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Passione Engadina 2018: Passion Engadina 2018

Schon lange vor den SUVs grosse Höhenunterschiede

Bruno von Rotz - 30.06.2018

Höhenunterschiede - Hispano Suiza und Amilcar C6 von 1927 (© Bruno von Rotz)

Heute wird oft darüber gesprochen, dass SUVs doch sehr hoch seien und vor allem niedrigen Sportwagen die Sicht nach vorne empfindlich einschränken.

Nun, das ist kein neues Problem. Mit ähnlichem hatten schon die Autofahrer in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts zu kämpfen, wie man auf dem Foto oben sieht.

Der Fahrer des Hispano Suiza dürfte jedenfalls kaum etwas vom Amilcar C6 bemerkt haben, wenn der hinter ihm her fuhr. Der Höhen- und Breitenunterschied zwsichen den beiden Autos dürfte sogar noch grösser sein als das, was wir heute auf der Strasse sehen.

Allerdings - die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Hispano und der Amilcar je auf der Strasse begegneten, war sicherlich fast null, damals wie heute. Da musste man schon an einen Concours
d’Elégance gehen, wie anlässlich der Veranstaltung in Coppet am letzten Wochenende.

 

Richtig breit, oder doch nicht?

Bruno von Rotz - 29.06.2018

Cadillac Series 62 von 1959 (© Bruno von Rotz)

Gewiss, ein Cadillac Series 62 aus dem Jahr 1959 hatte eine imposante Grösse, seine Breite betrug 203,7 Zentimeter und das waren damals fast unvorstellbar viel, mass doch ein VW Käfer gerade einmal 154 cm in der Breite, ein Renault 4 CV (Heck, Crèmeschnittchen) sogar nur 143 cm.

Heute übertreffen 70 Prozent aller neu zugelassenen Autos zwei Meter Breite! Der ADAC hat es an 200 modernen Fahrzeugen nachgemessen . Ein Audi Q5 etwa misst 2,145 Meter, ein BMW 5er 2,13 m, ein Fiat 500X 2,03 m, die Mercedes V-Klasse 2,255 m, der VW T6 Multivan sogar 2,3 m.

Dies sind nicht die Daten, die man im Fahrzeugprospekt findet, denn dort wird ohne Aussenspiegel gemessen, was einen VW Golf 1,799 m breit macht, aus denen dann 2,03 m werden, wenn man die beiden Ohren mitmisst. Die Polizei allerdings misst mit Spiegeln, wenn es darum geht, zu entscheiden wer auf die Überholspur darf, wenn sie breiten-reglementiert ist. Beim Schild “maximal zwei Meter” dürften also nur noch 30 Prozent der neuzugelassenen Autos die Überholspur benutzen.

Und was war früher anders? Nun, die Spiegel waren deutlich kleiner, weshalb der oben abgebildete Cadillac inklusive Spiegel wohl auch kaum mehr als 2,1 m breit war, mitunter also schmäler als Q5, 5-er und V-Klasse. Auch ein Käfer war mit und ohne Spiegel gleich breit, der Renault 4 CV genauso. Deshalb kommt man heute gerade mit den 40- und 50-jährigen Oldies überall so gut durch.

 

Dem Wetter zum Trotz - La Leggenda di Bassano 2018

Günther Trautvetter - 28.06.2018

Osca MT4 von 1954 - Leggenda di Bassano (© Günther Trautvetter)

Vom 21.-24.Juni 2018 veranstaltete der  C.V.A.E.  (Circolo Veneto Automoto d’Epoca Giannino Marzotto), in Norditalien die dreitägige Regularity-Prüfung “La Leggenda di Bassano” in Memoriam des Rennfahrers Giannino Marzotto, der über mehrere Jahres als Ehrenpräsident des Clubs fungierte.

Aston Martin DB3S von 1955 - Leggenda di Bassano (© Günther Trautvetter)

Zu Ehren des Maestro am Volante

Wie kann man einen legendären Rennfahrer besser ehren als mit klassischen Renn- und Sportwagen, die durch bergig-kurvige Landschaften touren? Welch eine großartige Idee der Autoenthusiasten des C.V.A.E., die  dieLeggenda di Bassano zum Andenken an Giannino Marzotto ins Leben gerufen haben.

