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Bild (1/31): Mercedes-Eleganz vor dem Springbrunnen - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018 (© Bruno von Rotz, 2018)
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Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Lamborghini Miura P 400 SV (1971-1972)
Coupé, 385 PS, 3929 cm3
Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Lamborghini Miura P 400 S (1968-1971)
Coupé, 370 PS, 3929 cm3
Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Lamborghini Espada 400 GT (2.Serie) (1969-1972)
Coupé, 340 PS, 3929 cm3
Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Lamborghini Urraco P 250 (1970-1975)
Coupé, 220 PS, 2463 cm3
Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Lamborghini Jarama 400 GT (2+2) (1970-1972)
Coupé, 350 PS, 3929 cm3
 
 
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    Concours d'Elégance Suisse 2018 - sportliche Eleganz im Schlossgarten von Coppet

    25. Juni 2018
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Bruno von Rotz 
    (113)
    Yves Perradin - Courtesy Concours d'Elégance Suisse 
    (1)
    High5 Prod Olivier Riethauser - Courtesy Concours d'Elégance Suisse 
    (1)
    Christoph Grohe 
    (1)
     
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    Bereits zum dritten Mal luden Mathias Doutreleau uns sein stetig wachsendes Team zum Concours d’Elégance Suisse nach Coppet, in der Nähe von Genf gelegen, ein. Dem Ruf folgten nicht nur die Besitzer aussergewöhnlicher Automodelle, sondern auch eine Schar von Sponsoren und viele Besucher, die vom angenehm kühlen Sommerwetter profitierten.

    Der Schlossbrunnen unterteilte den Concours in zwei Hälften - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Drei Tage für die Schönheit

    Insgesamt dauerte der Anlass drei Tage, der erste Tag war der Tour d’Elégance gewidmet, einer rund 70 km langen Fahrt durch die schönen Gegenden rund um den Genfersee.

    Am Samstag stellten sich dann die Fahrzeuge dann den strengen Augen der Jury, während sich die Besitzer einen gemütlichen Tag machen konnten, wurden sie nicht gerade von Punktrichtern mit Fragen zu ihrem Wagen durchlöchert.

    Limousinen der Siebziger- und Achtzigerjahre in den Klasse H-1 und H-2 - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Der Sonntag Nachmittag war dann den Siegesfeiern und der Nennung des Best of Show gewidmet.

    Eingeteilt waren die knapp über 80 anwesenden Autos in 15 Klassen, die meist auf Zeitepochen und Bauweisen Bezug nahmen. Zusätzlich gab es zwei exklusive Ferrari-Frontmotor-Klassen, eine Klasse für Schweizer Karosserien und zwei Klassen, die Jubiläen von Fahrzeugtypen als Thema hatten.

    Zwei Bugatti 57 Atalante

    Es wurden insgesamt nur 17 Bugatti Atalante gebaut, die Wahrscheinlichkeit gleich zwei dieser überaus eleganten Modelle an einem Ort in der Öffentlichkeit zu sehen, dürften also gering sein. Aber genau dieses Zusammentreffen wurde in Coppet ermöglicht, eine gelb-schwarze Variante von 1937 traf auf ein rot-schwarzes Coupé aus dem Jahr 1936.

    Bugatti Type 57 S Atalante (1937) - Klasse A-3 - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Die Nase vorne hatte, zumindest was die Bewertung der Judges und damit den Klassensieg anbelangte, der Jüngere der beiden aus der Schlumpf-Sammlung.

    Angebote von Zwischengas-Spezialisten
     

    60 Jahre nach der Präsentation am Genfer Autosalon

    Gleich zwei 60-Jahre-Jubiläen wurden gefeiert und beide gingen auf Präsentationen am Genfer Autosalon zurück. 1958 feierten nämlich sowohl der Aston Martin DB4 als auch der Ferrari 250 GT Pinin Farina ihr Debüt.

    Fünf der sechs präsentierten Aston Martin DB4 - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Und 60 Jahre später standen sechs DB4 und vier 250 GT Pinin Farina Coupés vor dem Schlossbrunnen und glänzten um die Wette.

    Zum 60-jährigen Jubiläum seit der Präsentation am Genfer Autosalon 1958 wurde den Ferrari 250 GT Coupé Pinin Farina eine eigene Klasse E-2 gewidmet - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Beide Wagen gehören heute zu den Superklassikern, umso spannender war daher die Ausmarchung der Klassensiege. In beiden Fällen gewann ein Wagen mit Jahrgang 1960.

    Sechzehn Zylinder unter einer Haube

    Es gibt nicht allzuviele Autos mit 16 Zylindern, die man für den Strasseneinsatz kaufen konnte. Cadillac baute einen V16, der Bugatti Veyron der Neuzeit verfügt über 16 Zylinder (in W-Form) und der Cizeta versuchte es mit einem V16. Und dann gab es noch den Marmon, hierzulande weitgehend umbekannt.

