionsmöglichkeiten sahen. Da wurden dann Mercedes-Benz 300 SL, Ferrari 250 GT Lusso oder Porsche 911 Carrera RS gehortet, um mit ihnen richtig Geld zu verdienen.

Als die Klassikerpreise vor gut zwei Jahren nicht mehr so stetig stiegen, verlor das Thema an Interesse. Dies wäre ja noch kein Grund gewesen, die Autos gleich wieder zu verkaufen, aber mancher Investor erkannte auch, dass ein Fahrzeug eben auch stetigen Unterhalt und Aufwand erfordert, um seinen Wert zu behalten. Einem (reinen) Investor wurde dies bald zuviel.

So verkauften viele dieser Leute (oder Firmen) die alten Autos wieder und trugen damit natürlich auch ihren Teil zum leichten Abwärtstrend bei, der, gemäss den Analysen von Orsi und Gazzi im neuen “Classic Car Auction Yearbook 2017/2018” in den letzten 2 bis 3 Jahren mit Wertverlusten von 15 bis 20 Prozent einherging.

In Padua war zu erfahren, dass sich die meisten (reinen) Investoren bereits wieder von ihren hochklassigen Sportwagen getrennt hätten und dass die Autos heute wieder in der Hand von Enthusiasten seien. Gut so, denkt man. Allerdings kann man sich trotz dieser Trendumkehr heute trotzdem keinen Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürer mehr für ein paar wenige Hunderttausende  kaufen, die Preise mögen zwar gesunken sein, befinden sich aber immer noch auf hohem Niveau.

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