Giannino Marzotto (© Actualfoto)

Giannino Marzotto, der jüngste von vier vom Rennsport begeisterten Brüdern, war besessen vom Rausch der Geschwindigkeit und zu seiner Zeit in Italien ein Held. Zweimal gewann er die Mille Miglia, 1950 im Ferrari 195S und 1953 im Ferrari 340M, als er Fangio auf den zweiten Platz verwies. Unglaublich erscheint heute das Rennoutfit des Grafen, Anzug mit weißem Hemd und Krawatte. Ja, so sahen damals Helden aus, die mit einem Durchschnittstempo von 142 km/h über aus heutiger Sicht übelste Landstraßen donnerten.

Durchs Wein- und Felsenland

Wer es schon einmal genossen hat, mit einem klassischen Roadster die Straßen Südtirols und des Trentinos zu befahren, kann sich mit geschlossenen Augen ausmalen, wie eindrücklich es wäre, einen Rennwagen über die Pässe und durch die Kurven zu treiben.

Alfa Romeo 6C 2500 von 1939 - Leggenda di Bassano (© Günther Trautvetter)

Dieses Vergnügen durften sich die über hundert Fahrer aus Europa, Asien, Nord- und Südamerika bei der Trofeo Marzotto gönnen. 640 km in drei Etappen boten drei Tage Fahrspaß in schönsten Landschaften.

  • 1. Etappe: Bassano del Grappa – Asiago – Trient – Kaltern – Bozen
  • 2. Etappe: Bozen – Grödnertal – Toblach – Ampezzo – Alleghe
  • 3. Etappe: Alleghe – Santa Giustina – Feltre – Monte Grappa - Bassano

Offene Rennsportwagen von 1920 bis 1960

Mit der Fahrzeugauswahl zauberten die Veranstalter feinstes Mille-Miglia-Flair in die Dolomiten. Im Vergleich zu den tausend Meilen zwischen Brescia und Rom bietet die Leggenda di Bassano weniger Masse, dafür ausschließlich rennklassische Hochkaräter und will allen Teilnehmern ungefiltertes Fahren bieten. Da darf sich niemand unters Coupédach bequemen - Blechdächer sind ein “no go” -, damit auch Wind und Wetter zur Erlebniswelt gehören. 2018 erhielten die Insassen an den drei Tagen das volle Programm: pralle Sonne, frischen Wind und kühlenden Regen.

Fiat 1100 S Bondi von 1948 - Leggenda di Bassano (© Günther Trautvetter)

Wer ein Verdeck hatte, blieb im Wellnessmodus, die meisten hatten keins und trotzten tapfer den Launen der Natur im Outdoormodus.

Fiat 100 S Sport Lion von 1959 - Leggenda di Bassano (© Günther Trautvetter)

Wer als automobiler Gourmet den Tross vorbeirauschen sah, hörte und roch, erblickte “cucina grande", bekam “musica furiosa" auf die Ohren und schnüffelte den Duft von “olio motore".

Allard JX2 von 1952 - Leggenda di Bassano (© Günther Trautvetter)

Von kleinen roten Hüpfern bis zum weißen Elefanten, alles artgerecht bewegte Ingenieurs- und Designkunst aus vier Jahrzehnten.

Tojeiro Sport Racing von 1955 - Leggenda di Bassano (© Günther Trautvetter)

Was um Himmels Willen ist ein Buckler, ein La Dawri, ein Tojeiro oder ein Kieft? Ja, nicht nur die Italiener bauten schöne Barchette, sondern eben auch die Australier, die Amerikaner oder die Briten, auch wenn der Markenname das Herstellungsland meist nicht erahnen lässt.

Ferrari 750 Monza von 1955 - Leggenda di Bassano (© Günther Trautvetter)

Vielleicht sind Sie auch im nächsten Jahr dabei, bei der Leggenda di Bassano. Gönnen Sie sich doch 2019 ein Menü von "antipasti" bis "dolci", angerichtet mit "belle macchine" in Italia.

MG TC von 1948 - Leggenda di Bassano (© Günther Trautvetter)

Die eindrückliche Startliste und die Ergebnisse gibt es auf der Website des Veranstalters .

 

In der Kürze liegt die Würze!

Bruno von Rotz - 27.06.2018

Bentley Continental S3 von 1964 (© Bonhams)

Hätten Sie diesen Wagen auf Anhieb erkannt? Vermutlich nicht, aber es sei verraten, dass es sich dabei um einen Bentley S3 Continental von 1964 handelt.

