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Als Kombis noch übersichtlich und lichtdurchflutet waren

Bruno von Rotz - 14.06.2018

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Volvo 145 von 1972 im Vergleich zum BMW 320i Touring von 2018

Wer in den späten Sechziger- oder frühen Siebzigerjahren, ja selbst in den Achtzigerjahren einen Kombi kaufte, erhielt meist ein praktisches, aber vor allem ziemlich übersichtliches Fahrzeug, denn es war bis zur hintersten Ecke grosszügig verglast.

Dies hat sich in den letzten zehn oder zwanziger Jahren deutlich verändert. Vor allem die Säulen zwischen den Glaspartien wuchsen an, die Glasflächen sanken wegen der Erhöhung der Gürtellinie. Was allerdings erst auf den zweiten Blick auffällt, ist, dass nicht alles, was Glas ist am modernen Kombi, auch zur Durchsicht taugt. Tatsächlich verbergen sich oft auch hinter den Glasscheiben weitere (sicherheits- oder torsionsfestigkeitsbedingte) Karosserieverstrebungen, durch Verdunkelung am Glas nicht sofort sichtbar. So zeigt sich denn mancher Kombi von innen als ziemlich unübersichtlich, wenn man nach hinten schaut.

Unser Bild (oben) vergleicht den Volvo 145 von 1972, den wir diese Woche portraitierten, mit einem modernen BMW-3er-Kombi der Baureihe F31. Während das Einparken rückwärts mit dem Volvo keine grösseren Probleme bereitet, geriete diese Übung mit dem BMW zur deutlich aufwändigeren Aufgabe, würden nicht Parkpiepser und Rückfahrkamera für die fehlende Sicht kompensieren. Auch die Beobachtung des rückwärtigen Verkehrs leidet beim modernen Auto wegen grösserer toter Winkel.

Dass der ältere Kombi darüber hinaus deutlich heller wirkt innen, versteht sich da von selber. Aber damals dachten die Autobauer eben noch weniger an Lifestyle als an Praxisnutzen, daher verzichteten sie auch auf abfallende Dachpartien und coupé-hafte Eleganz.

Neueste Kommentare

 
 
al******:
19.06.2018 (10:39)
Es mss doch Gründe geben, damit man weiteren "Firlefanz", sprich
Rundumkamers, Piepser an allen Ecken usw. verkaufen kann/muss.
Auf alles wird man aufmerksam gemacht.
Der Spruch: "wo lassen Sie denken" wird Wirklichkeit.
Der Gipfel wird sein, wenn das teure Auto losfährt und den Fahrer gar nicht
mehr mitnimmt . . .
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