    Marmon Type 145 (1931) - Klasse A-2 - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Als Type 145 von 1931 stand er mit viertüriger Cabriolet-Karosserie da und unter seinem Motorhaube schlummerte das leider durch eine defekte Benzinpumpe handikapierte 16-Zylinder-Herz. Eindrucksvoll!

    V16-Motor im Marmon Type 145 (1931) - Klasse A-2 - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Zum Klassensieg reichten auch 16 Zylinder nicht, tatsächlich genügten deren sechs dafür, denn mehr hatte der Delage D8 120 von 1937 nicht zu bieten, aber sie waren sicherlich mindestens so elegant verpackt.

    Delage D8 120 (1937) - Klasse A-2 - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Leichtgewichtige Sportlichkeit

    Kaum weniger eindrucksvoll, aber deutlich kleiner präsentierte sich der Amilcar C6 von 1927. Zwischen den mächtigen Luxus-Cabriolets wirkte er fast ein wenig verloren, dabei hätte er damals mit seinen rund 100 PS, die er aus dem kompressorgeladenen Reihensechszylindermotor mit rund 1,1 Liter Hubraum schüttelte und die auf nur knapp über 600 kg Gewicht trafen, Kreise fahren können um den Hispano Suiza oder den Isotta Fraschini.

    Amilcar C6 (1927) - Klasse A-1 - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Für seine Fans gehört er sicherlich zu den elegantesten Sport-/Rennwagen überhaupt, die Punktrichter aber kürten den Hispano Suiza H6 B Dual Cowl Twin-Cockpit Open Tourer von 1926 zum Klassensieger und auch dieses Auto hatte einiges Spezialitäten vorzuweisen, etwa ein Geheimfach zum Schmuggeln von Chanel No 5 oder einen Höhenmesser für die Fondpassagiere.

    Hispano Suiza H6 B Dual Cowl Twin-Cockpit Open Tourer (1926) - Klasse A-1 - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Der Bertone-SWB

    Ein Höhepunkt des Concours im Schlosspark war sicherlich der Ferrari 250 GT SWB als Berlinetta Speciale von 1962, ein Einzelstück, das Giorgetto Giugiaro in jungen Jahren entwarf und das einer der wenigen nicht von Pininfarina entworfenen Sportwagen der Sechzigerjahre ist.

    Ferrari 250 GT SWB Berlinetta Speciale Bertone (1962) - Klasse C-1 - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Der Wagen erhielt einen Spezialpreis, musste sich aber dem sicherlich beeindruckenden Ferrari 342 America von 1953 beugen, was die Klassenehren anbelangte.

    Ferrari 342 America (1953) - Klasse C-1 - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Gefeierte Schweizer Karosserien

    Typisch und sinnstiftend für den Concours in Coppet ist die Klasse der Schweizer Karosserien, die 2018 vor allem durch Graber-Aufbauten dominiert wurde. Herrmann Graber hatte sicherlich ein Händchen für elegante Karosserieformen und der Alfa Romeo 6C 2300 BMM von 1939 wurde denn auch zum Klassensieger und “Best of Show” bestimmten.

    Alfa Romeo 6C 2300 BMM Graber (1939) - Klasse D-1 - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Eindrücklich war aber sicherlich auch der Mercedes-Benz 500 K von 1934 mit Graber-Aufbau, der den zweiten Preis in der Klasse und einen Sonderpreis gewann.

    Mercedes-Benz 500K Graber (1934) - Klasse D-1 - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Nicht in die engere Auswahl kamen der hübsche Lancia Augusta von 1937 mit Gangloff-Karosserie und die beiden Nachkriegs-Alvis mit Graber-Karosseriekleid, obwohl sie es allesamt nicht an Eleganz vermissen liessen.

    Vielfalt bei den Nachkriegsfahrzeugen

    Über zwei Drittel der für den Concours akzeptierten Autos stammten aus der Nachkriegszeit. Zwei Klassen waren ausschliesslich den Frontmotor-Ferrari-Sportwagen gewidmet.

    Ferrari 365 GTB/4 Daytona (1971) - Klasse C-2 - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Bei den Autos bis 1964 siegte wie bereits erwähnt der 342 America von 1953, bei den späteren Autos von 1965 bis 1971 erhielt der gelbe 365 GTB/4 Daytona von 1971 die Klassensieger-Trophäe.

    Alfa Romeo 6C 2500 Super Sport Coupé Villa d'Este (1949) - Klasse G-1 - Concours d'Elégance Suisse in Coppet 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    In der Klasse der sportlichen Coupés von 1940 bis 1959 wurde ein Alfa Romeo 6C 2500 SS Villa d’Este von 1949 zum Besten auserkoren, bei den Frontmotor-Coupés der Jahre 1960 bis 1975 ging diese Ehre an den Salon-1961-Jaguar E-Type.