Den haben Sie anders in Erinnerung? Wir auch. Etwa so (wie dieser “normale” Bentley S3 Continental mit Mulliner-Karosserie):

Bentley S3 Continental Coupé von 1964 (© Bonhams, 2014)

Nun, einem gewissen R. G. McLeod war der normale Bentley wohl zu lang, deshalb bestellte er sich eine kurze Version. Und die glich eher einem Austin 1100 als einem Bentley, zumindest von der Seite.

Bentley S3 Continental von 1964 (© Bonhams)

McLeod, der mehrmals kurze Bentleys für sich bauen liess, gab das Aussehen auch gleich vor, jedenfalls steht es so in der Karte zum Fahrgestell BC38XC: “Continental 2dr saloon with special modified body to drawing no. 2035/F”.

Cockpit des Bentley S3 Continental von 1964 (© Bonhams)

Neben dem eingekürzten Chassis verlangte McLeod von Mulliner auch noch elektrische Fensterheber, spezielle Sitzmechanismen und ein Sonnendach sowie einen zweiten Auspuff (ohne Funktion).

Jetzt wird dieser Wagen am 15. Juli 2018 in Chichester anlässlich des Festival of Speed von Bonhams versteigert , nachdem er viele Jahre im Besitz von Sänger Engelbert Humperdinck (u.a. “Release me”, “The Last Waltz”, “A Man Without Love” gewesen war. £ 80’000 bis 90’000 (CHF 104’800 bis 117’900, EUR 91’199 bis 102’599) sollen Kaufinteressierte hinblättern.

 

Man kann alles übertreiben

Daniel Reinhard - 26.06.2018

BMW E30 am Norisring Demolauf 2018 (© Daniel Reinhard)

Früher wurden spezielle Fahrten, wie etwa jene anlässlich des DTM-Rennens am letzten Wochenende auf der Norisring-Rennstrecke, ganz einfach genossen. Man zog die Eindrücke in sich hinein und zehrte später von den Erinnerung.

Audi V8 am Norisring Demolauf 2018 (© Daniel Reinhard)

Heute wird oft der Moment überhaupt nicht mehr wahrgenommen, denn viel wichtiger als die aufgenommenen Eindrücke selbst ist der Film auf dem Handy. Man glaubt immer häufiger die Momente im Nachhinein besser geniessen zu können. Aber eigentlich ist der Genuss des Momentes viel grösser als die Wiederholung im Film.

Wenn nur der Beifahrer filmt, ist es ja noch akzeptabel, aber wenn beide (Bild oben) die Fahrt aufnehmen, vielleicht aus Angst, dass das andere Handy seine Daten verlieren könnte, dann ist es wohl doch etwas übertrieben. Schöne neue Welt!

Tags: 
DTM

 

3D-Druck im Oldtimer ist noch immer Zukunftsmusik (Frage der Woche)

Bruno von Rotz - 25.06.2018

Poll 111 - 3D-Druck-Einsatz im Oldtimer?

Der 3D-Drucktechnik wird gerade im Oldtimer-/Youngtimer-Bereich grosse Chancen gegeben, um beispielsweise nicht mehr erhältliche Ersatzteile nachzufertigen oder wenigstens Formen für nicht verfügbare Gussteile zu erzeugen. Sogar ganze Kunststoffteile und die Basis von Karosserieteilen sollen machbar sein. Doch ist die Euphorie gerechtfertigt? Wird die 3D-Technik überhaupt schon eingesetzt? Dies wollten wir von den Zwischengas-Lesern wissen und fragten explizit: “Gibt es in Ihrem Oldtimer/Youngtimer bereits 3D-Drucker-gefertigte Teile?”

Die Antworten der 190 Frage-der-Woche-Teilnehmer zeigen, dass die Anwendung deutlich hinter dem PR-Konzert der darin involvierten Firmen zurückhinkt.

Gerade einmal 4 Prozent gaben an, dass in ihrem Wagen bereits Teile direkt aus dem 3D-Drucker montiert seien.

Weitere 4 Prozent erklärten, dass der 3D-Drucker zwar zum Einsatz gekommen sei, aber nur als Hilfsmittel in der Vorbereitung, während die verbauten Teile dann auf herkömmliche Weise produziert worden seien.

86 Prozent aber nutzten noch nie einen 3D-Drucker für ihren Oldtimer/Youngtimer.

Und weitere 4 Prozent fanden ihre Ansicht in keiner der vorgegebenen Antwort wiedergegeben.

Die 3D-Drucktechnik ist also noch weit davon entfernt, ein Standardhilfsmittel in der Oldtimer-/Youngtimer-Branche zu werden, dass sie aber das Potential dazu hat, zeigte bereits eine frühere Frage-der-Woche-Runde .

Hier noch die Ergebnisse der Umfrage grafisch aufbereitet:

Poll 111 - 3D-Druck-Einsatz - Antworten

Bereits haben wir eine neue Frage der Woche vorgeschlagen. Dieses Mal wollen wir wissen, ob die “Schrauber” wirklich am Aussterben sind.

Und selbstverständlich kann man die Ergebnisse aller bisherigen Fragen der Wochen auch im eigens eingerichteten Themenkanal weiterhin nachschauen.

 

Ein Schnäppchen für EUR 39 Millionen? Noch ein Ferrari 250 GTO auf dem Markt ...

Bruno von Rotz - 24.06.2018

Ferrari 250 GTO (1962) © Partick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's

Wer zu den wichtigesten Autosammlern gehören will, der stellt sich gerne einen Ferrari GTO in eine seiner Garagen, darüber haben wir kürzlich berichtet. Bei nur 33 gebauten 250 GTO (plus drei 330 GTO) ist es aber gar nicht so einfach, ein passendes Exemplar zu finden. Und die Preise gehen langsam, aber sicher in Richtung dreistellige Millionenzahlen. Der letzte gehandelte GTO , von dem man weiss, jedenfalls wechselte für rund EUR 60 Millionen (USD 70 Millionen, CHF 70 Millionen) den Besitzer. Und es ist bereis einige Jahre her, dass ein GTO an einer Auktion versteigert wurde, das war nämlich 2014, als Bonhams in Quails Lodge 3851 GT für EUR 28,4 (USD 38,1 Millionen, CHF 37,5 Millionen) verkaufte.

Ferrari 250 GTO (1962) © Partick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's

Jetzt kann also RM/Sotheby’s mit 3413 GT einen der seltenen Sportwagen anbieten und man spricht davon, dass der Wagen, dessen Schätzwert offiziell noch nicht bekannt gegeben wurde, durchaus mehr als USD 45 Millionen lösen könnte. Damit wäre er allerdings fast ein Schnäppchen, wären dies doch “nur” EUR 38,6 Millionen (CHF 44,5 Millionen).

Ferrari 250 GTO (1962) © Klemantaski Collection - Courtesy RM/Sotheby's

Die Geschichte von 3413 GT beginnt als drittgebauter 250 GTO im Mai 1962, als Graham Hill und Mauro Forghieri das Auto im Training zur Targa Florio einsetzen. Der Erstbesitzer aber ist Edoardo Lualdi-Gabardi, der mit dem Auto an verschiedenen italienishcen Berg- und Rundstreckenrennen teilnimmt, darunter Trento-Bondone, und neben unzähligen Klassen- und einigen Gesamtsiegen auch die italienische Meisterschaft gewinnt.

Der GTO ist etwa ein Jahr alt, als er ihn an Gianni Bulgari weiterverkauft, der damit sogleich zur Targa Florio aufbricht und prompt den Sieg in der Dreiliter-Klasse und den 4. Gesamtrang einfährt.

Targa Florio 1964 - Ferrari 250 GTO (1962) © Klemantaski Collection - Courtesy RM/Sotheby's

Im November siegt Bulgari dann bei der Coppa FISA in Monza, verkauft dann aber das Auto an Corrado Ferlaino. In dessen Besitz wird der GTO dann bei Scaglietti neu karossiert, womit er ungefähr gleich aussieht wie die letzten gebauten GTOs, die in ihrer Form näher am 250 LM waren als am ursprünglichen GTO. In dieser Aufmachung erzielt der Wagen erneut einen Klassensieg an der Targa Florio 1964 und wird Fünfter im Gesamtklassement.

Nach weiteren Einsätzen in Italien verkauft Ferlaino das Auto nach Grossbritannien, wo David Piper damit auch im Jahr 1965 noch Siege in Silverstone und Brands Hatch gelingen.

Heckansicht Ferrari 250 GTO (1962) © Partick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's

Dann geht die aktive Rennkarriere von 3413 GT zu Ende und es folgen dann später Aufritte in historischen Rennveranstaltungen vo allem in den USA, aber auch international. Seit dem Jahr 2000 befand sich der Wagen im Besitz von Gregory Whitten, der gemäss barchetta.cc USD 7 Millionen dafür bezahlte.

Cockpit des Ferrari 250 GTO (1962) © Partick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's

Bei 3413 GT handelt es sich also um ein historisch gut verbürgtes Auto, das eine interessante Renngeschichte hinter sich hat und zudem eines von nur drei Chassis ist, das in der Zeit (“in period”) karosseriemässig erneuert wurde. Man darf gespannt sein, ob sich die Erwartungen von RM/Sotheby’s erfüllen werden.

 

Was Autofahrer früher noch wussten - nicht beschleunigen beim Überholtwerden

Bruno von Rotz - 23.06.2018

Überholen und überholt werden (© Daniel Reinhard)

Nun, eigentlich ist es nicht nur eine alte Autofahrerweisheit, dass man nicht beschleunigen soll, wenn man überholt wird. Es steht sogar im Gesetz. Früher hatte aber ein Beschleunigungsmanöver, ob absichtlich oder unabsichtlich, deutlich schwerwiegendere Folgen als heute. Wenn beispielsweise ein Käfer versuchte einen Opel Rekord zu überholen, so konnte der Opel-Fahrer das Manöver bereits mit geringem Gasstoss verunmöglichen, denn die 32 oder so PS des Käfers reichten natürlich nicht für ein noch stärkeres Beschleunigen. Das war gefährlich und führte nicht selten zu schlimmen Unfällen bei Überholversuchen.

Citroën GS Birotor und NSU RO80 - Überholen und überholt werden (© Daniel Reinhard)

Heutzutage stellt sich dieses Problem kaum mehr, denn die meisten Autos sind deutlich stärker motorisiert als der abgebildete 300 SL oben. Beschleunigungswerte von 0 bis 100 km/h in unter acht Sekunden sind normal, während früher durchaus 20 oder auch 30 Sekunden vergehen konnte, bis Tempo 100 km/h erreicht wurde. Und Elektroautos haben dann ja noch mehr Drehmoment kurzfristig abrufbar.

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Als die Farbe Rot noch Zug hatte

Bruno von Rotz - 22.06.2018

Porsche 964 im Jahr 1988 (© Porsche AG)

Das können sich Leute von heute kaum mehr vorstellen. Rot war einst eine der beliebtesten Farben für Autos. Vor allem sportliche Fahrzeuge wurden gerne in Rot bestellt, auch Porsche . Das Bild ist aber gar nicht so alt, es wurde nämlich ziemlich exakt vor 30 Jahren aufgenommen, als bei Porsche die nagelneuen 964 für die Abholung durch die Händler bereitstanden.

Würde man dasselbe Bild heute machen wollen, müsste man wohl eher von grauen, schwarzen oder allenfalls weissen Fahrzeugen ausgehen, obwohl es auch heute noch Porsche-Käufer gibt, die einen roten Sportwagen wollen. Aber sie werten immer seltener …

 

Kennen Sie sich bei Porsche aus?

Bruno von Rotz - 21.06.2018

Quiz 62 - 70 Jahre Porsche

Nur wenige Sportwagenmarken können auf eine derartig erfolgreiche Geschichte zurückschauen wie Porsche. Mit dem 911 wurde eine wahre Ikone geschaffen, die Rennwagen dominierten die Rennstrecken rund um die Welt. Vor 70 Jahren entstand der erste Porsche, der 356. Zunächst noch als Mittelmotor-Roadster, aber schon bald als Heckmotor-Coupé und Cabriolet.

Wie gut kennen Sie sich in der Geschichte von Porsche aus? Wie genau kennen Sie die Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen? Ihr Wissen können Sie in unserem neuen Quiz testen, das für einmal etwas vielfältiger und farbiger daherkommt als sonst.

Es ist bereits unser 62. Quiz, und das viele positive Feedback zeigt uns, dass Oldtimer-Enthusiasten ihr Wissen gerne auf die Probe stellen.

Mit dem aktuellen Quiz können Sie aber sogar noch etwas gewinnen, nämlich ein wertvolles Porsche-Bücherpaket im Wert von über EUR 250.00.

Probieren Sie es einfach! Und sagen Sie uns, ob Sie die 10 Fragen zu leicht, zu schwierig oder gerade richtig gefunden haben. Viel Erfolg wünschen wir schon jetzt!

 

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